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Autor Thema: Brauche Hilfe bei der Formulierung..........  (Gelesen 2036 mal)
frankgehrig
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« am: September 12, 2013, 17:43:21 »

Hallo,

es geht um folgendes. Ich bin ab Juli in der Wohnung meiner Eltern vorübergehend eingezogen. Mit dem Jobcenter habe ich eine anteilige Mietzahlung an meiner Mutter vereinbart. Mit der SB habe ich ausgemacht die anteilige Miete auf mein Konto zu überweisen und dem JC die Auszahlung an meiner Mutter nachzuweisen. Nun möchte jedoch das Jobcenter die Bankverbindung von meiner Mutter von mir haben, sonst möchte man die anteilige Miete nicht auszahlen. Meine Mutter möchte aber ihre Bankverbindung nicht rausgeben, weil sie schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit damit gemacht hat.

Daher habe ich vor, dem JC ein Schreiben aufzusetzen, in dem mir meine Mutter erlaubt, dass das JC die anteilige Miete auf meinem Konto überweisen soll.
Nur komme ich grad mit dem Anfang des Schreibens nicht weiter. Wie soll ich das formulieren? Welchen Betreff soll ich auswählen? Und so weiter......

--------------------------------------------------------------------------------

Beispiel:
(Anschrift meiner Mutter)

Betreff: Keine Ahnung

Sehr geehrte Damen und Herren,

Hiermit möchte ich Sie bitten, die vereinbarte anteilige monatliche Mietzahlung von ……Euro auf das Ihnen bekannte Konto meines Sohnes zu überweisen.

Mit freundlichen Grüßen

(meine Mutter)

Was haltet ihr davon, kann ich das so formulieren oder habt ihr Verbesserungsvorschläge? Dann bitte immer her damit.

Dankeschön.

Gruß
Frank
Rudi Wühlmaus
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« Antworten #1 am: September 12, 2013, 20:35:08 »

Das JC geht davon aus, dass Du die Miete nicht an die Mutter weiterleiten wirst. Deswegen diese Forderung! Mache einen Untermietvertrag!

Scheinbar strickt die SB hier ihre eigenen Regeln!!!

Als Betreff nur die BG Nummer angeben!

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
Windoof nur beim Kunden; Ansonsten LINUX
Tom_
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« Antworten #2 am: September 17, 2013, 09:29:07 »

Ein sehr beliebtes Hobby dieser Leute...wir schaffen uns unsere eigenen Gesetze und halten uns dann auch an diese nur wenn es uns paßt.
Adimin
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Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« Antworten #3 am: September 17, 2013, 22:54:22 »

Sehr geehrte...............

Betreff


Laut SGBII ist die Zahlung des Grundeinkommens incl. der Kosten der Unterkunft direkt an den Leistungsempfänger auszuzahlen. Dieses dient zum einen dazu, den Bezug von Leistungen des SGBII nicht jedem mitteilen zu müssen, gleichzeitig aber auch dazu, den Leistungsempfänger nicht in seiner selbstständigen Lebensführung beschneiden.

Grundsätzlich müssen Sie also die Miete / Kosten der Unterkunft direkt an den Leistungsbezieher auszahlen, Ausnahmen können eine direkte Auszahlung an den Vermieter ermöglichen.
Ausnahmen sind:
Der Leistungsempfänger hat die Miete nicht bezahlt / unregelmäßig gezählt.
Der Vermieter besteht bei Einug darauf.
Eine Räumung steht bevor und könnte damit verhindert werden.
Der Vermieter hatsch an die Arge wegen obiger Gründe an das JC gewandt.


Ansonsten gibt es keine Gründe, hier nun eine direkte Auszahlung vorzunehmen.

Ich zähle regelmäßig meiner Mutter die abgemachten Wohnkosten. Dieses können wir auch durch Quittungen belegen.

Es besteht kein Grund, hier eine Änderung in der bisher gehandhabten Praxis durchzuführen.

Bitte überweisen Sie auch weiterhin das Geld auf mein Konto.

Sollten Sie weiterhin auf die direkte Auzahlung bestehen, sehe ich ein Überprüfung durch das Sozialgericht auf uns zukommen.

Mit freundlichen Grüßen
 

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