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Autor Thema: Hartz 4: angemessener Wohnraum > Infos  (Gelesen 38595 mal)
RudiRatlos
Gast
« Antworten #15 am: Juli 13, 2008, 22:49:35 »

Ich weiß nicht ob das hier hilft?. deenk
Gennaio
Gast
« Antworten #16 am: Juli 14, 2008, 00:00:12 »

Och Rudi,

langsam müssten "wir" doch wissen, dass jeder Dorfweiler für sich versucht die KdU selbst zu bestimmen und es regionale Unterschiede gibt.

Daher auch mein Hinweis an Dagmar, dass sie sich mit einer Beratungsstelle in ihrer Nähe in Verbindung setzt.  Smeil
RudiRatlos
Gast
« Antworten #17 am: Juli 14, 2008, 02:04:52 »

Och Rudi,

langsam müssten "wir" doch wissen, dass jeder Dorfweiler für sich versucht die KdU selbst zu bestimmen und es regionale Unterschiede gibt.

Daher auch mein Hinweis an Dagmar, dass sie sich mit einer Beratungsstelle in ihrer Nähe in Verbindung setzt.  Smeil

Och Gennaio,
langsam müsstest auch du wissen, dass da auch der jeweilige Mietspiegel eine Rolle spielt. (regionale Unterschiede)
fit
Gast
« Antworten #18 am: Juli 14, 2008, 03:32:01 »


Zurück zur Sache, ihr beiden Kämpfer.

Dagmar, es kann und darf nicht sein, dass man den Regelsatz um Teile der KdU kürzt! Legt gegen solche Bescheide Widerspruch ein. Der Regelsatz hat mit KdU nichts zu tun und darf durch sie keinesfalls gekürzt werden, selbst dann nicht, wenn das eventuell unterschrieben wurde.

Sollten inzwischen mehr als 4 Wochen seit Beischeideingang her sein, dann habt ihr die Möglichkeit, innerhalb einer 4-Jahresfrist die Überprüfung nach § 44 SGB X bei der ArGe formlos einzufordern.

Örtliche Hilfen gibt es viele, eventuell auch in deiner Ecke. Siehe weiter oben bereits erwähnt.

Gruß
niewtor
SenseOfDelight
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« Antworten #19 am: Juli 14, 2008, 12:34:05 »

Hallo

Es kommt natürlich darauf an, was vereinbart war. Der Sohn wäre ja nicht der Erste, der sich damit einverstanden erklärt, einen Teil der Miete, die wegen Unangemessenheit nicht voll von der ARGE übernommen wird, aus dem Regelsatz zu zahlen. Es gibt leider mittlerweile sehr viele, die das tun müssen, weil es keinen günstigen Wohnraum gibt bzw. zu wenig.

Wie lange wohnt denn der Sohn schon in der Wohnung? Ist die Unangemessenheit seitens der ARGE schriftlich bestätigt? Wenn von Seiten des Sohnes dokumentiert ist, dass es keine günstigere Wohnungen gibt/gab, hätte man das Problem wohl schon eher angehen müssen?

fragt sich
Sense

Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet,
dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen...
George Orwell
Gennaio
Gast
« Antworten #20 am: Juli 15, 2008, 00:45:24 »

Och Gennaio,
langsam müsstest auch du wissen, dass da auch der jeweilige Mietspiegel eine Rolle spielt. (regionale Unterschiede)

Herr Rudi Ratlos,

das musst Du mir nicht erzählen, dass solltest Du allen ARGEN und JobCentern der Republik erzählen. Mrgreen

Hier ging es darum, dass jede Kommune, jeder Landkreis für sich versucht eigene "Gesetze" zu kreieren. Und dass es regionale Unterschiede bei der Bemessung der KdU gibt, dies liegt ja wohl auf der Hand, wenn man die Mietpreise von Kleinwackersdorf und München betrachtet.

