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Autor Thema: Frist zur Abgabe einer Wohnungskündigung  (Gelesen 6032 mal)
Richard
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« Antworten #15 am: Juni 02, 2008, 19:38:16 »

Hat der Mieter bei Zwangsversteigerung denn gar keine Rechte mehr? Kann er dann von heute auf morgen rausfliegen?
Beim alten Eigentümer kenne ich das. Aber bei einem Mieter?
Nun hatte ich dein Post zu spät gelesen :-) Ich hatte vorher noch gegoogelt und da war immer von einem Sonderkündigungsrecht bei einer Versteigerung die Rede. Das hieße, dass der Mieter -egal wie lange er in der Wohnung wohnte- eine Kündigungsfrist von 3 Monaten hat. Bei 5 oder 8 Jahren ist sie ja länger. Diese Kündigung muss er dann spätestens 3 Tage nach Ersteigerung machen. Unter einer Frist von 3 Monaten kann kein Mieter aus der Wohnung geworfen werden. Ich habe mich diesbezüglich auch noch einmal beim AG rückversichert, dem ist so.

Gruß Richard
Richard
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« Antworten #16 am: Juni 11, 2008, 08:42:45 »

Guten Morgen,

das Thema geht weiter :-)

Mein Bekannter hat nun eine Wohnung gefunden, in die er sofort einziehen kann. Er hat nun schon für Samstag einen LKW bestellt und will umziehen, obwohl er eigentlich frühestens zum 31.8.08 aus der Wohnung ausziehen müsste. Ich habe ihm erklärt er solle erst alles bei der ARGE perfekt machen und versuchte ihm den schnellen Auszug auszureden. Er nimmt meinen Rat allerdings nicht an.

Die Sachlage ist nun so:

Bisher hat er immer noch keine rechtskräftige Kündigung, der neue Vermieter seiner alten Wohnung ist bis Ende Juli in Griechenland.

Mein Bekannter hat noch keine Mietbescheinigung für die neue Wohnung, geschweige denn eine Bewilligung seines SB.

Mietvertrag ist bereits unterschrieben, Schlüssel hat er auch schon. Eine Kaution verlangt der neue Vermieter nicht.

Ich habe das Gefühl, dass er ins offene Messer läuft und daher meine Frage, was kann ihm schlimmstenfalls passieren, wenn er nun tatsächlich am Samstag umzieht?

Gruß Richard
Forumadmin
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ich guck hier nur mal so


« Antworten #17 am: Juni 11, 2008, 09:36:51 »

Wenn er sich nicht an das Procedere der ARGE hält hat er Pech

Er benötigt das Einverständnis um die KdU zu bekommen.
Ebenso kann er nicht erst umziehen um hinterher die Kosten erstattet zu bekommen.
« Letzte Änderung: Juni 11, 2008, 09:38:00 von Forumadmin »

Ich kann freilich nicht sagen ob es besser wird wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen, es muss anders werden, wenn es gut werden soll. Georg Christoph Lichtenberg
Für Rechtschreibfehler ist meine Tastatur zuständig
Richard
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« Antworten #18 am: Juni 11, 2008, 09:49:31 »

Er benötigt das Einverständnis um die KdU zu bekommen.
Ebenso kann er nicht erst umziehen um hinterher die Kosten erstattet zu bekommen.
Das habe ich ihm auch erklärt, zumal er der ARGE immer noch die rechtskräftige Kündigung für seine alte Wohnung vorlegen muss. Er meint die ARGE müsse die Kosten schon übernehmen, da er sowieso irgendwann aus der alten Wohnung raus müsse.
Man sollte es vielleicht echt mal machen aber ich möchte ihn eigentlich nicht auflaufen lassen.
Angenommen die ARGE übernimmt die Kosten nicht, wie sieht es dann mit Schadensersatzansprüchen des neuen Vermieters aus? Ich suche irgendwas um meinem Bekannten plausibel zu machen, in welcher Situation er sich befindet.

Gruß Richard
Barney
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« Antworten #19 am: Juni 11, 2008, 16:53:43 »

Dein Bekannter scheint ja nicht zu bremsen zu sein. Menschlich ist das ja auch verständlich. Nicht jeder kann in ungeklärten Verhältnissen leben. Das schlaucht. Aber leider sind die Regeln so, dass er alles beantragen muß, um dann einen Bescheid zu bekommen, der die Sachen dann hoffentlich bewilligt.

Na, dann wird er wohl für die neue Wohung, wenn er Pech hat, nicht die vollen KdUs bekommen.


Gruß Barney

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Informieren Sie sich bitte selbst zu den hier behandelten Themen. Meine Beiträge spiegeln nur meine persönliche Meinung wider.
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