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Umfrage
Frage: Warum bist DU elo?  (es sind mehrere Antwortmöglichkeiten möglich)
Keine Ausbildung - 1 (2.1%)
Aufgrund von Krankheit - 9 (18.8%)
Aufgrund von Alter - 10 (20.8%)
Ausbildung zu lange her, schlechter Abschluss. - 2 (4.2%)
Es gibt in meinem Berufsfeld nicht genug Stellen. - 7 (14.6%)
Finde trotz Suche auch in anderem Bereich keine Stelle. - 5 (10.4%)
Die Stellen, die ich finde, sind zu schlecht bezahlt. - 3 (6.3%)
Will nicht zu Zeitarbeitsfirmen. - 7 (14.6%)
Ich weiß es nicht. - 1 (2.1%)
Ich will nicht arbeiten ;-) - 1 (2.1%)
Mangelnde Kinderbetreung (z.B. bei Schichtarbeit) - 2 (4.2%)
Stimmen insgesamt: 15

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Autor Thema: Warum bist DU elo?  (Gelesen 10369 mal)
Dieter 66
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Je öfter man Geburtstag hat, je älter wird man!!


WWW
« Antworten #15 am: August 18, 2010, 10:25:20 »

Man muss einfach mal sehen, dass wir nur hier in diesem Thread, qualifizierte bis, hochqualifizierte
Leute haben. Die einfach mal so, keine normal bezahlte Tätigkeit bekommen!!!!!
Und dann will uns diese nachgemachte Regierung weiss machen, wir hätten Fachkräftemangel??
 blink
Fazit: Ausländische Kräfte können ruhig weniger gut sein. Hauptsache billiger.

Ich bin nicht abergläubig. So was bringt nur Unglück!!
Sir Peter Alexander Baron von Ustinov
canigou
Gast
« Antworten #16 am: August 18, 2010, 10:49:47 »

Ich stelle fest, dass die, die hier geschrieben haben und arbeitsfähig sind, durchaus Arbeit suchen.
HartzV
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Aus dem Rahmen gefallen....


« Antworten #17 am: August 18, 2010, 11:31:10 »

Ich stelle fest, dass die, die hier geschrieben haben und arbeitsfähig sind, durchaus Arbeit suchen.

Und ich kenne ein paar,eigentlich sogar sehr viele, die suchen sogar Vollzeit Arbeit, obwohl sie schon eine Weile erwerbslos sind.......

Das "V" steht für Vrau :-)

Ich lande lieber ab und an in einer Sackgasse, als mein Leben in einer Einbahnstrasse zu verbringen !


Wer eine andere Meinung hat als ich ist nicht automatisch dumm, nicht hinterfragend, steinzeitlich, krank und nicht zur Verleumdung freigegeben
Patrik
Gast
« Antworten #18 am: August 18, 2010, 13:23:32 »

Mit 1.600 € Brutto kommst du aber nicht weit. Du bist aber genügsam. zwinker
Und unbefristete Verträge sind fast ne Stecknadel im Heuhaufen


Für einen alleinstehenden reicht es. Und ich kann mir viel mehr ermöglichen als mit Hartz 4
Ich hätte ja am liebsten ein BGE. Aber das ist Zukunftsmusik und weiter weg als das ich einen Job bekomme.

Aber beides ist: Mission Impossible

Ja weil nicht jeder so denkt wie ich. Die nehmen die befristete stelle an und sind noch dankbar dafür. die arbeitgeber haben da ja vom Gesetzgeber auch echt viel Freiraum bekommen. nach einem jahr dann wieder befristung  und dann noch 2 mal und er holt sich den nächsten dummen.

P
Soll + Haben
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« Antworten #19 am: August 20, 2010, 12:33:38 »

Man muss einfach mal sehen, dass wir nur hier in diesem Thread, qualifizierte bis, hochqualifizierte
Leute haben.

Daher ja auch mein Interesse und die Nachfrage zu dem Thema - ich mein, wenn jemand keine Ausbildung hat, verstehe ich ja noch, dass es schwer ist, eine Arbeit zu finden. Aber bei den Lebensläufen hier, Ausb., Berufserfahrung ... verrückte Welt!
rintho
Gast
« Antworten #20 am: August 20, 2010, 12:56:44 »

Kleines Beispiel, das hier bestimmt nicht "aus der Reihe tanzt":

Ich habe Koch gelernt und später die Hotelfachschule besucht. Abschluss: staatl. gepr. Betriebswirt f. d. Hotel- und Gaststättengewerbe"
In der Folge habe ich über Jahre als Küchenchef und als Betriebsleiter gearbeitet. Wenn ich mal ne neue Stelle gebraucht habe, war das nie ein Problem - ein WEchsel erfolgte ohne Pause - ging mir beinahe sogar zu schnell :-) .   Bis ich dann 40 wurde - - da fiel der Hammer! Seitdem geht so gut wie nichts mehr!

