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Autor Thema: Grundeinkommen oder Grundsicherung - was ist das eigentlich?  (Gelesen 20458 mal)
Birgit
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« Antworten #30 am: August 25, 2007, 14:46:51 »

Ich beziehe mich auf den Text,  der unter
> « Antwort #1 am: Dezember 19, 2006, 02:52:42 »
zu finden ist.

Sich auf einen ersten Schritt zu konzentrieren halte ich auch für richtig. Hier heißt es: "500 Euro AlgII - Regelsatz, repressionsfrei." "Repressionsfrei" sollte kein Anhängsel der Grundsicherung / des Grundeinkommens sein, sondern ein eigener Wert. Wir kämen dadurch auf das zurück, was schon Konsens gewesen ist. Verwaltungsbeamte lernten früher, dass nach den Erfahrungen von Nazideutschland und Hungerjahren an den Erhalt der Sozialhilfe keine Bedingungen, außer Armut, geknüpft sind. Das Argument hat den Vorteil, dass es schon Lebenswirklichkeit gewesen ist. Das muss mehr herausgearbeitet werden.
Also, Repressionsfreiheit und Erhöhung des Regelsatzes.

Ich plädiere für eine Anhebung auf der Höhe der Pfändungsgrenze. Z.Zt. sollen geschiedene Frauen 40%, geschiedene Männer nur 10% ihres Einkommens verlieren. Ich gehe davon aus, dass Männer durch die Pfändungsgrenze profitieren. Gleiche Rechte!

Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens hätte ich gern verändert. Für den Erhalt hätte ich gern eine Einkommensobergrenze. Erstens aus ethischen Gründen, zweitens weil es sonst wegen der Finanzierbarkeit für die Leute, die darauf angewiesen sind, zu niedrig ausfallen würde. Das Finanzamt kann dann alles ausrechnen und gegebenenfalls zurückfordern. Viele werden dann melden, dass sie es nicht brauchen. Alles, was zu kompliziert ist, wird nicht mehr erfasst, wie Vermögen, Autos, usw. Wir sind keine Kontrollettis. Die Agentur für Arbeit ist entmachtet und kann sich auf Beratungen und Vorschläge beschränken.

Dann hätte ich noch einen Verbesserungsvorschlag: Wir sagen statt "sozial schwach" "materiell schwach". Damit sich mal einbürgert: Geld ist nicht das Wichtigste, es muss nur gerechter verteilt werden!
Quirie
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« Antworten #31 am: August 26, 2007, 10:11:00 »

Hallo Birgit,

Herzlich Willkommen bei uns im Forum.  flowers

Es sind interessante Gesichtspunkte, die Du da aufzeigst. Ich persönlich finde auch, dass beispielsweise jemand mit einem Monatseinkommen von 10000 Euro kein Grundeinkommen braucht.

Nur, so wie ich diesen Staat kenne, würde man wahrscheinlich versuchen, die Grenze bei 1000 Euro zu ziehen, und dann wären wir da, wo wir sind.  deenk


LG Quirie

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Barney
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« Antworten #32 am: August 27, 2007, 03:37:29 »

Hi, Birgit, schön dass du zu uns gefunden hast.

Wie ich die Deutschen so kenne, muß man für das bedingungslose Grundeinkommen, wenn es denn überhaupt mal dazu kommt, lange Anträge schreiben und alle viertel Jahre wiederholen. Das macht nur, wer es nötig hat.

Nur eben, ich glaube nicht, dass es zu unseren Lebzeiten solch ein Einkommen geben wird. Und deshalb ist es besser, sich für eine Erhöhung des Regelsatzes stark zu machen.

Zitat
Ich plädiere für eine Anhebung auf der Höhe der Pfändungsgrenze. Z.Zt. sollen geschiedene Frauen 40%, geschiedene Männer nur 10% ihres Einkommens verlieren. Ich gehe davon aus, dass Männer durch die Pfändungsgrenze profitieren. Gleiche Rechte!

Kannst du hierzu noch ein wenig Erläuterndes schreiben? Ich verstehe nicht was es damit auf sich hat. Stecke aber auch nicht so in der Thematik der Pfändungsmöglichkeiten.

Gruß Barney

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Informieren Sie sich bitte selbst zu den hier behandelten Themen. Meine Beiträge spiegeln nur meine persönliche Meinung wider.
Birgit
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« Antworten #33 am: September 01, 2007, 14:02:10 »

Hallo Barney,

Wir sind uns also einig, dass wir uns auf die Erhöhung des Regelsatzes als ersten Schritt konzentrieren müssen. Dieser Regelsatz sollte meiner Meinung nach der Pfändungsgrenze entsprechen. Ich vermute, die Pfändungsgrenze liegt etwa bei 900 Euro, sie  liegt also für Alleinstehende erheblich höher als Hartz IV. Das mit den geschiedenen Frauen und Männern führt vielleicht zu weit weg von unserer Debatte.

