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Autor Thema: benötige hilfe zum Thema Wohnung + Hartz 4  (Gelesen 14896 mal)
Barney
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« Antworten #30 am: April 06, 2008, 04:55:27 »

@Dopamin

Der Umzug ist Notwendig weil der bisherige Wohnraum zu klein ist und das wichtigste mein Sohn immer Schwerer wird zu tragen.

@eAlex
Hätte ich gewartet wäre die wohnung weg und es gibt in der Umgebung leider keine andere Wohnungen die Frei sind.

So etwas kommt leider in den Bestimmungen nicht vor. Es ist immer so, dass Anträge vor Inkrafttreten gestellt werden müssen. Stellt jemand den Antrag und vollzieht ohne, dass er genehmigt wurde, so trägt er das Risiko.

Wenn du einen Antrag nachweislich schriftlich vor deinem Umzug gestellt hast, so kann er durchaus noch genehmigt werden.

Hast du den Antrag nicht vorher gestellt oder kannst es nicht nachweisen, so sieht die Sache schon schlechter aus.

Niewtor hat dir schon einige Möglichkeiten aufgezeigt, wie du trotzdem nachweisen kannst, dass du den Antrag vorher gestellt hast und auch erst deine Unterschrift unter den Vertrag im Beisein und mit Zustimmung des SB gesetzt hast.

Auch ich würde dir empfehlen, ganz schnell zu einem guten Fachanwalt für Sozialrecht zu gehen. Schau auf unsere Portalseite, dort findest du einen Link, in dem bundesweit Anwälte und Beratungsstellen aufgeführt sind. Vielleicht kennst du ja auch selber einen. Bei der Terminabstimmung kannst du auch mit ihm besprechen, dass du Beratungskostenhilfe benötigst. Die meisten Anwälte erledigen das mit und du mußt nicht extra zum Amtsgericht.

Also noch einmal: Wichtig ist, dass du den Antrag auf den Umzug vor dem Umzugstag gestellt hast. Bist du umgezogen und hast dann erst, also im Nachhinein, den Antrag gestellt, kann er dir nicht mehr so ohne Weiteres genehmigt werden, womöglich gar nicht mehr. Leider sind so die Bestimmungen.

Die genauen Umstände wird dir ein Fachanwalt für Soziales am besten anhand der Antragsunterlagen erläutern können.
« Letzte Änderung: April 06, 2008, 04:56:15 von Barney »

Gruß Barney

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Informieren Sie sich bitte selbst zu den hier behandelten Themen. Meine Beiträge spiegeln nur meine persönliche Meinung wider.
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« Antworten #31 am: April 06, 2008, 12:35:20 »

Hi MousT,
falls Du einen Fachanwalt einschalten möchtest, Du aber dazu keine finanziellen Mittel hast, kann Dir ein Antrag auf Erstattung auf Beratungskostenhilfe (relativ) kostenlos - da Du erst einmal 10 EUR vorlegen musst - einen Fachanwalt Deiner Wahl ermöglichen. Ausnahme: In Hamburg und Bremen (soweit ich weiß) ist das derzeit nicht möglich. Falls ich irre, möge man mich berichtigen.

Hier ein Formular "Antrag auf Erstattung der Beratungskosten" nebst Ausfüll-Hilfen (siehe Anlage) zum Download*.
Einfach ausdrucken und mit zum Anwalt nehmen, das Ganze wird Dich 10 EUR kosten (Quittung fordern!) und dieser wird Dir dann sogar beim Ausfüllen behilfich sein.

Hofft, dass Du damit erstmal arbeiten kannst
und wünscht Dir RECHT viel Erf daumen lg
Hartzbeat

________
*@ Foren-Team, dieser Vordruck könnte - falls erwünscht - die Rubrik "Formulare/Utensilien" möglicherweise ganz gut ergänzen.
« Letzte Änderung: April 06, 2008, 12:35:55 von Hartzbeat »

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« Antworten #32 am: April 06, 2008, 12:40:20 »

Ausnahme: In Hamburg und Bremen (soweit ich weiß) ist das derzeit nicht möglich.