Daher hilft auch nur, dass Dagmar sich "schlau" macht und auch den Rat von Sense of Delight beherzigt.  Smeil
Rodentia
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« Antworten #21 am: Juli 15, 2008, 03:51:34 »

Hi,
da es uns gerad aktuell betrifft hätte ich einen Tipp anzubieten.
Die betreffende ARGE hat die Mietobergrenze weder an uns noch an unsere (noch) zuständige
ARGE rausrücken wollen.
Dem Tipp eines Anwalts folgend haben wir beim später zuständigen Sozialamt angefragt und haben
die Mietobergrenze des Örtchens bzw. der Stadt bekommen.

Vielleicht hilft das ja dem ein oder anderen weiter....

LG
Batty
fit
Gast
« Antworten #22 am: Juli 15, 2008, 03:58:14 »


Hi,
da es uns gerad aktuell betrifft hätte ich einen Tipp anzubieten.
Die betreffende ARGE hat die Mietobergrenze weder an uns noch an unsere (noch) zuständige
ARGE rausrücken wollen.
Dem Tipp eines Anwalts folgend haben wir beim später zuständigen Sozialamt angefragt und haben
die Mietobergrenze des Örtchens bzw. der Stadt bekommen.

Vielleicht hilft das ja dem ein oder anderen weiter....

LG
Batty

Das verstehe ich ja kaum. Die Arge nimmt die Mietobergrenzen doch als Berechnungsgrundlagen der KdU. Das muss sogar ein ALG-II-Bescheid hergeben.

                                                    keine Ahnung
Dagmar A.
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« Antworten #23 am: Juli 26, 2008, 18:45:52 »

Hallo

Es kommt natürlich darauf an, was vereinbart war. Der Sohn wäre ja nicht der Erste, der sich damit einverstanden erklärt, einen Teil der Miete, die wegen Unangemessenheit nicht voll von der ARGE übernommen wird, aus dem Regelsatz zu zahlen. Es gibt leider mittlerweile sehr viele, die das tun müssen, weil es keinen günstigen Wohnraum gibt bzw. zu wenig.

Wie lange wohnt denn der Sohn schon in der Wohnung? Ist die Unangemessenheit seitens der ARGE schriftlich bestätigt? Wenn von Seiten des Sohnes dokumentiert ist, dass es keine günstigere Wohnungen gibt/gab, hätte man das Problem wohl schon eher angehen müssen?

fragt sich
Sense

Was heißt hier Unangemessen ?
Natürlich haben wir uns schlau gemacht bezüglich der qm und der Mtl. Miete, was Angemessen bzw. Unangemessen ist. (Mietspiegel vor Ort)
Nachdem der Sohn die Mietbescheinigung bei der ARGE abgegeben hatte, welche von dem Sachbearbeiter verlangt wurde, teilte dieser dem Sohn
mündlich mit, die Wohnung ist Angemessen was die qm und die Mtl. Miete betrifft.
Der Sohn hat die Wohnung am 01.03.2008 bezogen.
Der Schock kam erst am 01.06.2008 denn da hat der Sohn den Bescheid erhalten auf
Fortzahlung von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts.
 
Gennaio
Gast
« Antworten #24 am: Juli 26, 2008, 21:50:38 »

Natürlich haben wir uns schlau gemacht bezüglich der qm und der Mtl. Miete, was Angemessen bzw. Unangemessen ist. (Mietspiegel vor Ort)
Nachdem der Sohn die Mietbescheinigung bei der ARGE abgegeben hatte, welche von dem Sachbearbeiter verlangt wurde, teilte dieser dem Sohn
mündlich mit, die Wohnung ist Angemessen was die qm und die Mtl. Miete betrifft.
Der Sohn hat die Wohnung am 01.03.2008 bezogen.
Der Schock kam erst am 01.06.2008 denn da hat der Sohn den Bescheid erhalten auf
Fortzahlung von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts.
 

