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Autor Thema: Hartz IV-Hilfe - Familie sucht Bleibe!  (Gelesen 7671 mal)
Donna Waetta
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°Bange machen jilt nich.°


« am: August 30, 2010, 19:31:47 »

An die Runde,

wieder ein schockierendes Familienschicksal von vielen!

Eine alleinerziehende Mutter (die nicht kooperiert  looser?!) und
bald in der Obdachlosigkeit steckt!

Ist doch toll, wenn die minderjährigen Mädchen in einer
Obdachlosenunterkunft hausen müssen.

Diese Art von Unterkunft sprengt auch den finanziellen Rahmen,
diese Gelder wären doch zur Unterstützung der Familie in ihrer
Wohnung zu verbleiben, besser angelegt!

Viele stecken in der verzwickten Mühle mit dem *Kostensenkungsschreiben*!
Das natürlich nur EIN SCHREIBEN IST und ÜBERHAUPT NICHT DEM HARTZ IV
BEZIEHER DIE PISTOLE AUF DIE BRUST SETZT!

Es laufen Mietschuldendifferenzen auf, weil nur noch die AV-Wohnen Richtwerte
umgesetzt werden. Der Hartz IV Bezieher wenig Möglichkeiten hat, dennoch
*unverschuldet* die Misere ihren Lauf nimmt!

Eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung vom Vermieter ist im Eimer und die
Schufa freut sich auf den Eintrag! :-(((

Welche Erfahrungen und Einschätzungen gibt es von euch dazu, bitte um
Unterstützung! Vielen Dank.


***

Hier der Text aus der Berliner Woche, Kalenderwoche 34, 25. August 2010, Seite 6, Lokales

(kann leider nicht die pdf.Datei verlinken)

MÄRKISCHES VIERTEL. Kathrin Hamacher wurde wegen Mietschulden der Mietvertrag
gekündigt. Bis Ende August soll die Hartz-IV Empfängerin ihre Wohnung am Wilhelmsruher Damm
räumen. Wo sie und ihre drei Töchter dann unterkommen sollen, weiß die 36-Jährige noch nicht.

Seit Wochen sucht Kathrin Hamacher nach einer neuen Wohnung in Reinickendorf.
Mehr als 50 Mal hat sie sich schon beworben – ohne Erfolg. „Wenn die Vermieter hörten,
dass ich Mietschulden habe und auch noch arbeitslos bin, wurde ich sofort abgelehnt“, erzählt sie.

Dabei wird die Zeit knapp für Kathrin Hamacher. Wenn sie und ihre Töchter bis Ende August
keine neue Bleibe gefunden haben, „stehen wir auf der Straße“, befürchtet die junge Mutter.
Freunde und Bekannte könnten ihr nicht weiterhelfen.
„Und in der Zwei-Raum-Wohnung meiner Mutter kommen wir zu viert auf Dauer nicht
unter.“ Außerdem wohne ihre Mutter in Neukölln, sodass sie ihre Töchter umschulen müsse.
Kathrin Hamacher hofft deshalb auf Hilfe. „Vielleicht kennt ja jemand einen Vermieter, der
eine Wohnung für uns hat.“

Mehr als 619 Euro warm darf sie allerdings nicht kosten.
„Sonst ist sie für das Jobcenter zu teuer“, erklärt Kathrin Hamacher.
In ihre aktuelle Situation geriet die Reinickendorferin aus ihrer Sicht unverschuldet.
Davon,dass sie Mietschulden hat, habe sie erst mit dem Kündigungsbrief
und der Räumungsklage ihrer Vermieterin, der Gesobau erfahren, erzählt Kathrin
Hamacher ihre Geschichte.
Offenbar hatte das Jobcenter der Gesobau nicht die Miete für November
und Dezember 2009 überwiesen. Ein Anruf im Jobcenter bestätigte ihre Befürchtung.
„Mir wurde mitgeteilt, dass mein Antrag auf Mietfortzahlung, den man alle sechs
Monate stellen muss, nicht eingegangen sei.“ Kathrin Hamacher beteuert jedoch, den Antrag
rechtzeitig in den Hausbriefkasten des Jobcenters geworfen
zu haben. „Ich stellte den Antrag also erneut, aber die Schulden blieben.“ Ein Darlehn,
um sie zu bezahlen, habe ihr das Amt nicht gewährt, sagt Kathrin Hamacher.

