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Autor Thema: Amt überweist zu wenig Miete...  (Gelesen 9643 mal)
Dopamin
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« am: November 15, 2007, 20:18:33 »

Ich bin mal wieder im Mietrückstand. Der Grund: Das Amt überweist zu wenig wütend

So, ich habe ja sowieso eine Aufstellung angefordert, wo welche Gelder seit Mai 2006 hingehen (die, die ich NICHT sehe), die werde ich also noch PRAZISIERT anfordern!

Kann DAS noch wahr sein, oder muss ich mich langsam untersuchen lassen? keine Ahnung

Dopamin

Bei großen Problemen mit der "ARGE des Vertrauens" kann man sich auch an die örtliche Regionaldirektion, oder das Kundereaktionsmangement in Nürnberg wenden.

Sorgen wir dafür, dass sie nicht arbeitslos werden...
Quirie
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« Antworten #1 am: November 15, 2007, 20:24:41 »

Wie kommt das Huh?

Steht was in Deinem halben  Dutzend Bescheiden von dieser Woche?


LG Quirie
« Letzte Änderung: November 15, 2007, 20:26:53 von Quirie »

Es hilft nichts, das Recht auf seiner Seite zu haben. Man muss auch mit der Justiz rechnen. (Dieter Hildebrandt)

Keine Rechtsberatung, dafür gibt es Rechtsanwälte !
Dopamin
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« Antworten #2 am: November 15, 2007, 20:39:44 »

Nein, ganz im Gegenteil, da wird mehr ausgewiesen keine Ahnung

Dopamin

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« Antworten #3 am: November 15, 2007, 21:23:09 »

Die Ansage dass lediglich knapp 150 € (statt fast 200) an den Vermieter gegangen sind habe ich mündlich bekommen...

Kann ich die Forderung nach einer schriftlichen Aufstellung, was an wen gezahlt worden ist, auf irgendwelche §§ stützen (die ich ja überhaupt nicht kennen muss)? keine Ahnung

Dopamin

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Quirie
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« Antworten #4 am: November 15, 2007, 21:53:19 »

Dopi, da stimmt was nicht. Hast Du alle Bescheide durchgesehen?

Und woher hast Du die Neuigkeit?

Vom Vermieter oder der ARGE?

LG Quirie  zwinker
« Letzte Änderung: November 15, 2007, 21:56:27 von Quirie »

Es hilft nichts, das Recht auf seiner Seite zu haben. Man muss auch mit der Justiz rechnen. (Dieter Hildebrandt)

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Barney
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« Antworten #5 am: November 15, 2007, 21:56:40 »

Die Ansage dass lediglich knapp 150 € (statt fast 200) an den Vermieter gegangen sind habe ich mündlich bekommen...

Kann ich die Forderung nach einer schriftlichen Aufstellung, was an wen gezahlt worden ist, auf irgendwelche §§ stützen (die ich ja überhaupt nicht kennen muss)? keine Ahnung
Dopamin

Selbst wenn es dafür §§ gibt, sag mir doch mal einen Argemenschen, den die interessieren.

Das an mich vorige Woche abgegebene Versprechen, mir die Aufstellung zu schicken (ist ein Knopfdruck auf den Computer) war ja wohl auch nur ein Versprecher.

Und §§ kennen die doch sowieso nicht.  wütend wütend Ich bin augenblicklich wieder einmal oberstinkig aufs Amt. Erzählt mir einer doch am Telefon, er könne meinen Antrag nicht entgegennehmen. Ich müsse ihn nämlich unterschreiben.

Auch wieder ein Beweis, dass er seine SGBs nicht kennt: Ein Antrag ist an keine Form gebunden.

Zitat
SGB X § 9 Nichtförmlichkeit des Verwaltungsverfahrens
Das Verwaltungsverfahren ist an bestimmte Formen nicht gebunden, soweit keine besonderen Rechtsvorschriften für die Form des Verfahrens bestehen. Es ist einfach, zweckmäßig und zügig durchzuführen.

Das sagte ich ihm dann auch so. Hielt er Indianerrat mit seiner Kollegin und zurück ans Telefon: Nein, das könne nicht stimmen. Anträge müssen unterschrieben werden.

Was soll man dann noch sagen? Wenn Dummheit weh täte, hätte ich mit dem nicht einmal telefonieren können, weil vor Geschrei kein Gespräch zustande gekommen wäre.

Ich höre schon auf. Ich bin jedenfalls wieder einmal nur noch geladen.  wütend wütend wütend

Aber zurück zu deiner Frage:

§ 15 SGB I

Zitat
SGB 1 § 15 Auskunft
(1) Die nach Landesrecht zuständigen Stellen, die Träger der gesetzlichen
Krankenversicherung und der sozialen Pflegeversicherung sind verpflichtet, über alle
sozialen Angelegenheiten nach diesem Gesetzbuch Auskünfte zu erteilen.
(2) Die Auskunftspflicht erstreckt sich auf die Benennung der für die
Sozialleistungen zuständigen Leistungsträger sowie auf alle Sach- und Rechtsfragen,
die für die Auskunftsuchenden von Bedeutung sein können und zu deren Beantwortung die
Auskunftsstelle imstande ist.
(3) Die Auskunftsstellen sind verpflichtet, untereinander und mit den anderen
Leistungsträgern mit dem Ziel zusammenzuarbeiten, eine möglichst umfassende
Auskunftserteilung durch eine Stelle sicherzustellen.
(4) Die Träger der gesetzlichen Rentenversicherung können über Möglichkeiten zum
Aufbau einer nach § 10a oder Abschnitt XI des Einkommensteuergesetzes geförderten
zusätzlichen Altersvorsorge Auskünfte erteilen, soweit sie dazu im Stande sind.


