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Autor Thema: Leitfaden der Diakonie  (Gelesen 7521 mal)
Left of Life
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« Antworten #15 am: April 18, 2007, 14:46:11 »

Danke fürs Daumen- und Pfotendrücken  zwinker
Ich hoffe, dass ich am Sonntag oder Montag mehr berichten kann.
Barney
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« Antworten #16 am: April 18, 2007, 14:47:52 »

Hilft dir das hier weiter, Balou?

Gruß Barney

Unsere Forderung:  Mindestlohn, Grundsicherung, Arbeitszeitverkürzung

Informieren Sie sich bitte selbst zu den hier behandelten Themen. Meine Beiträge spiegeln nur meine persönliche Meinung wider.
Left of Life
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« Antworten #17 am: April 22, 2007, 20:23:54 »

Es sprengt zwar ein wenig diesen Thread, aber das Thema habe ich ja hier schon beschrieben und deshalb schreibe ich einfach mal über den aktuellen Zwischenstand.
Ich war heute mit meiner Tochter bei ihrer Freundin. Eine ziemlich erschreckende Erfahrung. Die Kleine saß mit ihrem Abendbrot im Wohnzimmer vor dem Fernseher. Ist ja eigentlich noch nicht soooo schlimm, als ich dann aber erfuhr, dass es dort immer so zugeht, wurde mir doch ein wenig anders.
Die junge Frau hat sich völlig aufgegeben. Sie hat zwar morgen einen Termin bei ihrem Sachbearbeiter und anschließend beim Sozialgericht (wegen Beratungsschein), aber es war ganz klar, dass sie diesen Termin praktisch nur unter Zwang durch meine Tochter gemacht hat.
Ein weiterer Termin für morgen nachmittag ist eine Wohnungsbesichtigung
Das Geld für die zusätzlichen Stunden im Kindergarten hat sie nicht beantragt. Widerspruch hat sie auch nicht eingelegt. Ich hätte mir den Bescheid vom Amt gern einmal angesehen, aber der war nicht mehr auffindbar.
Wie bereits gesagt, hat sie einen EEJ im hiesigen Krankenhaus in der Großküche. Sie geht jeden Tag pünktlich hin und arbeitet ihre Zeit ab. Scheinbar hat sie aber eine Allergie gegen die Küchendämpfe, oder der Stress belastet sie zu sehr. Ihr wird regelmäßig schlecht bei der Arbeit, sie kann kaum aus den Augen gucken und schafft die Arbeit kaum. Ein Arztbesuch kommt aber nicht in Frage.

Soweit ein kurzer Überblick über die momentane Situation.
Forumadmin
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ich guck hier nur mal so


« Antworten #18 am: April 22, 2007, 20:40:11 »

...eigentlich wäre bei ihr ein

Termin bei einem Psychologen notwendig, damit sie eine Therapie macht

um wieder zu Kräften zu kommen!!!

Ich kann freilich nicht sagen ob es besser wird wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen, es muss anders werden, wenn es gut werden soll. Georg Christoph Lichtenberg
Für Rechtschreibfehler ist meine Tastatur zuständig
Left of Life
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« Antworten #19 am: April 22, 2007, 20:44:48 »

...eigentlich wäre bei ihr ein

Termin bei einem Psychologen notwendig, damit sie eine Therapie macht

um wieder zu Kräften zu kommen!!!

Das dachte ich mir auch. Aber ich wollte ihr das nicht direkt vorschlagen, sondern habe meine Tochter gebeten, ihr das eindringlich zu raten. Sie sagte mir, dass sie das bereits getan hatte. Die Antwort war: "Da gehe ich nicht hin. Wenn mich da jemand sieht."
Die kleine hatte übrigens zu Weihnachten ein Fahrrad geschenkt bekommen. Das steht immer noch in ihrem Zimmer. Gefahren ist sie noch nie damit.
Forumadmin
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ich guck hier nur mal so


« Antworten #20 am: April 22, 2007, 21:05:39 »

versuch du ihr doch das mit dem Fahrradfahren beizubringen.
Evtl mit deiner Tochter zusammen.

Dann kommt ihr vielleicht ins Gespräch.
Es ist mühsam jemanden verständlich zu machen, das es keine
Schande ist sich psychologischer Hilfe zu bedienen.
Eigentlich ist es sogar ein Zeichen der Stärke.
Siehe her ich habe ein Problem, aber ich habe einen Weg gefunden
damit fertig zu werden!!

Ich kann freilich nicht sagen ob es besser wird wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen, es muss anders werden, wenn es gut werden soll. Georg Christoph Lichtenberg
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Kugelblitz
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« Antworten #21 am: April 22, 2007, 21:16:11 »

Mist,sowas tut mir immer selber weh.
Hat sie Dir nicht geglaubt,dass sie nicht umziehen muß?

Manchmal möchte man diese Menschen,die so aufgegeben haben,in den Hintern treten,an den Haaren ziehen zu allen möglichen Stellen und manchmal muß man sich eingestehen,dass alle Hilfsangebote nichts bringen,so traurig das auch ist.
 cry



Left of Life
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« Antworten #22 am: April 22, 2007, 21:23:51 »

versuch du ihr doch das mit dem Fahrradfahren beizubringen.
Evtl mit deiner Tochter zusammen.