Im Januar erhielt sie dann von der Gesobau die fristlose Kündigung wegen
des „bestehenden Zahlungsrückstandes
in Höhe von 1825,27 Euro“.
Kathrin Hamacher verstand nicht, warum man ihr gleich kündigen musste,
denn das Jobcenter habe ab Januar ja wieder die Miete überwiesen, und nahm sich eine
Rechtsanwältin. „Sie konnte die Kündigung auf den 31. August
verschieben.“

Auf der Suche nach Hilfe wandte sich die Reinickendorferin unter anderem auch an
die „Soziale Wohnhilfe“ des Bezirksamtes.
Dort sei sie wegen ihrer minderjährigen Kinder an das Jugendamt verwiesen worden.
„Wir haben ihr angeboten, sich beim Sozialamt zu melden, damit sie in einer Einrichtung
für Wohnungslose unterkommt, bis sie eine neue Wohnung gefunden hat“, teilt Jens Feldt
vom Jugendamt mit.

Beim Wohnungsunternehmen Gesobau ist man etwas überrascht über die Beschwerde
der Mieterin. „Wir schicken keine Räumungsklage raus, bevor wir den Mieter nicht mehrmals
gemahnt und an ausstehendeZahlungen erinnert haben“, informiert Gesobau-Sprecherin
Kirsten Huthmann.
Das sei auch im Fall von Kathrin Hamacher passiert. Es könne also de facto nicht sein, dass sie
erst mit der Kündigung von ihren Mietschulden erfahren habe.

„Die Gesobau hat kein Interesse daran, ihre Vertragspartner sinnlos ins Unglück zu stürzen.“
Dass Problem bei Frau Hamacher sei aber gewesen, dass „die Mitarbeiter nicht das
Gefühl hatten, dass sie kooperativ ist“, sagt die Sprecherin.

Liegt ein Räumungstitel vor, erhält der betroffene Mieter Post vom Gerichtsvollzieher. „Das
kann vier bis sechs Wochen dauern.“
Im Fall von Kathrin Hamacher habe die Gesobau dies noch nicht in die Wege geleitet.
Zunächst wolle man der Mieterin schriftlich einen Gesprächstermin
anbieten, um eine für beide Seiten vertretbare Lösung zu finden.
Dies bedeute jedoch nicht, dass der Räumungstitel aufgehoben werde, sagt die Sprecherin. uk

