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Autor Thema: Erfolg bei KdU-Klage - es missfällt mir aber noch etwas  (Gelesen 7512 mal)
Rotkäppchen
Gast
« Antworten #30 am: Dezember 30, 2007, 02:16:48 »

Danke, ich glaube, die haben sich das hier sehr einfach mit der Mietberechnung gemacht. In dem Widerspruch hatte ich nämlich auch den Ausschnitt aus der Zeitung mit den Wohnungsangeboten dieser Gegend beigefügt und die Preise mit einem gelben Marker markiert. So nach dem Motto: "Ihre Wunschmiete gibt es nicht". Die gab es nämlich wirklich nicht. Da war ja meine Miete noch die niedrigste. Da sagte mir der SB, dass es so billige Wohnungen nur über die Wohngesellschaft gibt. Ich müsste mich dort anmelden. Die Wartezeit auf so eine Wohnung beträgt aber ca. 1 JAhr. Und dann habe ich mich dort angemeldet. Mit Sohn natürlich, weil er ja noch da ist.

Eigentlich will ich gar nicht umziehen. Schon gar nicht in so eine Wohnung vom Amt. Der Kosten wegen würde es sich wohl nicht einmal lohnen. Vielleicht bin ich auch gerade umgezogen und danach wird diese Sch....-Gesetz abgeschafft und es gibt eine andere Lösung. Und theoretisch müsste ich mich jetzt bei der Wohngesellschaft als Alleinstehende anmelden, damit ich in ca. einem Jahr etwas "zugewiesen" bekomme. Und wenn mein Sohn im Februar oder März auszieht?

Das muss ich mir heute Nacht mal alles durch den Kopf gehen lassen. Ob es wohl etwas bringt, den SB mal vorher anzurufen? Der hat nämlich den Bewilligungsbescheid geschrieben. Und reden konnte ich mit dem immer. Der ist gar nicht mal so verkehrt. Dafür ist es sein drumherum um so mehr.
Barney
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« Antworten #31 am: Dezember 30, 2007, 04:22:36 »

Rotkäppchen, noch etwas halte ich für sehr wichtig. Du brauchst nicht nach Wiesbaden oder Frankfurt zu ziehen. Du brauchst nur in deinem Taunus-Dingsdakreis zu suchen.

Guhgel mal oder vielleicht steht auch bei uns dazu ein Urteil. Man muß, wenn man schon der Wohnung verwiesen werden soll, nicht aus seiner gewohnten Umgebung. In Berlin z.B. bedeutet dies, dass nur in dem Bezirk gesucht werden muß, in dem der Unter-Druck-Gesetzte wohnt.

Und die Sonderausgabe vom Mieterecho habe ich auch noch gefunden.

Das 0800-Nottelefon ist nur aus dem Berliner Festnetz zu erreichen. Und das Bonner gebührenpflichtige mag ich dir nicht so recht empfehlen. Aber versuchen kannst du auch das. Vielleicht hast du mehr Glück als die, die mir berichteten, dort gehe selten einer ans Telefon und wenn, passiert nicht viel. Aber Versuch macht kluch.


Gruß Barney

Unsere Forderung:  Mindestlohn, Grundsicherung, Arbeitszeitverkürzung

Informieren Sie sich bitte selbst zu den hier behandelten Themen. Meine Beiträge spiegeln nur meine persönliche Meinung wider.
Rotkäppchen
Gast
« Antworten #32 am: Dezember 30, 2007, 19:37:05 »

Danke Barney, ich wusste, dass ich hier aus dem Ort nicht raus kann. Das hatte mir auch das Amt schon gesagt. Ich will hier auch gar nicht raus. Schau, ich habe hier die S-Bahn und die ist in 20 MIn. in Frankfurt. Nach Wiesbaden ist es zwar genauso weit, das geht nur mit Umsteigen. Mit dem Auto sind es aber 15 Minuten. Nach Mainz sind es 20 Minuten. Auch nach Darmstadt, Offenbach, Hanau und Bad Homburg bin ich in null komma nichts. Und trotzdem wohne ich richtig schön am Hang, in einer ruhigen Gegend.

Ich hab das mal durchschlafen. Ich glaube, ich gehe nochmal zum RA hin und konsultiere folgendes:

1. Fragen, ob sich der Widerspruch evtl. lohnt. Ich will meinen Sohn, der bisher nicht ausziehen durfte, jetzt plötzlich nicht unter Druck setzen, damit der das tut, zumal das Geld dafür ja gar nicht reicht. Er soll ruhig ausziehen, wenn der eine Gelegenheit hat, ansonsten bleibt er hier. Das wurde dem Anwalt der ARGE telefonisch ja auch so gesagt.

2. Ich möchte nicht sofort eine große KdU-Kürzung bekommen, sobald mein Sohn hier auszieht, denn er hat ja keine Kündigungsfrist. Ich habe aber eine Kündigungsfrist und eine Wohnung mit deren "Wunschvorstellung" ist wegen der Höhe der Mieten nicht so schnell zu finden. Es bedarf beim Amt einer Wartezeit von mindestens einem Jahr.

3. Der Anwalt hatte bereits das letzte mal schon angedeutet, dass lt. einem Gerichtsurteil aus Wiesbaden das Amt sich nicht an so einem niedrigen Satz halten darf. Evtl. mache ich, wie Quirie empfahl, einen Grundsatzprozess.

Bis zum 21.1. kann ich noch Widerspruch einlegen. Da ist der Anwalt wieder da.

Und wenn jemand eine bessere Idee hat, herzlich Willkommen.
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