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Autor Thema: Bitte um Erläuterung der Erstattung von Stromkosten  (Gelesen 10772 mal)
mausiela38
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« am: Februar 09, 2009, 21:10:37 »

hallo leute
ich habe leider es noch nicht so richtig verstanden wie die auflistung der strom rechnung ist was die arge dazu bezahlt den ich bekomme nur heißwasser über ein beuler der natürlich auch gut strom frist
gut wer mehr verbraucht muss auch mehr zahlen das sit richtig wenn die person meint jeden tag wäsche zu waschen und ein trockner zu benützen und tv an hat so wie sein pc und ein großen tk hat das ist klar aber mann sucht sich es nicht aus ob mann mit beuler heißwasser bekommt oder mit gas den ich hatte in der alten wohnung eine gasterme und ein kleiner wasseraufheitzer also beides

lg mausiela38
Quirie
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Bleibt unbequem - nicht unauffällig!


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« Antworten #1 am: Februar 09, 2009, 22:50:44 »

 wellcomedog liebe Nachbarin. Und viele Grüße aus Glückstadt.

Ich werde in den nächsten Tagen etwas zu diesem Thema schreiben, sobald ich die böse Erkältung hinter mir habe, die die Marsch derzeit so ziemlich lahm legt.

Bitte habe ein bisschen Geduld.

LG Quirie  zwinker


Es hilft nichts, das Recht auf seiner Seite zu haben. Man muss auch mit der Justiz rechnen. (Dieter Hildebrandt)

Keine Rechtsberatung, dafür gibt es Rechtsanwälte !
Barney
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« Antworten #2 am: Februar 10, 2009, 01:12:07 »

Den Thread habe ich abgetrennt, damit ersichtlich ist, dass es hier um  dein Problem geht. Auch wenn die teuren Stromkosten allen zu schaffen machen.

Zu den Stromkosten wird, wie hier angekündigt, Quirie etwas schreiben. Da will ich mal nicht vorgreifen.

Leider ist es augenblicklich so, dass Stromkosten für die Erzeugung von warmem Wasser nicht erstattet werden, wenn es mit Hilfe von Boilern oder Durchlauferhitzern erzeugt wird.

Ledliglich wenn das Warmwasser zum Waschen (Dusche, Küche u.ä.)  über die gleiche Anlage wie für die Heizung erzeugt wird, wird eine Pauschale abgezogen. Die darüber hinaus gehenden Kosten werden mit dem Geld für die Heizung erstattet (wenn es denn darüber hinaus gehende Kosten sind).

Da du das warme Wasser mit Hilfe eines Boilers erzeugst, wie du schreibst, trifft für dich die ungünstige Variante zu.



« Letzte Änderung: Februar 10, 2009, 01:13:05 von Barney »

Gruß Barney

Unsere Forderung:  Mindestlohn, Grundsicherung, Arbeitszeitverkürzung

Informieren Sie sich bitte selbst zu den hier behandelten Themen. Meine Beiträge spiegeln nur meine persönliche Meinung wider.
lanny
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« Antworten #3 am: Februar 03, 2010, 08:12:07 »

Ich habe das gegenteilige Problem, ich erhielt mit der letzten Stromabrechnung ein Guthaben.
Wird mir die Arge das als Einkommen abrechnen, oder gehört das Geld mir?
Adimin
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Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« Antworten #4 am: Februar 03, 2010, 10:48:33 »

Derzeit besteht das Problem wohl noch, das Dir das als Einkommen angerechnet werden wird.
Es kommt hier auf das Zuflussprinzip an.
Es wird als Einkommen gerechnet in dem Monat, wo es überwiesen wird. Also leider nichts mit angespart und deshalb Vermögen.

Wie ich gelesen habe ist wohl einer der Punkte bei den Neuüberlegungen der Politiker, das dieses Geld als Vermögen gerechnet werden soll. Auch von wegen der Belohnung für sparsamens Verhalten.

Aber derzeit ist es meines Wissens noch so, das es angerechnet wird.

niewtor
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« Antworten #5 am: Februar 03, 2010, 12:42:22 »


Ich half mir seinerzeit so, dass ich den Stromversorger bat, die Überzahlung stehen zu lassen und mit den ersten Abschlagzahlungen zu verrechnen. Das hat der Stromversorger dann auch getan und es gab keine Anrechnung auf den Regelsatz.

Das Guthaben stand zwar auf der Abrechnung, ist mir aber nicht zugeflossen.


Ich wünsche jedem mit viel Macht neben dieser Aufgabe etwas, bei dem es um Höheres geht, als um ihn selbst.
lanny
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« Antworten #6 am: Februar 03, 2010, 13:31:49 »

Gibt es dafür ein Gesetz, wurde das nur so gehandhabt, oder pers. Erfahrung?
Ich habe schon viel gesucht, aber wirklich gefunden habe ich nichts.
niewtor
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« Antworten #7 am: Februar 03, 2010, 16:19:49 »


Also, im AS 518/05 vom 29.12.06 vom Sozialgericht Frankfurt/Main ist im Regelsatz von 345,- € ein Strombetrag von 20.74 € enthalten.