***






Die Beiträge spiegeln meine persönliche Erfahrung und Meinung wieder, ansonsten bin ich Laie und meine Beiträge und Kommentare stellen auch dann keine Rechtsberatung dar.

~~~An einem edlen Pferd schätzt man nicht seine Kraft, sondern seinen Charakter. (Konfuzius - chinesischer Philosoph)~~~
Barney
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« Antworten #1 am: August 30, 2010, 22:17:57 »

Berliner Woche

Dort die Ausgabe Reinickendorf Südost öffnen. Seite 2

Es ist mir unverständlich, dass die Frau erst mit der Kündigung von ihren Mietschulden erfahren hat. Einer Kündigung gehen mehrere Schritte voraus.

Nun ist die Kacke am dampfen.

Sie sollte auch ganz dringend das Gespräch suchen, das ihr lt. Zeitungsartikel angeboten wurde.

Vielleicht ist dann noch was zu retten.

Hast du persönlichen Kontakt oder nur den Zeitungsartikel gelesen, Tastensperre?






Gruß Barney

Unsere Forderung:  Mindestlohn, Grundsicherung, Arbeitszeitverkürzung

Informieren Sie sich bitte selbst zu den hier behandelten Themen. Meine Beiträge spiegeln nur meine persönliche Meinung wider.
Donna Waetta
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°Bange machen jilt nich.°


« Antworten #2 am: August 30, 2010, 23:11:45 »

Eine Bekannte machte mich darauf aufmerksam, einen persönlichen Kontakt habe ich nicht!

Sollte man den Kontakt zur "Berliner Woche" herstellen?

Morgen ist der 31. August 2010 und das kommt das Horrorszenario :-(

Doch es geht so vielen Hartz IV Empfängern der A**** auf Grundeis
und es ist doch eh egal, der unkooperative, querulantische Hartz IV Empfänger ist doch selbst dran schuld!

Was erwarten die noch, wenn einem der Boden unter den Füßen weggerissen wird?
Das einzigste Rückzugsgebiet, was einem "bleibt"!

Was sagt denn unsere Sozialsenatorin, Carola Bluhm, dazu?

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Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« Antworten #3 am: August 31, 2010, 00:14:10 »

Zu einem Horrorscenario wird es sicherlich morgen nicht geben.
Der GV ist ja noch nicht beauftragt.
Also wird auch morgen keine Räumung stattfinden.

Dringend sollte aber wol das Gespräch gesucht werden.

Ludwigsburg
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« Antworten #4 am: September 07, 2010, 16:25:31 »

Zitat
Es ist mir unverständlich, dass die Frau erst mit der Kündigung von ihren Mietschulden erfahren hat. Einer Kündigung gehen mehrere Schritte voraus.
Das verstehe ich auch nicht.
Zu einem Horrorscenario wird es sicherlich morgen nicht geben.
Der GV ist ja noch nicht beauftragt.
Also wird auch morgen keine Räumung stattfinden.

Richtig!

Sie kann auf jeden Fall beim Gericht einen Räumungsaufschub beantragen und sich so etwas Zeit zum Handeln verschaffen.

Sie braucht dann aber Hilfe...

Der letzte Strohhalm wäre das Ordnungsamt: Die könnten sie möglicherweise am Räumungstag auch gegen den Willen des Vermieters  wieder in ihre Wohnung einweisen lassen, um Obdachlosigkeit zu vermeiden.
risibisi
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« Antworten #5 am: September 17, 2010, 19:36:49 »

Mehr durch Zufall bin ich auf diesen Seiten gelandet und habe mit Interesse eure Disskusion verfolgt.
Ich kenne diese Frau und wenn sie nur ein bisschen die Wahrheit sagen würde, wären ihr einige Leute und die Ämter auch mit Hilfe entgegen gekommen. Auch ich wohne im MV und habe öfters mit dem Vermieter zu tun, allerdings kann ich nur erfreuliches berichten.
jeder kann mal in die Situation kommen und Mietschulden haben, aber dann hilft schon bei der ersten Mahnung ein Gespräch statt die Mahnung zu ignorieren, so nach dem Motto: die können mir nichts, ich habe Kinder. zwar habe ich nicht unmittelbar mit ihr zu tun, bin aber mit Menschen gut bekannt, die könnten Storrys erzählen, da kann man ein Buch mit füllen.
Ich empfinde es einfach als unverschämt von ihr, auf dem öffentlichen Weg um Mitleid zu betteln und Hilfe einzufordern. Sie sollte mal darüber nachdenken was sie tut und ihren Kindern damit antut. Ihre Kinder erzählen rum, sie bekommen nur wenig zu essen und das wird von der Tafel geholt. Ist ja auch ok, also die Tafel, vielen hilft es ein Stück weiter.