dazu:
Zitat
In den Bundesländern Hamburg und Bremen besteht gemäß § 12 BerHG anstelle eines Anspruchs auf Beratungshilfe durch einen Rechtsanwalt eine öffentliche Beratungshilfe (http://www.oera.hamburg.de, Bremen hat die Aufgaben der öffentlichen Rechtsberatung auf die Arbeitnehmerkammer übertragen http://www.arbeitnehmerkammer.de). In Berlin kann zwischen der Beratungshilfe durch einen Rechtsanwalt und der öffentlichen Beratungshilfe gewählt werden.
http://www.juraforum.de/lexikon/Beratungshilfe


Gruß
Sense



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« Antworten #33 am: April 06, 2008, 13:14:25 »

Hall Smile an die mit dem schönen Namen, hallo Sense...

danke für diese wichtige Ergänzung. Da ich selbst weder in Hamburg noch in Bremen wohne, hätte mich sehr interessiert, wie das Ganze dann praktisch aussieht. Wie läuft das also konkret ab? Könntest Du mir darin etwas "Nachhilfeunterricht für Mittlandirr peace er" geben? Wäre nett, zumal hier auch offensichtlich viele Nord- peace dieses Forum nutzen und nicht jeder schon mal zum Anwalt oder vor Gericht gezogen ist...

Dankt Dir dafür schon mal im Voraus
Harztbeat

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« Antworten #34 am: April 06, 2008, 13:21:30 »

@Hartzbeat mit den schönen Haikus  zwinki

Nein, leider nicht, komme ebenfalls nicht aus dem Norden. Gelesen hatte ich jedoch an anderer Stelle oft davon.

Ich schau' mal, ob ich mehr und praxisnahere Infos darüber finde.


Gruß
Sense

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Quirie
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« Antworten #35 am: April 06, 2008, 15:20:05 »

Leider funktioniert der Download nicht.

In der Formularecke befinden sich aber unter Bundesweite Anträge der Justiz alle zulässigen Anträge, auch der auf Beratungshilfe.  Smile

LG Quirie

Es hilft nichts, das Recht auf seiner Seite zu haben. Man muss auch mit der Justiz rechnen. (Dieter Hildebrandt)

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« Antworten #36 am: April 06, 2008, 15:50:06 »

@ Quirie,
Link müsste funktionieren - wurde bereits mehrfach abgerufen, bei mir funktioniert es auch. Schön aber, dass er ja bereits in der Formular-Rubrik vorhanden ist.

@ Sense,
 dawardochwas h, danke für Deinen Beitrag - möglicherweise melden sich ja einige praxisbewährte N peacerdlichter hier noch und erzählen uns, wie's dort funktioniert?

Euch beiden ein restliches s Smile nniges Weekend
wünscht Hartzbeat

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MousT
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« Antworten #37 am: April 06, 2008, 20:25:39 »

und die weiteren seiten
MousT
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« Antworten #38 am: April 06, 2008, 20:27:03 »

sorry aber irgenwie hat er die ersten beiden seiten nicht hochgeladen. hier nochmal seite 1 und 2
Adimin
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« Antworten #39 am: April 06, 2008, 21:52:20 »

Du solltest erst einmal Widerspruch gegen den Bescheid einlegen. Geht auch ohne Begründung.
Und dann machen wir in den nächsten Tagen die Begründung.

Nurheute nicht mehr, habe eine elende Fahrerei hinter mir und bin nicht mehr sehr Aufnahme- und Abgabefähig. zwinki

fit
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« Antworten #40 am: April 06, 2008, 23:21:59 »


Hallo MousT,
steht da denn nicht irgendwo drauf, dass gegen diesen Bescheid innerhalb von vier Wochen nach Erhalt bei xy Widerspruch eingelegt werden kann? Das ist auf den hochgeladenen Bildern nicht zu erkennen.

                                                  keine Ahnung
MousT
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« Antworten #41 am: April 06, 2008, 23:29:15 »

Hallo Niewtor,

das steht auf dem Bescheidseite3.jpg
Dort steht 4 wochen.

Eigentlich wollte ich morgen zur BaGis(Arge) aber momentan und seit gestern kocht mein blut und ich traue mir selbst nicht mehr. Daher versuche ich einen klaren kopf zu bekommen und gehe erst dann hin.

gruß

MousT
fit
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« Antworten #42 am: April 06, 2008, 23:38:24 »


Oi joi, da hatte ich wohl meine Brille nicht auf der Nase,  sosorry.
Barney
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« Antworten #43 am: April 06, 2008, 23:54:05 »

Hallo Niewtor,

das steht auf dem Bescheidseite3.jpg
Dort steht 4 wochen.

