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Autor Thema: 1. Bundestag berät Rente mit 67 und "Initiative 50 plus"  (Gelesen 3373 mal)
Barney
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« am: Dezember 17, 2006, 22:39:28 »


Arbeit und Soziales/Gesetzentwürfe

Berlin: (hib/MPI) Der Bundestag wird sich am heutigen Donnerstag erstmals mit dem Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen (16/3794) zur Rente mit 67 befassen. Union und SPD wollen das Renteneintrittsalter von derzeit 65 Jahren ab 2012 zunächst in Ein-Monats-Schritten und ab 2024 in Zwei-Monats-Schritten anheben. Im Jahr 2029 soll es dann bei 67 Jahren liegen. Das würde bedeuten, dass die Jahrgänge ab 1964 regulär bis 67 Jahre arbeiten müssen. Wer früher in Rente geht, muss dann Einbußen bei den Altersbezügen in Kauf nehmen. Wer allerdings 45 Jahre lang Beiträge eingezahlt hat, soll auch weiterhin mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen können. Berücksichtigt werden hierbei unter anderem auch Zeiten der Kindererziehung bis zum zehnten Lebensjahr des Kindes. Mit dem Gesetzentwurf strebt die Koalition zudem an, die seit 2005 unterbliebenen "Anpassungsdämpfungen" bei der Rente von 2011 an nachzuholen, "wenn aufgrund der Lohnentwicklung Rentensteigerungen möglich sind". Langfristig soll der Beitragssatzanstieg bis zum Jahr 2030 auf 21,9 Prozent begrenzt werden. Derzeit liegt der Beitragssatz bei 19,5 Prozent, er steigt im kommenden Jahr auf 19,9 Prozent. Die Koalition schreibt in ihrem Entwurf für ein Rentenversicherungs-Anpassungsgesetz, die Rentenbezugsdauer habe sich in den vergangenen 40 Jahren im Durchschnitt um rund sieben auf nunmehr 17 Jahre erhöht. Aufgrund der steigenden Lebenserwartung werde sie sich bis zum Jahr 2030 um weitere 2,8 Jahre erhöhen. Vor dem Hintergrund der steigenden Lebenserwartung und sinkender Geburtenzahlen sei die stufenweise Anhebung der Altersgrenze für den Renteneintritt notwendig, um die gesetzliche Beitragssatz- und Niveauversicherungsziele einhalten zu können. Flankierend dazu müsse die Erwerbstätigenquote Älterer verbessert werden, betonen die Koalitionsfraktionen. Sie haben dazu einen weiteren Gesetzentwurf (16/3793) vorgelegt, mit der die Beschäftigungsinitiative "50plus" von Bundesarbeitsminister Franz Müntefering (SPD) umgesetzt werden soll. Der Bundestag wollte sich am Donnerstagvormittag auch mit dieser Vorlage erstmalig beschäftigen. Ziel sei es, die Erwerbsbeteiligung Älterer zu steigern, eine bessere Wiedereingliederung älterer Arbeitsloser in den Arbeitsmarkt zu gewährleisten und eine deutliche Erhöhung der Teilnahme an beruflicher Weiterbildung zu erreichen. Vorgesehen ist unter anderem ein Kombilohn. Ältere Arbeitslose, die eine Beschäftigung mit einem niedrigeren Nettoentgelt als vor ihrer Arbeitslosigkeit aufnehmen, sollen danach einen teilweisen Ausgleich für die Einkommenseinbußen erhalten. Zudem sollen die Rentenversicherungsbeiträge aus der neuen Beschäftigung für die Dauer von zwei Jahren auf 90 Prozent des vorherigen Niveaus aufgestockt werden. Des Weiteren plant die Koalition, dass Unternehmen, die Ältere einstellen, zum Lohn einen neu gestalteten Eingliederungszuschuss erhalten können. Voraussetzung ist eine Beschäftigungsdauer von mindestens einem Jahr. Künftig kann der Zuschuss auch ohne Vorliegen spezieller Vermittlungshemmnisse gewährt werden, wenn die Betroffenen bereits sechs Monate arbeitslos waren. Attraktiver werden soll nach dem Willen der Koalition die Weiterbildungsförderung Älterer. Künftig können Beschäftigte bereits vom 45. Lebensjahr (bisher ab 50) an und in Betrieben mit weniger als 250 Beschäftigten (bisher 100) Förderleistungen erhalten. Damit soll dem Abrutschen in die Arbeitslosigkeit bereits bei Mitte-40-Jährigen entgegengetreten werden. Geförderte Arbeitnehmer sollen laut Gesetzentwurf einen Bildungsgutschein erhalten, mit dem sie unter zertifizierten Weiterbildungsträgern frei wählen können. Um Arbeitgeber zu ermutigen, Ältere einzustellen, soll zudem die Möglichkeit zum Abschluss befristeter Arbeitsverträge erweitert werden. Die Altersgrenze für den Abschluss befristeter Arbeitsverträge ohne sachlichen Befristungsgrund wird dauerhaft auf das 52. Lebensjahr festgelegt. Dem Entwurf zufolge wird die Regelung damit europarechtskonform ausgestaltet. Die Befristung des Arbeitsverhältnisses setzt voraus, dass die Arbeitnehmer vor Aufnahme des Jobs mindestens vier Monate lang beschäftigungslos waren oder als Bezieher von Transferkurzarbeitergeldes Schwierigkeiten hat, auf dem ersten Arbeitsmarkt neu Fuß zu fassen. Befristet werden kann ein Vertrag bei demselben Arbeitgeber bis zu fünf Jahren.


