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Autor Thema: Hartz 4: angemessener Wohnraum > Infos  (Gelesen 38430 mal)
Gennaio
Gast
« Antworten #30 am: September 11, 2008, 22:19:32 »

Natürlich haben wir uns schlau gemacht bezüglich der qm und der Mtl. Miete, was Angemessen bzw. Unangemessen ist. (Mietspiegel vor Ort)
Nachdem der Sohn die Mietbescheinigung bei der ARGE abgegeben hatte, welche von dem Sachbearbeiter verlangt wurde, teilte dieser dem Sohn
mündlich mit, die Wohnung ist Angemessen was die qm und die Mtl. Miete betrifft.

Moin Dagmar,

das war leider ein kapitaler Fehler, denn mündliche Zusagen - gerade wenn es um finanzielle Belange mit einer Behörde geht - sind nichts wert. Nur schriftliches zählt.

Da Dein Sohn ja jetzt rechtsanwaltliche Hilfe hat, hoffe ich, dass er dies für sich erfolgreich durchziehen kann.  Smeil
smiley
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« Antworten #31 am: September 15, 2008, 13:19:53 »

Hoffe, dass ihr den richtigen Anwalt gewählt habt, manche kümmern sich einfach nicht richtig,
Hauptsache sie kriegen ihr Honorar!
Drücke alle mir zur Verfügung stehenden Daumen, dass dein Sohn erfolgreich ist.
woanders werden Millionen verschleudert,... aber daran sollte man besser nicht denken.
LG smiley

Mitarbeiter sind wie wertvolle Uhren. Man muß sie schonend behandeln und immer wieder aufziehen.

Gerald W. Huft, Herausgeber "Incentive Journal"
Dagmar A.
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« Antworten #32 am: November 13, 2008, 20:28:53 »

Hallo ihr lieben Leute

Nun ist es vollbracht. Der Rechtsanwalt von unserem Sohn  hat sich gegenüber der ARGE durchgesetzt.
Der Sohn hat innerhalb von 2 Wochen einen neuen Bescheid schriftlich erhalten.

Nach dirversen Kämpfen mit dem Amtsgericht (Antrag auf Beratungshilfe
wurden die Kosten für den Rechtsanwalt übernommen.

Da dem Rechtspfleger beim Amtsgericht ein Fehler unterlaufen ist, dieser hat sich nämlich nicht die Mühe gemacht und das Schreiben von der ARGE welches wir dabei hatten zulesen.

Dumm gelaufen für die Gegenseite.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allem recht herzlich für die Ratschläge bedanken.

Grüße aus Niederbayern - Hallertau


 
Roydans
Steinmetz
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« Antworten #33 am: Juni 28, 2010, 19:51:48 »

Tag erst mal, liebe Kollegen!
Ich hab da ein riesen Problem: Ich bin mit ner Frau zusammengezogen, und die hat obwohl ich das nicht wollte ne Katze angeschleppt, Irgendwann bekamen ich und die Frau Probleme und sie ist ausgezogen! Die Wohnung ist jetzt 70 Euro zu teuer, für einen Singel; Die Katze ist Freigänger, wenn sie nicht Draussen ist hängt sie total an mir folgt mir auf schritt und Tritt, sitzt IMMER bei mir und kuschelt sich nachts bei mir ein!
Ich kann das Tier weder ins Tierheim geben noch in ner Etagenwohnung einsperren! Ne Erdgeschosswohnung oder ne Souterainwohnung finde ich einfach nicht im Raum Düssweldorf! Ich suche auf drei Immobilienportalen und in der Zeitung und beim Wohnungsamt!
In der Schufa stehe ich auch! Wenn ich dann mal ne Wohnung habe, die passen würde kommt IMMER die Schufafrage und das war es dann!
Auf Grund der Situation habe ich ne üble Depression entwickelt, und deshalb wegen Umzugsunfähigkeit 2 mal ne verlängerung vom Amtsarzt bekommen! Aber eigentlich ist die Depression jetzt weg, und Ende August müsste ich aus der Wohnung raus!
Hat irgendjemand einen Rat für mich?
Adimin
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Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« Antworten #34 am: Juni 28, 2010, 20:08:52 »

Zum einen: bei uns.

Zum anderen:
Kein Mensch muss ausziehen. Es kommt immer darauf an, was man möchte.
Hier geht es um 70 €. Werman es ermöglichen kann, die 70 € aufzubringen, aus welchen Mitteln auch immer, der muss nicht ausziehen. Der bekommt eben 70€ weniger von der Arge überwiesen.

Man kann auch eine Katze umgewöhnen. Wenn man es richtig macht, dann klappt das schon. Sicherer Balkon reicht ja meistens dann schon aus.