Gruß, Birgit
laukasius
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« Antworten #34 am: September 02, 2007, 18:27:33 »

Bei einem solchen Einkommen gehen nicht nur die Meinungen der Regierung auseinander, sondern es stehen sich auch zwei Bevölkerungsgruppen gegenüber, in der die eine damit argumentiert, dass erarbeitete Gelder und deren Vergabe genau zu kontrollieren und mit Auflagen zu verbinden ist.

Zudem dürfte es gesetzlich unmöglich sein, Bevölkerungsteile aufgrund ihres Einkommens auszuschließen. Wenn da eine Möglichkeit bestehen würde, hätten wir diese Zweiteilung auch schon längst bei unserem Kindergeld.   

Auch eine Pfändungsgrenze wird nicht so einfach als Grundlage einsetzbar sein. Eine Unterhaltspfändung kann zudem wesentlich höher ausfallen. Welche Grenze soll denn benutzt werden?
Selbst, wenn über Steuern finanziert würde, gäbe es es nicht den garantierten Arbeitsplatz. Also immer noch eine arbeitende und eine ruhende Bevölkerung mit enormer steuerlicher Belastung. Ob dann irgendein Grundeinkommen unbedingt Vorteile bringt, steht in den Sternen.

Es bleibt also nur, die vorhandene Arbeit gerecht zu verteilen und dann mit einem Grundeinkommen anzupassen. Dazu muss die Wirtschaft allerdings erst einmal bereit sein.
Auch eine Umstellung könnte noch kalkulierbar sein. Es laufen dann aber mehrere Systeme zumindest über einen längeren Zeitraum nebeneinander und deren Kosten sind nicht mehr kontrollierbar, noch vorstellbar.

Man wird das bestehende System, wenn der Druck groß genug ist, ein wenig anpassen, es mal wieder als die große Sensation und die unbegrenzte Zusammenarbeit unserer Koalition anbieten.
Tragen etwa Politiker oder wir die Schuld, wenn die Milch teuer wird?
Schuld sind doch die Kühe, die mehr Milch zu produzieren haben, um höhere Kosten und jeglichen Mehrbdarf abdecken zu können.

Das Thema eines Grundeinkommens ist schon so ausreichend diskutiert worden, und noch nie ist eine ausreichende zufriedenstellende Lösung vorhanden gewesen.

Darüber werden wohl meine Gebeine noch verbleichen und meine Grabesinschriften nicht mehr zu identifizieren sein.

Aber, die Hoffnung soll ja nie untergehen.
     

   

 

 

 



 

 
 
Quirie
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« Antworten #35 am: September 02, 2007, 19:15:57 »

Zitat
...........Welche Grenze soll denn benutzt werden?

Nehmen wir doch einfach das, was gemeinhin als europäische Armutsgrenze bezeichnet wird. Derzeit liegen wir hier mit unseren Sätzen gut dreißig Prozent darunter.

LG Quirie
« Letzte Änderung: September 02, 2007, 19:41:22 von Quirie »

Es hilft nichts, das Recht auf seiner Seite zu haben. Man muss auch mit der Justiz rechnen. (Dieter Hildebrandt)

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« Antworten #36 am: September 02, 2007, 21:53:47 »

Hi, Birgit, schön dass du zu uns gefunden hast.

Wie ich die Deutschen so kenne, muß man für das bedingungslose Grundeinkommen, wenn es denn überhaupt mal dazu kommt, lange Anträge schreiben und alle viertel Jahre wiederholen. Das macht nur, wer es nötig hat.

Nur eben, ich glaube nicht, dass es zu unseren Lebzeiten solch ein Einkommen geben wird. Und deshalb ist es besser, sich für eine Erhöhung des Regelsatzes stark zu machen.

Zitat
Ich plädiere für eine Anhebung auf der Höhe der Pfändungsgrenze. Z.Zt. sollen geschiedene Frauen 40%, geschiedene Männer nur 10% ihres Einkommens verlieren. Ich gehe davon aus, dass Männer durch die Pfändungsgrenze profitieren. Gleiche Rechte!

Kannst du hierzu noch ein wenig Erläuterndes schreiben? Ich verstehe nicht was es damit auf sich hat. Stecke aber auch nicht so in der Thematik der Pfändungsmöglichkeiten.

