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Autor Thema: benötige hilfe zum Thema Wohnung + Hartz 4  (Gelesen 14897 mal)
Barney
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« Antworten #45 am: April 07, 2008, 00:45:37 »

MousT, alles, was du hier schreibst, hast du ja schon im Thread mehrfach beschrieben. Es beschreibt den Werdegang des Antrages.

Es tut zunächst nichts zur Sache, was dir ein SB auf dem Amt erzählt hat. Wirklich nicht!

Es geht rein um das Datum dieses Erstgespräches, wenn es denn der erste Kontakt hinsichtlich des Umzuges war.

Also: Du warst am Tag x auf dem Amt und hast dort den Antrag auf einen Umzug gestellt. (Ihr habt euch darüber dann unterhalten und der SB hat dir seine ((unmaßgebliche)) Meinung mitgeteilt. Diese Plauderei ist ganz nett, beeinflußt aber das Datum der Antragstellung überhaupt nicht)

Wann war das? Hast du Zeugen? Kannst du das Datum dieses Gespräches nachweisen? Der SB müßte eine Gesprächsnotiz gemacht haben. Du kannst mit 100 %iger Sicherheit davon ausgehen, dass diese Notiz mit Datum existiert. Damit ist der Tag der Antragstellung festgehalten.

Ich verstehe deinen Satz
Zitat
Ich sollte mit dem Vertrag nocheinmal vorsprechen.
so, dass dieses erneute Vorsprechen an einem darauffolgenden Tag war. Und dort hast du im Beisein oder auch alleine ohne den SB unterschrieben. Wenn das so war, hast du den Antrag    n a c h    Antragstellung unterzeichnet. Und alleine das ist wichtig!


Zitat
...und somit ein Umzug ohne zustimmung akzeptiert werde


Diese Aussage ist absoluter Blödsinn.  Ein SB kann einem Antragsteller nicht vor dem Wohnungswechsel erzählen, dass ein Umzug ohne Zustimmung akzeptiert wird. Entweder wird ein Umzug abgelehnt oder ihm wird zugestimmt. Und gegen eine Ablehnung kann man Widerspruch einlegen. Der Sachbearbeiter hat letztendlich wirklich nichts zu entscheiden. Das letzte Wort spricht ein Gericht.

So wie du es darstellst, hast du den Antrag vor Unterzeichnung des Vertrages gestellt. Sind die Gründe für den Umzug gegeben, mußt du auch das Geld bekommen.

Bitte geh, ich rate es dir wirklich dringend, zu einem Fachanwalt für Soziales.

Gruß Barney

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Informieren Sie sich bitte selbst zu den hier behandelten Themen. Meine Beiträge spiegeln nur meine persönliche Meinung wider.
MousT
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« Antworten #46 am: April 07, 2008, 00:59:55 »

Hallo Barney,

es war wirklich so wie ich es erläutert habe.
Erstgespräch war am 28.03.08 mit dem SB von der ARge (BAgis) mit dem Angebot.

Und dort wurde mir mir mittgeteilt das die Wohnung zu teuer ist und es Akzeptiert wird ohne zustimmung, aber das steht ja auch imBescheid.
Adimin
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Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« Antworten #47 am: April 07, 2008, 10:37:33 »

Und aus diesem Grunde musst Du nun auch Widerspruch einlegen. Mach es erst einmal ohne Begründung. Dann gehst Du zum Anwalt und lässt Dich von dem beraten. Das geht über Beratungsschein und kostet Dich 10 Euro. Der Anwalt kann dann auch eine Begründung schreiben.

Möglicher Ansatz für den RA:
Der Bescheid ist wissentlich falsch erlassen worden.
Das Dein Kind Schwerbehindert ist dürfte dem SB ja bekannt sein wenn er auf der Barrierefreiheit rumreitet.
Dann muss er auch wissen, das Euch mit einem behinderten Kind, dessen Zustand ja nicht besser wird, sondern die Probleme sich potenzieren, eine größere Wohnung zusteht. Und/oder eben auch eine höhere Miete.
Hier hätte er schon alleine pflichtgemäß Entscheiden müssen. Dieses hat er aber eben nicht getan.

Der nette Mann wollte nur die Kosten sparen.
Wenn er nämlich zugestimmt hätte, dann hätte er noch mehr Kosten übernehmen müssen. Hilfskräft für den Umzug, doppelte Miete (bei Euch wohl nicht), Renovierungskosten, etc.

Und nochmal einen guten Rat für die Zukunft:
Macht bitte alles nur noch schriftlich. Und eine Kopie, auf der Ihr die Abgabe bescheinigen lasst.
Mündliche Dinge sind nicht gut.
Selbst wenn eine positive Aussage dabei herauskommt , morgen kann der SB dort nicht mehr sitzen und der Neue weiß von nix.
Und für jeden schriftlichen Antrag muss der SB einen schriftlichen Bescheid schicken. Nur dann ist man auf der sicheren Seite. Und wenn Ihr persönlich dort erscheinen müßt, dann nie alleine. Immer eine möglichst unabhängige Begleitung mitnehmen.

So, nun aber ran an den Feind. Mrgreen

Und wie ich das so sehe, wenn die Wohnungssache erledigt ist, gibt es bestimmt noch so einige Baustellen. Bei dem Sachbearbeiter habt Ihr bestimmt noch andere Ansprüche, die er nicht bewilligt oder Euch sagt. zwinker

MousT
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« Antworten #48 am: April 07, 2008, 15:00:41 »

Hallo und vielen Dank für die infos.