Ansonsten kann ich wenig sagen, da genaue Hintergründe fehlen. Vielleicht wei ja jemand anderes mehr.

hergau
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« Antworten #35 am: Juni 28, 2010, 20:54:22 »

Wenn Du der Arge beweißen kannst, das Du eifrig auf der Suche bist, aber halt nichts passendes findest, dann darf die Arge nicht das Geld kürzen.
Der Beweiß kann folgenderweiße aussehen:
- Durch ein Gesuch in der örtlichen Zeitung. (Annonce)
- Meldung beim Wohnungsamt.

Lasse Dir beim Wohnungsamt schriftlich bestätigen, das Du dort wohnungssuchend bist, auf einer Liste stehst, aber derzeit keine Wohnung zur Verfügung steht, die den Angemessenheitskriterien der Arge genügen.

-Führe ein "Wohnungssuchbuch."  
Damit kannst Du belegen, das Du Dich bemühst, aber leider bisher erfolglos.
Daraus darf Dir dann kein Nachteil entstehen.

Dann stelle einen Antrag auf sämtliche Kosten des Umzugs.

Dies fängt mit der Zeitungsannonce an, dann die Renovierung der alten Wohnung, Speditionskosten für den Umzug, etc.
Alles was dazu gehört. Auch die Fahrtkosten zur Besichtigung neuer Wohnungen. Da kommt schnell sehr viel Geld zusammen.
Alle Aufwendungen müssen im Voraus beantragt werden.


« Letzte Änderung: Juni 28, 2010, 20:55:12 von hergau »

Leben und leben lassen
Hotta Lunta
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« Antworten #36 am: Juni 29, 2010, 12:22:02 »

Wenn Du der Arge beweißen kannst, das Du eifrig auf der Suche bist, aber halt nichts passendes findest, dann darf die Arge nicht das Geld kürzen.
Der Beweiß kann folgenderweiße aussehen:
- Durch ein Gesuch in der örtlichen Zeitung. (Annonce)
- Meldung beim Wohnungsamt.

@Hergau: Inhaltlich  thumppup

Ich find's immer wichtig, sich die passenden Gesetzestexte dazu vor Augen zu führen. Damit argumentiert es sich noch besser als wenn man sagt "Ich hab gelesen, das steht mir zu ..."   zwinker

Also:
§ 22 SGB II, Absatz 1:
(...) Soweit die Aufwendungen für die Unterkunft den der Besonderheit des Einzelfalles angemessenen Umfang übersteigen, sind sie als Bedarf des allein stehenden Hilfebedürftigen oder der Bedarfsgemeinschaft so lange zu berücksichtigen, wie es dem allein stehenden Hilfebedürftigen oder der Bedarfsgemeinschaft nicht möglich oder nicht zuzumuten ist, durch einen Wohnungswechsel, durch Vermieten oder auf andere Weise die Aufwendungen zu senken, in der Regel jedoch längstens für sechs Monate. (...), Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__22.html
« Letzte Änderung: Juni 29, 2010, 12:22:30 von Hotta Lunta »

Verallgemeinerung ist die Philosophie der Primitiven.
(Mose Ya'aqob Ben-Gavriêl)

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hergau
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« Antworten #37 am: Juni 29, 2010, 14:54:34 »

@Hergau: Inhaltlich  thumppup

Ich find's immer wichtig, sich die passenden Gesetzestexte dazu vor Augen zu führen. Damit argumentiert es sich noch besser als wenn man sagt "Ich hab gelesen, das steht mir zu ..."   zwinker

Also:
§ 22 SGB II, Absatz 1:
(...) Soweit die Aufwendungen für die Unterkunft den der Besonderheit des Einzelfalles angemessenen Umfang übersteigen, sind sie als Bedarf des allein stehenden Hilfebedürftigen oder der Bedarfsgemeinschaft so lange zu berücksichtigen, wie es dem allein stehenden Hilfebedürftigen oder der Bedarfsgemeinschaft nicht möglich oder nicht zuzumuten ist, durch einen Wohnungswechsel, durch Vermieten oder auf andere Weise die Aufwendungen zu senken, in der Regel jedoch längstens für sechs Monate. (...), Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__22.html

Du hast schon recht damit, das man auch Gesetzestexte einbauen kann.
Der von Dir erwähnte Paragraph ist jedoch unpassend, da er ja längstens für 6 Monate gilt in der Regel.
Was nun "die Regel" ist, ist leider nirgends genau definiert.
Und diese 6 Monate sind bei ihm schön länger abgelaufen.

Leider meldet sich der Hilfesuchende nicht.
Sonst könnte ich ihm weitere Tipps geben.