Man sollte mit diesem Thema etwas vorsichtiger umgehen, da die Erfahrungen zeigen, dass sämtliche Schichten in unserer Gesellschaft gegeneinander aufgehetzt werden. Zum einen bin ich dafür die Regelsätze auf mindestens 1000,00 € anzuheben oder halt in Schritten wie vom paritätischen Wohlfahrtsverband gefordert erst 420 € und dann weiter bis 1000,00 €. Gleichzeitig müssen auch bedingungslos die Löhne und Renten steigen. Dies wäre nach diesen Meldungen wie 6 Jahre und auch länger Exportweltmeister. Sonst haben wir zum einen die Auseinandersetzung mit den arbeitenden Menschen und zum anderen mit den Rentnern. Was uns nicht wirklich weiter bringt, denn eines Tages werden wir in die eine oder andere Gruppe kommen (biologisch gesehen Mrgreen).

Weiter wäre ich dafür, dass man die Industrie und seine Verbände stärker in die Pflicht nimmt. Was dabei herauskommt wenn man diesen Narrenfreiheit lässt sehen wir ja an den Äußerungen vom DIHK und anderen Wirtschaftsverbänden.

So dass soll es erst mal sein als Kurzkommentar, natürlich könnte ich noch viel mehr schreiben, aber die meisten von uns wissen dies glaube ich auch.

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laukasius
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« Antworten #37 am: September 02, 2007, 22:21:30 »

Mit den Armutsgrenzen habe ich so meine Schwierigkeiten, da wohl jedes Land, gerade die östlichen, ihre Grenzen an anderer Stelle sehen werden.

Mit einer hierzulande knappen Miete, dürfte ich z. Bsp. in Polen wohl bequem ein ganzes Haus mit Scharen von schnatternen Gänse mieten können.


Sind 1000 € nicht ein wenig lasch? Sagen wir 2000 €, damit das Leben noch ein wenig lebenswerter wird.

Dafür pflege ich meinen Nachbarn gern, ziehe ihm auch die Pantoffeln an und stelle eine Fl. Bier kalt. Dann wird es ihm leichter fallen, etwas tiefer für mich in seine Tasche zu greifen.

Der bedingungslose Lohnanstieg ist natürlich klar und Bänke für die Rentner gibt es auch genug. Ob ich nun meinen nächsten Mercedes, made in China, fahre oder made by me, ist egal. Hauptsache die Reifen sind schön rund. 

   
« Letzte Änderung: September 02, 2007, 22:28:00 von laukasius »
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« Antworten #38 am: September 02, 2007, 22:24:40 »

Mit den Armutsgrenzen habe ich so meine Schwierigkeiten, da wohl jedes Land, gerade die östlichen, ihre Grenzen an anderer Stelle sehen werden.

Mit einer hierzulande knappen Miete, dürfte ich z. Bsp. in Polen wohl bequem ein ganzes Haus mit Scharen von schnatternen Gänse mieten können.


Sind 1000 € nicht ein wenig lasch? Sagen wir 2000 €, damit das Leben noch ein wenig lebenswerter wird.

Dafür pflege ich meinen Nachbarn gern, ziehe ihm auch die Pantoffeln an und stelle eine Fl. Bier kalt. Dann wird es ihm leichter fallen, etwas tiefer für mich in seine Tasche zu greifen.

Der bedingungslose Lohnanstieg ist natürlich klar und Bänke für die Rentner gibt es auch genug. Ob ich nun meinen nächsten Mercedes, made in China, fahre oder made by me, ist egal. Hauptsache die Reifen sind schön rund.   
   

Denk aber bitte an die Verfügbarkeitsanordnung, und da macht sich z.B. Polen wohl eher schlecht Mrgreen zwinker

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laukasius
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« Antworten #39 am: September 02, 2007, 22:29:39 »

Nix gegen meine Polen. zwinker
Frank 42
Gast
« Antworten #40 am: September 02, 2007, 22:59:35 »

Hi, Birgit, schön dass du zu uns gefunden hast.

Wie ich die Deutschen so kenne, muß man für das bedingungslose Grundeinkommen, wenn es denn überhaupt mal dazu kommt, lange Anträge schreiben und alle viertel Jahre wiederholen. Das macht nur, wer es nötig hat.

Nur eben, ich glaube nicht, dass es zu unseren Lebzeiten solch ein Einkommen geben wird. Und deshalb ist es besser, sich für eine Erhöhung des Regelsatzes stark zu machen.

Zitat
Ich plädiere für eine Anhebung auf der Höhe der Pfändungsgrenze. Z.Zt. sollen geschiedene Frauen 40%, geschiedene Männer nur 10% ihres Einkommens verlieren. Ich gehe davon aus, dass Männer durch die Pfändungsgrenze profitieren. Gleiche Rechte!

Kannst du hierzu noch ein wenig Erläuterndes schreiben? Ich verstehe nicht was es damit auf sich hat. Stecke aber auch nicht so in der Thematik der Pfändungsmöglichkeiten.