Soviel ich gehört habe, hat ihr das Jobcenter bereits mehrere Umschulungen angeboten die sie entweder garnicht erst in Angriff genommen hat oder geschmissen. Was macht sie mit ihrem Geld, Kindergeld und Unterhalt? Verjubeln? Keine Ahnung. Viele hier beziehen Hartz4 und haben es nicht leicht, auch viele meiner Bekannten und Freunde. Aber von keinem habe ich bisher gehört das sie so von heute auf morgen eine Kündigung ihrer Wohnung bekommen haben, ohne vorher eine Mahnung erhalten zu haben. Und komischerweise konnten alle ihre Anliegen klären und waren auch kooperativ. Wohlgemerkt, mein Freundeskreis, zu dem diese Frau nicht gehört. Mir tun nur die Kinder leid.
Risibisi
Ludwigsburg
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« Antworten #6 am: September 17, 2010, 19:40:44 »

Ich kenne diese Frau und wenn sie nur ein bisschen die Wahrheit sagen würde,

zwar habe ich nicht unmittelbar mit ihr zu tun,

Kennst du sie und ihre Situation nun oder gibst du nur Gehörtes und Vermutungen weiter?

Aber du weißt, daß sie lügt und sich schämen müßte?

Sei es wie es sei... sie hat Kinder, und die können nichts dafür. Und die brauchen Hilfe... was tust du für die?
risibisi
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« Antworten #7 am: September 17, 2010, 20:25:46 »

Ich kenne sie und gebe nicht nur gehörtes weiter. Sie wohnt in meinem Umfeld.
Traurig an der Geschichte ist nur, das sie die Schuld auf andere schiebt und ihre Fehler dabei nicht eingesteht.
Auch der Ton macht die Musik, das vergißt sie leider sehr schnell und wir hören das auch.
Was wir für die Kinder tun? Vernachlässigt sehen sie zum Glück nicht aus, aber nach dem Zeitungsartikel, den hier sehr viele gelesen haben, sind wir am überlegen, wie wir den Kindern helfen können. Mit ihr selbst will hier keiner mehr was zu tun haben, da sie immer wieder versucht durch ihre Lügen die Leute untereinander auszuspielen. Ich weiß das es hier viele begrüßen würden wenn sie wegziehen würde,dann gibt es hier weniger Trubble.
Risibisi
Ehrlich
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« Antworten #8 am: Oktober 14, 2010, 22:19:33 »

Hallo,ich habe diesen Zeitungsausschnitt gelesen muss sagen das ich diese Frau kenne und das sie mit einer Lüge auf den Lippen zur Welt gekommen ist.
Sie gehört ins guinessbuch der Rekorde in der Kategorie Lügen da wird sie niemals jemand übertreffen.
Muß ehrlich sagen das sie selbst daran schuld ist da sie zu faul war den Hartz Antrag pünktlich abzugeben (oh Entschuldigung der Antrag wurde ja vom JopCenter verschlampt).
Alle die in MV Wohnen wissen das GESOBAU sehr kulant ist und niemanden ohne jeglichen Grund aus der Wohnung schmeißt, vor allem  nicht mit Kindern.
Da sie das genau wusste war es Ihr vollkommen egal.
Traurig aber wahr denn die geschädigten sind die Kinder.
 
Quickchange
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« Antworten #9 am: Dezember 17, 2010, 10:30:01 »

Ich wünsche euch einen schönen guten Morgen zusammen!!!

Endlich kann ich mich auch mal zu Wort melden und meine Meinung zu dieser Disskusion dazu geben.
Ich habe mir gestern alles durchgelesen und habe mir gestern auch im Fernsehen ihre Geschichte angesehen.
Meine lieben ich finde es von euch leider echt traurig, dass ihr sie als Sündenbock darstehen lässt.
Ich bitte euch doch werft den Ersten Stein wenn ihr doch so rein seid und in eurem eigenen Leben noch nie gelogen habt oder etwas versäumt habt. Ihr macht aus dieser Geschichte einen Drama, anstatt ihr unterstützung zu bieten schämt euch kann ich da nur sagen.
Über andere reden ist immer leichter als vor seiner eigene Haustür zu kehren.
Da muss ich einfach mal Partei für diese Frau ergreifen, egal wie diese Frau auch seien mag.
Für mich hat jeder Mensch was gutes in sich und nur wer auch mal was schlechtes erlebt, läßt seine Seele weiter wachsen.
Es tut mir wirklich leid das ich es so sagen muss, aber ich bin nun mal ein Mensch der sich Sachen Grundsätzlich erstmal Objektiv betrachtet.
Das sie in so einer Situation gekommen ist mag ihr verschulden sein, aber das hätte jeden von euch passieren können, wenn ihr in eurem eigenen Leben plötzlich vor einer Situation steht, denen ihr nicht gewachsen seid, dann tretet ihr automatisch aus Angst erstmal einen Schritt zurück. Wenn ihr ein bisschen ehrlich zu euch selber seien würdet, wüsstet ihr das auch.