Leben und leben lassen
Ludwigsburg
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« Antworten #38 am: Juni 30, 2010, 13:50:23 »



Man kann auch eine Katze umgewöhnen. Wenn man es richtig macht, dann klappt das schon.

Dein Wort in Gottes Gehörgang  pfeifen, ich hör da ständig was anderes!
Ludwigsburg
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« Antworten #39 am: Juni 30, 2010, 13:54:05 »

Ich hab Roydans hierher geschickt - ihr ja schon fleißig geantwortet, wunderbar :-)

Ich bin genauso der Meinung: Solange er nachweist, daß er intensiv eine preiswertere Wohnung sucht, aber nicht bekommt, muß die Miete voll weiter übernommen werden. 

Die Frage ist erstmal: Gabs eine Aufforderung, die Kosten zu senken, und was genau wurde wann mitgeteilt?

hergau
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« Antworten #40 am: Juni 30, 2010, 14:18:04 »

Wir sind immer fleißig, Ludwigsburg

Soll der Hilfesuchende doch mal eine Rückmeldung geben.
So wissen wir nicht einmal, ob er überhaupt unsere Hilfe gelesen hat.

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Barney
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« Antworten #41 am: Juli 01, 2010, 01:08:26 »

Adimin am Juni 28, 2010, 19:08:52
Zitat


Man kann auch eine Katze umgewöhnen. Wenn man es richtig macht, dann klappt das schon.

 
Dein Wort in Gottes Gehörgang  pfeifen, ich hör da ständig was anderes!

Mit meiner 1. eigenen Katze bin ich 4 Mal umgezogen. Das muß aber nicht heißen, dass man das mit jeder Katze machen kann. Es gibt Katzen, die sind ortsbezogen und andere mehr auf den Menschen.

Wenn Roydans sich wieder meldet und schreibt, was er denn persönlich erreichen möchte, können wir zielgerichtet helfen. Hoffen wir mal, er tut es - sich melden.  Smeil

Er schreibt, im August müsse er aus der Wohnung raus. Das klingt, als hätte er schon gekündigt.


Gruß Barney

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Ludwigsburg
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« Antworten #42 am: Juli 01, 2010, 01:19:48 »

Adimin am Juni 28, 2010, 19:08:52
 Mit meiner 1. eigenen Katze bin ich 4 Mal umgezogen.

Es ging grad nicht ums umziehen, sondern darum ob man eine Katze bei Umzug einfach plötzlich einsperren kann.
Barney
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« Antworten #43 am: Juli 01, 2010, 01:24:20 »

Das hatte ich aus dem Zitat von Adimin so nicht entnommen.

Nee, das kann ganz schön nervig bis unmöglich sein. Eine Katze, die als Freigängerin gelebt hat, kann ganz schön Terror machen, wenn sie nicht mehr raus darf. Nicht jeder hat dann die Nerven, das durchzuhalten.


Gruß Barney

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« Antworten #44 am: Juli 25, 2010, 15:40:52 »

Hi Leute! War in letzter Zeit wenig im Netz! und wenn dann auf irgendwelchen Immobilienseiten! Finde nach wie vor keine Wohnung! Hab jetzt sogar wegen Härtefall, einen Maklerschein von der Arge bekommen! D.h. die Arge, würde 2,38 Monatsmieten Maklergebühr bezahlen! Aber es scheitert immer an meinem Schufaeintrag!  Ich hab nun mal fast 3000€ Schulden, von denen ich so schnell auch nicht runterkomme! Die Vermieter verlangen immer eine sogenannte "Freiwillige Selbstauskunft" Und diese Formulierung stört mich! Wenn ich einen Kredit beantrage, holt sich die Bank ohne meine Zustimmung die Auskunft selbst; bei abschlüssen für Telefonverträgen genau das selbe! Nur Vermieter wollen diese "Freiwillige Selbstauskunft" Kann es sein, dass es die Vermieter schlicht und einfach nichts angeht, und dass es eine Nötigung ist, diese Auskunft zu verlangen? wenn diese Daten zu unrecht verlangt werden, könnte man nämlich einfach alle Betroffenen auffordern, diese Vermieter wegen Nötigung und Diskriminierung zu Verklagen, und innerhalb weniger Wochen wäre das Thema Schufa vom Tisch! Weil eine Selbsstauskunft die dazu führt, dass ein Vertrag NIEMALS zustande kommt, ist nicht freiwillig, wenn ich die Auskunft nicht gebe, kommt auch kein Vertrag zustande! Also ist bereits die Frage danach bereits eine Nötigung! Meiner Meinung nach! Wer kennt sich aus?
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