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Gruß Barney

Unsere Forderung:  Mindestlohn, Grundsicherung, Arbeitszeitverkürzung

Informieren Sie sich bitte selbst zu den hier behandelten Themen. Meine Beiträge spiegeln nur meine persönliche Meinung wider.
Edgar
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« Antworten #1 am: Dezember 29, 2006, 04:14:01 »

Jetzt mal ohne viele Worte:
 kotz
Arco
Gast
« Antworten #2 am: Januar 13, 2007, 10:54:38 »

Jetzt mal ohne viele Worte:
 kotz

.....  seltsamerweise habe ich diese Beiträge erst jetzt so richtig gelesen   -   aber Edgar kannst Du mir mal verraten was Du hier ohne viele Worte und mit dem Smilie eigentlich sagen wolltest ? ?

Alles schiete oder was  Grr

Nur mal so am Rande,   ohne das neue Gesetz der Förderung 50+  (Eingliederungszuschüsse für den AG bis 50 % etc.) hätte ICH und ein Kollege  (  und noch etwa zur Zeit 7 Andere die ich kenne hier in Kassel )  zum Teil ab dem 01.01.2007 keine neuen Vollarbeitsstellen .....

Und so nebenher  -  keine nach langer Arbeitslosigkeit unterbezahlten Jobs   looser

Also warum  gleich kotz  ohne viele Worte   taetschel zwinker
Barney
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« Antworten #3 am: Januar 15, 2007, 17:49:26 »

Ausnahmen bestätigen die Regel, Arco.

Gruß Barney

Unsere Forderung:  Mindestlohn, Grundsicherung, Arbeitszeitverkürzung

Informieren Sie sich bitte selbst zu den hier behandelten Themen. Meine Beiträge spiegeln nur meine persönliche Meinung wider.
fit
Gast
« Antworten #4 am: März 20, 2007, 21:09:02 »


Also warum  gleich kotz  ohne viele Worte   taetschel zwinker

Arco, hör doch, dabei  kotz  kannst du nicht sprechen! Versuch das mal .....
niewtor                   .... und dabei bist du auch sprachlos:

Arco
Gast
« Antworten #5 am: März 21, 2007, 00:11:40 »


Also warum  gleich kotz  ohne viele Worte   taetschel zwinker

Arco, hör doch, dabei  kotz  kannst du nicht sprechen! Versuch das mal .....
niewtor                   .... und dabei bist du auch sprachlos:



 zwinker  ich war noch nie sprachlos  Mrgreen
fit
Gast
« Antworten #6 am: März 21, 2007, 08:17:55 »


zwinker  ich war noch nie sprachlos  Mrgreen

Da hast du das aber gut getroffen, finde ich. Bei mir setzt sie manches Mal aus - die Sprache. Lass mich mal beschreiben: Es ist ein Kloß im Hals so schwer wie Blei, die Kehle würde ihn gern würgen und erbrechen, ist zu schwach. Ganz langsam löst sich der harte Brocken (nein, nicht der aus´m Harz), also der Kloß im Hals und verliert sich ganz von selbst nach unten.
Wo der hin ist? Das weiß vielleicht der  auch nicht. Ich glaube fast, der    macht dicke Backen und wird letzlich abge    ..... führt   . Ein erlösendes Gefühl .... schade, dass du das noch nicht hattest.

fG         
niewtor

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