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Autor Thema: Wie viel Geld braucht der Mensch?  (Gelesen 10706 mal)
Soll + Haben
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« am: August 17, 2010, 14:14:48 »

Hallo

Angeregt durch die Diskussion um die Neuberechnung der Regelleistung diskutieren wir im Bekanntenkreis öfter darüber, wie viel Geld mensch zum Leben braucht. Klar hängt das davon ab, wo man lebt - Lebenshaltungskosten sind anders, wenn ich in einer Gegend mit höheren Miete wohne oder in einer ländlichen Gegend, wo ich zum nächsten Discounter weite Wege habe.

Was ist eure Meinung? Wie viel braucht man durchschnittlich, um angenehm zu leben? Kein Luxus und täglich Delikatessen, aber eben auch nicht jeden Cent dreimal umdrehen und monatelang auf ein paar neue Schuhe sparen müssen.

Wie viel braucht ein Single?
Wie viel ein paar?
Wie viel eine Familie mit 1 Kind? 2 Kindern? 3 Kindern? Mehr Kindern?


Soll + Haben
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« Antworten #1 am: August 17, 2010, 14:29:53 »

 (Gelesen 23 mal) und keine einzige Antwort?  sagnix
Lalelu
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« Antworten #2 am: August 17, 2010, 14:39:11 »

 Mrgreen
Jeder hat doch andere Ansprüche und eine andere Lebensführung.
Soll + Haben
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« Antworten #3 am: August 17, 2010, 14:41:42 »

Naja, gemeint ist eben, was braucht man mindestens / durchschnittlich - wie hoch müssten demnach die RL sein, um ein annehmbares Leben führen zu können? Es geistern ja Beträge wie RL 500 euro oder 1000 Euro Grundeinkommen durch die medien.
Lalelu
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« Antworten #4 am: August 17, 2010, 14:55:23 »







Inhalt auf Wunsch von Lalelu gelöscht
« Letzte Änderung: August 20, 2010, 09:39:08 von Das Team der AEiD »
HartzV
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Aus dem Rahmen gefallen....


« Antworten #5 am: August 17, 2010, 15:00:34 »

Also wenn für uns zwei nach Abzug der Miete ca. 800 bis 850 Euro übrig blieben, könnte ich alles andere für 2 Erwachsene ganz gut hinkriegen....ohne auf jeden Cent achten zu müssen....

Das "V" steht für Vrau :-)

Ich lande lieber ab und an in einer Sackgasse, als mein Leben in einer Einbahnstrasse zu verbringen !


Wer eine andere Meinung hat als ich ist nicht automatisch dumm, nicht hinterfragend, steinzeitlich, krank und nicht zur Verleumdung freigegeben
Falke
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« Antworten #6 am: August 17, 2010, 15:01:14 »

 psst   Geistern tut so vieles in den Medien ......

Aber, für die Zukunft heisst es >>> man muss den Gürtel noch enger schnallen, im wahrsten Sinn des Wortes.

Zu deiner Ausgangsfrage:

Für mich "Alleinstehenden" wären so um die 1000 € inkl. KdU als angebracht zu bewerten.
Das wird aber nie passieren, deshalb schwelge ich nicht in Illusionen und Hoffnungen  zwinker
Ghansafan
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« Antworten #7 am: August 18, 2010, 11:59:46 »

 Smeil Hallo,

also für mich als Single würde ich sagen, so um die 1000€ netto. Damit könnte ich zwar keine großen Sprünge machen, aber es wäre ok.
Rodentia
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« Antworten #8 am: August 18, 2010, 13:24:32 »

Sorry, aber die Frage so pauschal zu beantworten finde ich persönlich ziemlich schwer.

Es wäre mir schon genug wenn wir nicht eine permanente Unterdeckung des Regelsatzes hätten weil wir den Eigenanteil der Medikamente tragen müssen. Das sind jeden Monat knapp 100 Euro weniger als ein "gesunder".

Bei den Kindern - müssten es allerdings mind. 100 Euro mehr sein als jetzt.

Was Ansparungen angeht, würde es ja durchaus reichen wenn es wieder möglich wäre Waschmaschine und Co. zu beantragen wenn diese ausfallen.

Warum ich so bescheiden bin... weil 1000 Euro Regelsatz völlig utopisch wären.
Also bin ich jetzt mal von dem absoluten Minimum ausgegangen.

LG
R.
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« Antworten #9 am: August 22, 2010, 14:45:23 »

Sorry, aber die Frage so pauschal zu beantworten finde ich persönlich ziemlich schwer.