Hallo Dagmar,

ich bin schon ein wenig irritiert, dass Du uns diese wichtigen Informationen erst jetzt mitteilst.  bliink
Dagmar A.
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« Antworten #25 am: August 20, 2008, 17:15:30 »

Hallo Leute

Ich habe mich in der Zwischenzeit schlau gemacht und diverse Auskünfte sowie
Meinungen eingeholt und mir ist eins klar geworden ohne Rechtsbeistand geht nichts.
Ich muß immer wieder an das Sprichwort denken "Wer Wind sätt wird Sturm ernten"
Im Internet bin ich fündig geworden und habe den Antrag auf Beratungshilfe heruntergeladen.
Habe einen Termin bei einem Rechtsanwalt im Nachabarlandkreis von uns vereibart.
Da es in unserem Landkreis keine Rechtsanwälte gibt die auf das Sozialrecht ALG II
spezialisiert sind.
Dagmar A.
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« Antworten #26 am: September 10, 2008, 14:18:27 »

Hallo Ihr lieben Leute

Die Sachlage von unseren Sohn ist folgende.
Nach dem Er mehrfach versucht hat Tel. sowie Schriftlich  mit dem Sachbearbeiter sowie deren Vorgesetzten von der Arge in Kontakt zu tretten um den Mtl. diferenzbetrag abzuklären wurde ihm sehr unhöflich mitgeteilt wir geben keine Auskunft.

Daraufhin haben wir beim Amtsgericht einen Antrag auf Beratungshilfe gestellt.
Also ich war sehr erstaunt das die am Amtsgericht - Rechtspfleger
einen sehr abweisenden Eindruck machte, dieser meinte dies sei kein ausreichender
Grund obwohl wir alle Unterlagen dabei hatten machte dieser sich nicht die Mühe
einen Blick darauf zu werfen.

Wir haben jetzt einen Rechtsanwalt konsultiert und dieser setzt sich mit dem Amtsgericht
wegen den Antrag auf Beratungshilfe sowie mit der ARGE in Verbindung.
Nichts für Ungut aber ich traue unseren Rechtsanwälten aus unserem Landkreis nicht
aus diesem Grund haben wir einen aus dem Nachbarlandkreis gewählt.

Mal schauen wie sich die Lage entwickelt.
Barney
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« Antworten #27 am: September 10, 2008, 14:55:28 »

Hat dein Sohn einen schriftlichen Antrag gestellt? Der kann durchaus formlos sein. Es muß sich nur erkennbar um einen Antrag handeln. Das wird euch der Anwalt sicherlich auch gesagt haben.

Warum der sich nun mit dem Amtsgericht in Verbindung setzt, ist mir nich so ganz einleuchtend. Meine Beratungskostenhilfeanträge hat immer das zuständige Sozialgericht entschieden. Aber viele Wege führen nach Rom.

Gruß Barney

Unsere Forderung:  Mindestlohn, Grundsicherung, Arbeitszeitverkürzung

Informieren Sie sich bitte selbst zu den hier behandelten Themen. Meine Beiträge spiegeln nur meine persönliche Meinung wider.
Dagmar A.
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« Antworten #28 am: September 11, 2008, 19:13:25 »

Hat dein Sohn einen schriftlichen Antrag gestellt? Der kann durchaus formlos sein. Es muß sich nur erkennbar um einen Antrag handeln. Das wird euch der Anwalt sicherlich auch gesagt haben.

Warum der sich nun mit dem Amtsgericht in Verbindung setzt, ist mir nich so ganz einleuchtend. Meine Beratungskostenhilfeanträge hat immer das zuständige Sozialgericht entschieden. Aber viele Wege führen nach Rom.
Dagmar A.
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« Antworten #29 am: September 11, 2008, 20:02:45 »

Ich habe den Eindruck das du nicht alles richtig gelesen hast.
Warum Amtsgericht ? Weil es auf den Vordruck den ich aus dem Internet heruntergeladen habe gestanden hat.
Ach was hat der Sohn schon nicht alles unternommen Tel. sowie schriftlich.
Aber wie heißt es doch so schön " In Bayern gehen die Uhren anders "
auch die bei der ARGE
Tut mir leid ein kleiner Anfall von Ironie.
Das nächste Sozialgericht von uns ausgesehen liegt in dem Nachbarlandkreis wo auch
der Rechtsanwalt ist.
Wie ich schon erwähnt habe leben wir in einer Kleinstadt ohne Amtsgericht.
Wir liegen geografisch recht günstig und Grenzen an mehrere Landkreise.
Die nächstgelegenen Hauptstädte sind zwischen 35 - 40 km von uns entfernt.
So gesehen haben wir es praktisch.
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