Man sollte mit diesem Thema etwas vorsichtiger umgehen, da die Erfahrungen zeigen, dass sämtliche Schichten in unserer Gesellschaft gegeneinander aufgehetzt werden. Zum einen bin ich dafür die Regelsätze auf mindestens 1000,00 € anzuheben oder halt in Schritten wie vom paritätischen Wohlfahrtsverband gefordert erst 420 € und dann weiter bis 1000,00 €. Gleichzeitig müssen auch bedingungslos die Löhne und Renten steigen. Dies wäre nach diesen Meldungen wie 6 Jahre und auch länger Exportweltmeister. Sonst haben wir zum einen die Auseinandersetzung mit den arbeitenden Menschen und zum anderen mit den Rentnern. Was uns nicht wirklich weiter bringt, denn eines Tages werden wir in die eine oder andere Gruppe kommen (biologisch gesehen Mrgreen).

Weiter wäre ich dafür, dass man die Industrie und seine Verbände stärker in die Pflicht nimmt. Was dabei herauskommt wenn man diesen Narrenfreiheit lässt sehen wir ja an den Äußerungen vom DIHK und anderen Wirtschaftsverbänden.

So dass soll es erst mal sein als Kurzkommentar, natürlich könnte ich noch viel mehr schreiben, aber die meisten von uns wissen dies glaube ich auch.

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Davon abgesehen, das 1.000€ völlige Utopie ist und es niemals dazu kommen wird, ist eine Erhöhung der RS und gleichzeitig der Löhne dringend notwendig. Wenn die Preise steigen, sollte man auch dafür sorgen, das "der Käufer" weiterhin soviel übrig hat, um "ausserordentliche Kosten" schnell und ohne Probleme bezahlen kann. Je höher die Preise, desto weniger die Rücklagen, wenn sich das Einkommen nicht auch erhöht.
Barney
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« Antworten #41 am: September 02, 2007, 23:19:34 »

Nehmt ihr dann die KdU mit in die Grundsicherung oder gibt es die dann auch noch extra?

Ich finde ja, man muß schon bei den Forderungen auf dem Teppich bleiben. Laukasiusl, warum stellst du deinem Nachbarn nur ein Bier kalt. Wenn deine Grundsicherung 2.000,-- Euro hoch ist, dann ist gemäß Abstandsgebot zum arbeitenden Menschen eine Flasche Sekt drin.

Aber mal im Ernst. Fordern kann man viel - durchsetzen muß man können. Und bis jetzt sind sich ja nicht einmal die Erwerbslosen einig, geschweige denn, die Geringverdiener, Rentner und Hausfrauen sind mit im Boot.

Gruß Barney

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« Antworten #42 am: September 02, 2007, 23:28:31 »

Nehmt ihr dann die KdU mit in die Grundsicherung oder gibt es die dann auch noch extra?

Ich finde ja, man muß schon bei den Forderungen auf dem Teppich bleiben. Laukasiusl, warum stellst du deinem Nachbarn nur ein Bier kalt. Wenn deine Grundsicherung 2.000,-- Euro hoch ist, dann ist gemäß Abstandsgebot zum arbeitenden Menschen eine Flasche Sekt drin.

Aber mal im Ernst. Fordern kann man viel - durchsetzen muß man können. Und bis jetzt sind sich ja nicht einmal die Erwerbslosen einig, geschweige denn, die Geringverdiener, Rentner und Hausfrauen sind mit im Boot.


Hey Barney,

Ich habe mit den 1000,00 € gemeint, dass dort die kdu und die Grundsicherung enthalten sein sollte, aber gleichzeitig darauf hingewiesen, wie schwierig dies Umzusetzen ist, siehe unten meinen Text und den verschiedenen Interessen-gruppen.

Ich kann Dir heute leider nicht beantworten, wann dass mal eintreten wird. Dazu müssten sich die Arbeitslosenverbände und die Wohlfahrtsverbände einig werden.

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« Antworten #43 am: September 02, 2007, 23:39:16 »

Zitat
Ich kann Dir heute leider nicht beantworten, wann dass mal eintreten wird. Dazu müssten sich die Arbeitslosenverbände und die Wohlfahrtsverbände einig werden.

Dazu müssten sich die Bürger erstmal einig werden, nicht nur die Alo- und Wohlfahrtsverbände, denn ohne die anderen (Arbeiter, Angestellte, Selbstständige usw.) kann es nie was werden.
Arania
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« Antworten #44 am: September 03, 2007, 00:06:44 »

Für mich für die nächsten 100 Jahre nicht machbar, wenn ich 50 Leute frage sagen mir 40: Nein

DIES IRAE

Ich hatte dies Land in mein Herz genommen

Werner Bergengruen
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