Genau deswegen haben wir im Bekanntenkreis auch diese Diskussionen :)

Zitat
Es wäre mir schon genug wenn wir nicht eine permanente Unterdeckung des Regelsatzes hätten weil wir den Eigenanteil der Medikamente tragen müssen.


Da geb ich dir recht - das müsste entweder durch das ALG II oder die Krankenkasse abgedeckt sein (wobei man sich ja von der KV -Zuzahlung befreien lassen kann, wenn man einen bestimmten betrag gezahlt hat?! Bei der AOK so rund 70 Euro bei vollem ALG II).

Zitat
Was Ansparungen angeht, würde es ja durchaus reichen wenn es wieder möglich wäre Waschmaschine und Co. zu beantragen wenn diese ausfallen.

Das fand ich bei der Sozialhilfe auch sinnvoller - allerdings widerspricht es halt dem Gedanken, dass jeder selbst mit seinem Geld eigenverantwortlich umgehen sollte - aber bei den geringen Beträgen ist das mit dem Ansparen ja so gut wie nicht möglich.

Archetim
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Wer nicht arbeitet, muss auch nicht essen!


« Antworten #10 am: August 22, 2010, 16:07:33 »

Da geb ich dir recht - das müsste entweder durch das ALG II oder die Krankenkasse abgedeckt sein (wobei man sich ja von der KV -Zuzahlung befreien lassen kann, wenn man einen bestimmten betrag gezahlt hat?! Bei der AOK so rund 70 Euro bei vollem ALG II).

Das ist richig, allerdings gibt es da noch die sogenannten Differenzbeträge. Die Krankenkasse gibt einen Preis für ein Medikament vor und der Hersteller entscheidet, ob er sich mit diesem Betrag zufrieden gibt oder nicht. Verlangt der Hersteller mehr für das Medikament, muss der Patient diesen Differenzbetrag aus der eigenen Tasche zahlen. Das ganze kommt auf die normale Zuzahlung noch obendrauf. Von diesem Differenzbetrag kann man sich nicht befreien lassen. Die einzige Möglichkeit besteht darin, sich ein anderes Medikament verschreiben zu lassen, auf das keine Differenz bezahlt werden muss.

Diesen Fall haben wir in unserer Familie für ein Medikament, für das es kein adäquates Ersatzpräparat gibt. Wir brauchen es und müssen so jeden Monat 9,95 € allein an Differenzbetrag für dieses Medikament zahlen - natürlich aus dem Regelsatz, in dem solche Ausgaben nicht vorgesehen sind.

Der sozialökonomische Holocaust hat in Deutschland Einzug gehalten. Später will es wieder niemand gewesen sein - Anonym
rintho
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« Antworten #11 am: August 22, 2010, 16:55:10 »

Also - ich muss sagen, mit em Geld des Regelsatzes könnte ich klarkommen. Gut, ein Hunderter mehr, damit man nicht so kompliziert organisieren muss, wenn man mal irgendwo hin will.  WEnn nurdie Arge wegfallen würde!
Patrik
Gast
« Antworten #12 am: August 22, 2010, 19:11:55 »

1000 € (inkl. Miete, Strom) wären ein guter Stützpfeiler für mich als Einzelperson

Wenn man bedenkt das nach seriösen Berechnungen alleine der Regelsatz schon bei 631 € liegen müsste dann denke ich sind 1000 € echt nicht zuviel.
Berenike
Gast
« Antworten #13 am: August 27, 2010, 15:46:12 »



Ich habe 30 Jahre für diesen (mittlerweile) ruinierten Staat gearbeitet und bezahlt. Dann wurde ich aussortiert und bin altes Blech.

Unter 1.150,00 Netto, keine Vollzeitstelle mehr. Die Wohnungen und das übrige Leben werden jährlich teurer, so müsste der Betrieb zusätzlich versichern sich den steigenden Lebenshaltungskosten, monitär anzupassen.

So: Jetzt dürft ihr mich steinigen  Mrgreen, vertigmachen - Tiernamen geben rundogcattchen

....
Linchen©
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Lebe den Tag als wär's der Letzte


« Antworten #14 am: August 27, 2010, 17:35:23 »

Der Regelsatz ist zu niedrig angesetzt, allein schon was Ansparungen betrifft. Wenn man jetzt den Strom nimmt, der ja horrende Blüten schlägt, der Regelsatz aber dem Strom nie angepasst wird, so finde ich, das der Regelsatz um mindestens 150 Euro angehoben werden muss.
Dies betrifft den Regelsatz für Erwaschene als auch für Kinder.

Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich.
Anonym
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