Desweiteren möchte ich anmerken das mir in dieser Geschichte allein die Kinder im Vordergrund stehen, da die sich nicht selber helfen können. So meine lieben soviel erstmal dazu jetzt möchte ich euch auch erklären warum ich dazu stehe was ich sage!!!
Ich selber befinde mich zwar nicht in so einer Lage, beziehe ebenfalls Harzt 4 doch bei mir ist es eine ganz andere Geschichte die wohl kein ende nehmen wird, dass liegt aber daran, weil ich Hiv Positiv bin und mit dieser Thematik gibt einige Schwierigkeiten leider.
Nun gut aber auch da habe ich Mittel und Wege die ich bereits angeleiert habe und in bewegung gesetzt hab, um zu versuchen meine Lebenssituation zu verbessern. Meine lieben ich möchte betonen das es nicht als Angriff auf euch rüber kommen sollte, sondern eher als wach ruttelnde Worte. Ich wünsche euch allen trotzdem ein wunderschönes Weihnachtsfest und ein guten rutsch ins neue Jahr 2011.
LG Quickchange
Sevi
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« Antworten #10 am: Dezember 17, 2010, 13:15:11 »


Huhu!

Also... der Bericht ist ja schon älter. Trotzdem schreib ich auch mal was dazu. Bei mir wars
genauso. Erstens musste ich alle 4 Wochen einen neuen Antrag stellen. Meine Miete wurde
acht Monate nicht bezahlt! Und ich hab die Anträge doppelt und dreifach abgegeben, per
Einschreiben geschickt, per Fax geschickt ect. Man hat mir ernsthaft unterstellt, ich hätte
die Einschreiben zwar geschickt, aber ob da der Antrag drin war, könnte man nicht nachprüfen!
Dabei wurde mir später gesteckt, dass meine Sachbearbeitung die Post über Wochen ungeöffnet
in ihrem Schrank gesammelt hatte! Das war 2008! Man hat dann schleppend die Miete nachgezahlt,
den Lebensunterhalt habe ich aber nciht mehr bekommen! Die Begründung war, dass ich ja nicht
verhungert sei und das Geld nicht mehr brauchen würde! Ausserdem gibt es meines Wissens nach
ein Urteil, dass die Zahlung auch bei verspäteter Abgabe nicht gekürzt werden darf. Eigentlich
müsste es hier humanere Regelungen geben. Man macht sowas ja nicht extra.

Liebe Grüsse

Sevi 

"Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar." Zitat aus "der kleine Prinz"
lenny
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« Antworten #11 am: Dezember 17, 2010, 20:26:54 »

Bekannte mit zwei Kindern verließ sich darauf, dass die Arge die Miete überweist, was sie von sich aus vollziehen ließ, damit sie sich nicht darum kümmern muß(Kopf voll, Scheidung)
Nach ca einem Jahr flatterte ihr eine Mahnung der Baugesellschaft ins Haus, 3 Mieten waren offen.
Sie hin zur Arge, die sich nicht entscheiden konnte, wer dafür zuständig war. So wurde ihre Akte zwischen zwei verschiedenen Argen hin und her geschoben, die Zeit lief. Ende des 4ten Monats, wieder keine Mietzahlung, ging sie zur Anwaltin, die sofort reagierte, aber auch nichts ändern konnte, das Schreiben des GV war nach 6 Wochen eingetroffen.
Wenn ihre Anwältin nicht persönlich alle Ämter abgeklappert hätte, stände sie auf der Straße!
Nach genau 2,5 Jahren hatten die Arge es tatsächlich geschafft die Mietrückstände zu begleichen, bis dahin wurde alles auf Darlehnsbais ausgeglichen, später verrechnet. Dieses Darlehnen war das einzige was die Rechtsanwaltin erreichen konnte.Das Gericht konnte wegen fehlender Unterlagen nicht tätig werden, doch das wurde ein anderer Prozess, denn es hätte entscheiden müssen.
Ich habe nur die Efahrng gemacht, erfährt man durch Gerede über andere Personen schon Vorurteile, sieht man sich diese erson nciht mehr vorurteilsfrei an.Sie hätte manchen können was sie wollte, das Urteil über sie bleibt gefällt, weil man dann alles aus dem Negativwinkel betrachtet.Will man jemanden hängen, wird man den Strick auch finden.
NeilS
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« Antworten #12 am: Dezember 30, 2010, 09:31:16 »

Das ist wirklich schwierig. Ich finde es auch eine Frechheit, dass sie das erst dann erfahren hat. Ja, Kontakt mit der Zeitung kannst du zwar aufnehmen, ob das aber was bringt. Müsstest genau den Journalisten erwischen der das geschrieben hat. Und ich denke nicht, dass die längere Auskunft geben werden. Eine gute Freundin von mir die in einer Mietwohnung in Hannover wohnt hat auch ähnliche Probleme und ich weiß nicht wie ich ihr helfen soll. Sie weiß echt nicht wie aus der Spirale raus soll.
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