Eigentlich wollte ich morgen zur BaGis(Arge) aber momentan und seit gestern kocht mein blut und ich traue mir selbst nicht mehr. Daher versuche ich einen klaren kopf zu bekommen und gehe erst dann hin.

gruß

MousT

Es ist auch oft besser, wenn man sich vorher beraten läßt. Du kannst, so wie Adimin es schreibt, zunächst einmal Widerspruch einlgen.

Ungefähr so:

Gegen die mir am ........2008 zugegangene Änderung der Bewilligung von Leistungen ... vom 1.5.08-31.08.2008 lege ich hiermit im Namen meiner BG Widerspruch mit dem Ziel ein, die mir zustehenden Leistungen der KdU zu erhalten.

Mit frdl Gr.

Dann hast du die Widerspruchsfrist zunächst einmal gewahrt und kannst dich in Ruhe beraten lassen.

Leider ist aus der Änderung nicht ersichtlich, wann du den Antrag gestellt hast. Dieses Datum ist nämlich der Dreh- und Angelpunkt.

Ja, du trägst das Risiko, wenn du nicht nach Antragstellung den Bewilligungsbescheid abwartest. Es ist aber keineswegs so, wie es im Bescheid steht, dass der Umzug der ausschlaggebende Termin ist und nun nachträglich etwas bewilligt wird.


Du stellst einen Antrag und die Gründe für den Umzug sind nicht stichhaltig. Dann kann das Amt ablehnen und falls du bereits umgezogen bist, trägst du dann die Kosten. So wie in deinem Falle wären es 120,-- Euro und die Umzugs- und NK.

Sind die Gründe jedoch stichhaltig, und es scheint ja in deinem Fall so zu sein, wurde der Antrag rechtzeitig gestellt, nämlich vor Vertragsunterzeichnung und vor dem Umzug. Das Amt kann dann nicht einfach ablehnen. Die Gründe für den Umzug sind gegeben und müssen akzeptiert werden. Der SB irrt, wenn er es anders sieht.


Gruß Barney

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MousT
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« Antworten #44 am: April 07, 2008, 00:28:29 »

Hallo BArney,

es war wie folgendes:

ich war zuerst mit einem Angebot vom Vermieter bei dem Sachbearbeiter, er hat mir erzaählt das die Wohnung zu teuer ist und somit ein Umzug ohne zustimmung akzeptiert werde. Eine Einzelfallentscheidung würde er bei einer Barrierefreiheit prüfen. Ich sollte mit dem Vertrag nocheinmal vorsprechen.

Dieses habe ich getan und hatte das Angebot und den noch nicht unterschriebenen Vertrag dabei, an dem Tag hatte mich die Vermieterin angerufen und betont das Sie bis 16 Uhr gleichen tages eine Antwort benötigt da ansonsten jemand anderes Unterschreiben wird. Im Amt bei dem Sachbearbeiter habe ich um zustimmung gebeten was wiederum nicht bewilligt worden ist, Er sagte das es ein Umzug ohne zustimmung werden würde. Auf meine frage wie ich denn eine zustimmung trotz der besonderen lage bekommen würde bekam ich nur die Antwort das eine Einzelfallprüfung gemacht wird wenn die Wohnung Barrierefrei umgebaut ist. Darauf habe ich gesagt das es 2 bis 5 Jahre dauern kann biss es Geplant, genehmigt und umgebaut ist, und dort herrschte stille.
Ich fragte dann was passiert wenn ich Unterschhreibe, Als Antwort kam das es akzeptiert wird aber ohne zustimmung.

Daraufhin habe ich gesagt das Ich diese Wohnung im Erdgeschoss mit 85qm und vier Zimmern benötige und es in der umgebung leider keine anderen ähnlichen wohnmöglichkeiten frei sind, Unterschreiben möchte, Er hat nur gesagt Ich soll mit dem Unterschriebenen Vertrag vorbeikommen und stellt die KDU ein.

Ich habe dann sofort vor seinen Augen Unterschrieben, Und Ihm gestattet den Vertrag zu Kopieren. Auf die frage was ein KDU ist ging er leider nicht ein.
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