Ich habe eine Rechtsanwältin für Sozialrecht die momentan in einer anderen sache mir hilft. Werde bei Ihr mal ein Termin machen. Den Beratungschein kriege ich den bei Ihr oder im Amtsgericht?
fit
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« Antworten #49 am: April 07, 2008, 15:05:50 »


Hallo und vielen Dank für die infos.

Ich habe eine Rechtsanwältin für Sozialrecht die momentan in einer anderen sache mir hilft. Werde bei Ihr mal ein Termin machen. Den Beratungschein kriege ich den bei Ihr oder im Amtsgericht?

In der Regel beim Amtsgericht, manche Anwälte erledigen das allerdings auch für ihre Klienten. Du fragst am besten deine Anwältin.

                                             zwinker
Hartzbeat
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« Antworten #50 am: April 07, 2008, 15:18:53 »

Hi MouT,
Antrag auf Beratungshilfe gibts auch hier im Forum...
Zitat
Quirie: In der Formularecke befinden sich aber unter Bundesweite Anträge der Justiz alle zulässigen Anträge, auch der auf Beratungshilfe

HIER: http://www.aktive-erwerbslose.net/forum/index.php?topic=4202.0

Gruß von Hartzbeat

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weil leer Dein Bauch!
fit
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« Antworten #51 am: April 07, 2008, 16:22:30 »


Ja Hartzbeat, stimmt. Darauf bin nicht gleich gestoßen.  rofl2
MousT
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« Antworten #52 am: April 07, 2008, 21:33:53 »

Hallo,

Ich habe jetzt einen Termin beim RA für Mittwoch bekommen. mal sehen was Sie sagt. Werde dann berichten.

gruß

MousT
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« Antworten #53 am: April 07, 2008, 21:36:45 »

 daumen

Dann berichte bitte anschließend hier.

Gutes Gelingen.  Smile
MousT
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« Antworten #54 am: April 07, 2008, 21:41:59 »

@Admin


Und wie ich das so sehe, wenn die Wohnungssache erledigt ist, gibt es bestimmt noch so einige Baustellen. Bei dem Sachbearbeiter habt Ihr bestimmt noch andere Ansprüche, die er nicht bewilligt oder Euch sagt. zwinker



Darauf komme ich aber nach diesem problem gerne zurück. Ich bekommen momentan 17% Mehrbedarf (ca. 35 Euro glaube ich) für meinen Sohn.
MousT
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« Antworten #55 am: April 15, 2008, 23:06:28 »

Hallo @all

Ich war letzte woche bei meinem Anwalt. In Bremen ist es ein problem mit beratungsschein etc. daher war ich bei der Lebenshilfe kostet erst mal nichts nur wenn eine klage verloren wird muss ich 300 euro zahlen.

Wir haben erst einmal um aktenansicht gebeten und gleichzeitig wiedersprochen ohne begründung. Wenn die Akte da ist geben wir die Begründung.

Chancen stehen 50:50. Ich berichte weiter...

Quirie
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« Antworten #56 am: April 15, 2008, 23:14:01 »

 Mrgreen Das klingt doch gut, MousT.

Wir drücken die Daumen und wenn wir helfen können, sag Bescheid.

Wobei...wir freuen uns auch sonst, von Dir zu lesen...

LG Quirie  zwinker

Es hilft nichts, das Recht auf seiner Seite zu haben. Man muss auch mit der Justiz rechnen. (Dieter Hildebrandt)

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Barney
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« Antworten #57 am: April 15, 2008, 23:52:27 »

Hallo @all

Ich war letzte woche bei meinem Anwalt. In Bremen ist es ein problem mit beratungsschein etc. daher war ich bei der Lebenshilfe kostet erst mal nichts nur wenn eine klage verloren wird muss ich 300 euro zahlen.

Wir haben erst einmal um aktenansicht gebeten und gleichzeitig wiedersprochen ohne begründung. Wenn die Akte da ist geben wir die Begründung.

Chancen stehen 50:50. Ich berichte weiter...



Ich laß mal bei dem Beratungshilfeschein nicht locker. Wieso ist in Bremen eine kostenlose Beratung nicht möglich? Oder verstehe ich da jetzt was falsch? Auf alle Fälle solltest du PKH beantragen. Die bekommst du sowieso nur, wenn Aussicht auf Erfolg besteht. Und besteht der nicht, klagst du doch auch sicherlich nicht.

Auch gegen eine Ablehnung der PKH kannst du bei der nächsthöheren Instanz Beschwerde einlegen. Also, ich würde das auf alle Fälle tun. Denn 300 Euro sind ´ne Menge Holz.

Gruß Barney

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« Antworten #58 am: April 15, 2008, 23:55:14 »

In Bremen ist es ähnlich wie in Hamburg. Da gibt es eine öffentliche Rechtsauskunftsstelle, aber keine Beratungshilfe.

LG Quirie  Smile

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« Antworten #59 am: April 15, 2008, 23:59:11 »

Gut, aber dann doch hoffentlich PKH. Denn die Auskunft, dass bei verlorenem Prozeß 300 Euro gezahlt werden müßten, gibt mir Rätsel auf.

Gruß Barney

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