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Autor Thema: 19-jährige Schülerin will ausziehen... wie soll sie das finanzieren?  (Gelesen 6034 mal)
Heidi
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« am: Januar 05, 2011, 18:26:39 »

Hallo,

unsere 19-jährige Tochter will ausziehen. Es ist folgendermaßen: sie war bis Februar 2009 für einen Schüleraustausch ein Jahr in Japan. Als sie wieder zuHause war, hatten wir ein komplett verändertes Mädchen mit einer Magersucht zurück. Sie und ihre 2 Jahre jüngere Schwester verstanden sich vor dem Austauschjahr bestens, als die Große wieder in Deutschland war, ging alles komplett kaputt. Wir waren bei einer Familientherapie des Jugendamtes, die Große geht wegen ihrer Ess-Störung relativ regelmäßig zu einem Psychiater, die Kleine kommt auch nicht richtig mit der Situation zurecht... also ziemlich disharmonisch alles hier.
Nun ist es so, dass die Große schon des öfteren gesagt hat, dass sie endlich auf eigenen Beinen stehen möchte. Da wir aber ALG 2 beziehen, können wir uns logischerweise nicht leisten, sie irgendwie finanziell zu unterstützen. Sie geht noch zur Schule und macht im nächsten Jahr ihr Abitur. Kann sie irgendeine Art Unterstützung von irgendeiner Stelle erwarten?

LG Heidi
Linchen©
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Lebe den Tag als wär's der Letzte


« Antworten #1 am: Januar 05, 2011, 18:54:05 »

Die einzige Möglichkeit ist übers Jugendamt.

Du musst denen klar machen, dass die Familie zerbricht, wenn deine ältere Tochter weiterhin mit euch zusammen lebt.
Da ihr auch schon eine "erfolglose" Familientherapie hinter euch habt, dürfte dies nicht so schwierig sein.
Nur so, kann deine Tochter ausziehen, ihre eigene BG werden und die eigene Wohnung von der ARGE finanziert bekommen.

Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich.
Anonym
Heidi
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« Antworten #2 am: Januar 05, 2011, 19:51:07 »

Ok, dann werden wir das mal probieren... ganz vielen lieben Dank!

LG Heidi
Adimin
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Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« Antworten #3 am: Januar 06, 2011, 00:45:14 »

Das sehe ich auch so. Es dürfte sicherlich Bescheinigungen der Ärzte über den zustand und das nicht zusammen leben können geben.
Mit diesen Bescheinigungen kann man den Schritt wagen.
Wobei ich in dem Falle auch das Jugendamt für das Richtige halte, da ein Alleine Leben Deiner Tochter meiner Meinung nach aus den psychischen Gründen nicht möglich erscheint. Wenn sie alleine lebt kann sich die Krankheit noch mehr verschlechtern.
Hier wäre meiner Meinung nach ein betreutes Wohnen angebracht. Es gibt auch therapeutische Wohngruppen.
Dort steht sie dann auch unter Betreuung und kann trotzdem ein eigenes Leben führen.

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