Sicher, Küchenchefstellen sind nicht mehr sooo dicht gesät - häufig sind Gastrobetriebe ja kleine Unternehmen un gerade die Küche wird oft vom Eigentümer selbst geleitet. Aber auch wenn ich mich für eine Kochstelle bewerbe, hab ich keine Chance: überqualifiziert! "Ach Herr xyz, wenn ich SIe einstelle, dann suchen Sie ja weiter ... Nein, sie sind einfach überqualifiziert ..."  Na gut - anfänglich hab ich ein paar Stellenangebote bei den Bewerbungen ausgelassen - ein Beispiel dafür: "Küchenleiter gesucht für Restaurant in Sachsen Anhalt. Wir suchen eine Führungsperson mit unternehmerischen Denken und Handeln. Wir erwarten eine langjährige Erfahrung in vergleichbarer Position.Arbeiten in Teilschicht (Anmerkung: so 3 Stunden Mittags, dann 3 - 4 Stunden Pause, dann der REst der täglichen Arbeitszeit), Bereitschaft zu Überstunden wird vorausgesetzt. Gehalt: 1300,-- € brutto"

Gut, anfänglich hab ich mich auf solche "Angebote" nicht beworben .....
Archetim
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Wer nicht arbeitet, muss auch nicht essen!


« Antworten #21 am: August 21, 2010, 11:39:06 »

Vom Alter her passe ich hier wohl am Wenigsten rein ... trotzdem:

35 Jahre alt, gelernter Drucker.
Diesen Beruf musste ich aus gesundheitlichen Gründen (schweres Asthma, Morbus Scheuermann) aufgeben. Danach Umschulung zum Informatikkaufmann. Während meiner Zeit als Drucker für eine neue, in der Gründung befindliche Firma sechs Monate ohne Lohn gearbeitet und wegen laufender Kosten (Wohnung, Auto usw.) Schulden gemacht. Nach der Umschulung keinen Job gefunden (schulische Weiterbildung, keine Berufserfahrung - von 22 Mitschülern arbeitet heute nur einer in der IT-Branche!). Danach Gelegenheitsjobs, zwischendurch sogar wieder als Drucker gearbeitet bis die Lunge erneut schlapp gemacht hat, viele Praktika und immer wieder arbeitslos. Anschließend fast zwei Jahre Minijob als Aufsicht in einer Spielhalle und Eröffnung der Privatinsolvenz. Macht sich gut im Lebenslauf, die Spielhalle! Von der Inso muss man gar nicht erst reden - größere Firmen holen hier grundsätzlich Infos bei Schufa und Co. ein.

Bei mir kommen also gesundheitliche Beeinträchtigungen, lange Arbeitslosigkeit (Minijobs zählen offenbar überhaupt nicht) und die Inso zusammen. Noch ein kleines Bonmot: Während eines Praktikums sagte mir ein potentieller Arbeitgeber, ich müsse mich zwischen Familie und Job entscheiden, wenn ich bei ihm arbeiten wolle. Die 40 Stunden Woche sei eindeutig zu wenig und meine "familiäre Belastung" stünde ausreichenden Überstunden im Weg!

 kotz

Der sozialökonomische Holocaust hat in Deutschland Einzug gehalten. Später will es wieder niemand gewesen sein - Anonym
Ludwigsburg
Gast
« Antworten #22 am: September 14, 2010, 17:52:30 »

Ich habe nach der Geburt meiner Kinder aufgehört zu arbeiten. Mein Mann wurde sehr krank - kurz bevor ich wieder anfangen wollte zu arbeiten. Die Jahre, in denen ich mich noch um ihn gekümmert habe, haben mich sehr belastet...als ich dann endlich wieder soweit war und mir eine optimale Stelle sogar gesucht hatte, hab ich nach 3 Tagen hingeschmissen... mit Einverständnis meiner SB - dank meiner ARGE dafür, daß sie mir das weiterarbeiten durch Verschleppung eines Antrages unmöglich gemacht hat!

Inzwischen habe ich weitere gesundheitliche Einschränkungen und was ich noch machen dürfte: Dafür gibts keine Angebote bzw hätte ich nicht die Kenntnisse. Und wer stellt so jemanden ein?
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