Alles darüber liegende an Stromkosten trägt die Arge. Angemerkt sei, dass es sich hier um Haushaltsstrom handelt, nicht z. B. sind darin enthalten die Nachtspeicheröfen, wenn elektrisch geheizt wird, Das wiederum sind Heizkosten.

Somit sind heute an Stromkosten enthalten in den Regelsätzen von

100%   359,- €    21,58 €
 90%    323,- €    19,42 €
 80%    287,- €    17,25 €
 70%    251.- €    15,09 €
 60%    215,- €    12,92 €

Wenn jetzt eine Rückvergütung durch Einsparung entstanden ist, kann sie meiner Auffassung nach nur als Einkommen angerechnet werden.
« Letzte Änderung: Februar 03, 2010, 16:29:58 von niewtor »

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lanny
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« Antworten #8 am: Februar 03, 2010, 17:17:00 »

Danke niewtor,
anscheinend gibt es keine jüngere Rechtsprechung dahingehend, alsdass wir mit der Kannreglung rechnen müssen, vielmehr mit einer Schlußfolgerung!

Noch eine Frage zu deiner folgenden Ausssage:"Alles darüber liegende an Stromkosten trägt die Arge."

Das doch sicherlich nur mit entsprechenden Nerven für ein Gerichtsverfahren, oder?  :-)
« Letzte Änderung: Februar 03, 2010, 17:32:52 von lanny »
niewtor
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« Antworten #9 am: Februar 03, 2010, 17:31:16 »


Ich bin auf der Suche nach weiteren Gerichtsentscheidungen in der Stromanrechnungssache, aber noch nicht ganz durch. Da ist etwas Hoffnung drin - auf Verschlechterung? Nein, darauf hoffe ich nicht.

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lanny
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« Antworten #10 am: Februar 03, 2010, 17:33:42 »


Ich bin auf der Suche nach weiteren Gerichtsentscheidungen in der Stromanrechnungssache, aber noch nicht ganz durch. Da ist etwas Hoffnung drin - auf Verschlechterung? Nein, darauf hoffe ich nicht.

Dann lieber nichts finden, eh` es noch schlimmer wird!
lanny
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« Antworten #11 am: Februar 04, 2010, 00:02:44 »

Niewtor,

ich habe leider vergeblich gesucht, Urteile habe ich nciht gefunden...hat sich  phobiie
Auch weiß dhahingehend nicht.....noch eine Frage zu deiner folgenden Ausssage:"Alles darüber liegende an Stromkosten trägt die Arge."
niewtor
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« Antworten #12 am: Februar 04, 2010, 04:25:38 »


Nun, ganz einfach, das was ich da tabellarisch dargestellt habe, das ist jeweils bei Bezug von ALG II an Strom aus dem Regelsatz zu bezahlen, mehr eben nicht! Denn das was über diesem Betrag hinaus an Stromkosten anfällt, trägt die ArGe als Kosten der Unterkunft.

Wie gesagt, lt. besagtem Urteil aus 2006. Alles klar? Alles klar.

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lanny
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« Antworten #13 am: Februar 04, 2010, 14:58:11 »

niewtor,

das ist irgendwie nicht realistisch, denn alles was über die aufgeführte Summe ist, wird nicht automatisch von der Arge übernommen. Im Gegenteil, Heizung die über der angeführten Summe ist, muß ich immer selbst tragen, auch bei den Nebenkosten, sowie beim WW das ich zu 100 % trage, nicht, die 6,80€ mtl als Abzug vorgenommen werden.
niewtor
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« Antworten #14 am: Februar 04, 2010, 15:40:00 »


Dann ist deine ArGe auf´m Holzdampfer und betuppt dich - ob wissentlich oder unwissentlich ist schwer zu sagen, jedenfalls gesetzesfern.

Zitat
§ 22 Leistungen für Unterkunft und Heizung

(1) Leistungen für Unterkunft und Heizung werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen erbracht, soweit diese angemessen sind. Erhöhen sich nach einem nicht erforderlichen Umzug die angemessenen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung, werden die Leistungen weiterhin nur in Höhe der bis dahin zu tragenden angemessenen Aufwendungen erbracht.


Lies gern mal weiter im §§ 22, SGB II. Zu der Angemessenheit der Heizkosten sind auch schon Urteile gesprochen, letztlich mit dem Tenor, das Haus zu begutachten, wieviel Energie verloren geht, um angemessene Heizkosten zu leisten. Unterbleiben solche Untersuchungen, ist der tatsachliche Verbrauch zu gewähren. Auch das versuchen ArGen zu umgehen - zu unrecht.

Das Warmwasser ist ja aus dem Regelsatz zu leisten. Auch da sind inzwischen Werte festgelegt, die das BMAS etwas umgangen ist und ein klein wenig mehr fordert, als das, was das Gericht entschied. Lies gern in unserer Hartz-IV-Infobank die Warmwassergeschichte, die ist dort gut dokumentiert.

Nun,  das mit der Stromgeschichte habe ich erklärt - ausreichend?

Wenn Deine Kommune oder ArGe sich nun nicht daran hält, würde ich mir einen Beratungsschein vom Amtsgericht holen und einen Sozialanwalt zu diesen Themen konsultieren.


Ich wünsche jedem mit viel Macht neben dieser Aufgabe etwas, bei dem es um Höheres geht, als um ihn selbst.
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