In deinem Fall ist das Informationsfreiheitsgesetz das zuständige.


Leistungsträger müssen danach auf Antrag die Unterlagen herausgeben, aus denen ersichtlich
wird, wie sie die angemessenen Unterkunftskosten ermittelt haben. Schreibe also in den Antrag auch, dass du eine Aufstellung haben möchtest, aus der hervorgeht, wieviel Geld, wann, an wen überwiesen wurde.

Du wirst sehen, schon nach einem Jahr hast du die Auskunft.  wütend wütend wütend
« Letzte Änderung: November 15, 2007, 22:17:32 von Barney »

Gruß Barney

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Dopamin
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« Antworten #6 am: November 15, 2007, 22:01:35 »

Danke Barney,

Wie gesaagt die knapp 150 € Auskunft kam erst vom Amt am Telefon, und heute lief mir der Verwalter in die Arme, der mir erklärte, dass wieder ein Rückstand besteht - ich bekomme morgen die genaue Aufstellung...

Ich wollte ja eh eine Aufstellung, weil seit Mai 06 jeden Monat 4 € irgendwo versickern... 26 wird von der Kaution abgezogen, aber 30 werden weniger angewiesen...

Und DEM will ich langsam auf den Grund gehen - gemerkt habe ich das ja, wie die Zahlungsaufforderung gekommen ist - ich war schlampig *schäm*

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Gennaio
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« Antworten #7 am: November 15, 2007, 22:25:33 »

Ich bin mal wieder im Mietrückstand. Der Grund: Das Amt überweist zu wenig wütend

Moin Dopamin,

der sog. Berechnungsbogen ist in der Regel wie folgt aufgeteilt:

- Regelleistungen
- Kosten für Unterkunft und Heizung

Ist dies bei Dir auch der Fall?

LG Gennaio
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« Antworten #8 am: November 15, 2007, 22:29:11 »

Ja, ist der und das ist auch alles so weit Korrekt - zumindest im Bescheid...

Nur der Überweisungsbetrag stimmt nicht mit den im Bescheid überein cry

Ich krich die doch nciht erst seit gestern, aber SO schief lief das noch NIE!!!

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« Antworten #9 am: November 15, 2007, 22:39:18 »

So weit schon richtig, aber die KdU müßten, wenn mehr als nur Miete darin enthalten sind, aufgeschlüsselt sein. Und genau dass sind sie nicht. Dort im Bescheid steht nur die Gesamtsumme.


Gruß Barney

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« Antworten #10 am: November 15, 2007, 22:40:34 »

Es nützt nichts, leider.

Du wirst Dich zunächst mit dem Verwalter in Verbindung setzen müssen um genau in Erfahrung zu bringen, ab wann und in welcher Höhe die Unterdeckung bei den Zahlungen für die Miete erfolgte. Lasse Dir dies vom Verwalter schriftlich geben = Überweisungsbelege.

Hiermit wirst Du dann "Deine" ARGE konfrontieren müssen. Diesmal nicht per Fax, sondern persönlich.  teach
Barney
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« Antworten #11 am: November 15, 2007, 22:42:07 »

Es nützt nichts, leider.

...

Hiermit wirst Du dann "Deine" ARGE konfrontieren müssen. Diesmal nicht per Fax, sondern persönlich.  teach


Mit gezogenem Strick!  wütend wütend Oder wie hieß das Ding, wo es vorne raus knallt?  Zunge2

Gruß Barney

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« Antworten #12 am: November 15, 2007, 22:46:26 »

Gennaio,

nimmst mich an die Hand? In die Leistung komme ich hier nicht. Höchstens in die Aussenstelle (nur Vermittlung und NUR mit Termin - meine SB ist komplett ausgebucht)

Ich bekomme ja morgen das Papier schriftlich... Ich habe weiter das dumme Gefühl, die haben mich mit der Nebenkostenabrechnung vom letzen Jahr beschubst (war eine Gutschrift), ABER ich habe dafür NOCH keinen Beweis. Sollte das so sein, wie ich vermute, dann überlege ich mir etwas...

Am Wochenende habe ich seeeeeeehr viel Zeit Teufelchen

Und vielleicht werd ich ja den einen oder anderen Formulierungstipp bekommen pfeifen

Danke auf jeden Fall Smile

Dopamin

P.S.: Es schlaucht... Aber das kennt ihr ja sicherlich selber, oder?
« Letzte Änderung: November 15, 2007, 22:47:44 von Dopamin »

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« Antworten #13 am: November 15, 2007, 22:50:39 »

Bisher hatte ich noch keine Gutschriften bei Wasser und Gas. Wird wohl dieses Mal das erste Mal sein. Bin gespannt.

Gruß Barney

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« Antworten #14 am: November 15, 2007, 23:02:46 »

Gennaio,

nimmst mich an die Hand? In die Leistung komme ich hier nicht. Höchstens in die Aussenstelle (nur Vermittlung und NUR mit Termin - meine SB ist komplett ausgebucht)

Wäre ich in Kiel, würde ich Dich gerne an die Hand nehmen.  zwinker

Nochmals: Lasse Dir vom Verwalter die Zahlungen der ARGE genaustens dokumentieren!!!

Nach getaner Arbeit wirst Du mit diesen Belegen bei Deiner ARGE aufschlagen und ein sofortiges Gespräch mit dem Teamleiter verlangen. Mietschulden können auch Grund zu einer Kündigung der Mietsache führen, egal wer Verursacher ist!

Lasse Dich nicht abwimmeln, sei höflich aber bestimmt.  daumen
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