Dann kommt ihr vielleicht ins Gespräch.
Es ist mühsam jemanden verständlich zu machen, das es keine
Schande ist sich psychologischer Hilfe zu bedienen.
Eigentlich ist es sogar ein Zeichen der Stärke.
Siehe her ich habe ein Problem, aber ich habe einen Weg gefunden
damit fertig zu werden!!

Das ist eine Idee. Ich werde das mal versuchen. Es könnte nur problematisch werden, dass die Kleine mich nicht kennt und auch nie richtig gelernt hat, zu anderen Kontakt aufzunehmen. Sie verbringt ihre Zeit hauptsächlich vor dem Fernseher. Sie ist nicht vernachlässigt, ist gesund und eigentlich recht lebhaft, aber sie hat noch nie gelernt oder versucht, sich mit anderen Menschen auseinanderzusetzen. Diese Probleme hat sie wohl auch massiv im Kindergarten.

@Kugelblitz
Doch, geglaubt hat sie es wohl. Aber sie will einfach sich einfach nicht wehren.
laukasius
Gast
« Antworten #23 am: April 22, 2007, 21:46:40 »

Left,

das sind Situationen, wo man selbst anfängt aufzugeben.

Das wird verdammt schwer, wenn Erwachsene sich aufgeben.
Ich kenne die Situationen, wenn dann dann der Suff dazukommt, ist keine Unterhaltung noch anschlagend.
Gute Momente und dann wieder ein regelrechtes Greuel.

Dann kannst du nur versuchen, dass ein Kind in eine Einrichtung aufgenommen wird.
Da pflichte ich den vorherigen Diskussionen voll bei.

Eine Einzelphase bringt da absolut nichts und jede Mühe ist auf Dauer vergebens.
Kinder kann man nur aus diesem Apparat herausbringen.
Kugelblitz
Gast
« Antworten #24 am: April 22, 2007, 23:40:12 »

Das ist eine Idee. Ich werde das mal versuchen. Es könnte nur problematisch werden, dass die Kleine mich nicht kennt und auch nie richtig gelernt hat, zu anderen Kontakt aufzunehmen. Sie verbringt ihre Zeit hauptsächlich vor dem Fernseher. Sie ist nicht vernachlässigt, ist gesund und eigentlich recht lebhaft, aber sie hat noch nie gelernt oder versucht, sich mit anderen Menschen auseinanderzusetzen. Diese Probleme hat sie wohl auch massiv im Kindergarten.

Mal ganz ehrlich,WIE will dieses Kind das lernen? Wenn ihre Mama total aufgegeben hat,fast nichts mehr an sich ran läßt( so liest sich das für mich) und der Zwerg wohl auch nicht nach draußen kommt( Vermutung) .
Du,ich hoffe,sie ist nicht wieder schwanger,weil ihr schlecht ist,war der erste Gedanke,den ich hatte.

Kann man Ihr denn nicht jemanden an die Seite stellen,der ihr hilft,vielleicht auch für eine Zeit *zwangsweise*(was sich erst schlimm anhört,aber nicht so gemeint ist . Da gibt es doch diese Leute,die vom Jugendamt direkt zu den Familien in die Wohnung gehen und ihnen helfen, ihr Leben wieder hinzubekommen,  auch bei den Behörden usw.

Ich finde das ganz schlimm und wünsche Dir viel Kraft und Durchhaltevermögen dabei und nicht verzweifelt sein,falls alles in die Hose geht. Du hast es versucht!
Barney
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« Antworten #25 am: April 22, 2007, 23:52:23 »

Left, du schreibst, sie geht morgen zu einer SB. Man kann da nur hoffen, dass die den Zustand erkennt und ihre Arbeit Ernst nimmt. Vielleicht gibt es doch noch solche bei euch.

Mir klingt deine Beschreibung schon mehr als nach depressiver Phase. Das erscheint mir schon wie eine ausgewachsene Depression. Nun weiß man leider nicht, wie das Jugendamt bei euch arbeitet. Solange die Kleine nicht verwahrlost oder geschlagen wird, werden die nicht viel tun. Aber der Mutter muß unbedingt geholfen werden. Sie schafft das nicht mehr alleine. Leider bin ich kein Sozialarbeiter. Der wüßte jetzt, was zu tun ist.

Welche caritativen Einrichtungen gibt es bei euch, die evt. eine sozialpsychologische Beratungsstelle haben. Familienberatung fällt mir dabei ein. Dort kann man, also du oder deine Tochter, erst einmal ohne die Freundin hingehen. Die wissen bestimmt, wie man helfen kann.

Gruß Barney

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« Antworten #26 am: April 22, 2007, 23:55:51 »

Schwanger ist sie sicher nicht. Meine Tochter wüßte das. Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass das Jugendamt irgendetwas unternehmen würde. Das Kind macht körperlich ein guten Eindruck, die Wohnung ist sauber und aufgeräumt.
Die Kleine wird auch nicht so vernachlässigt, dass sich das Amt drum kümmern muss. Das ist zumindest mein Eindruck und auch der meiner Tochter, die recht häufig bei ihrer Freundin ist.
Auch im Kindergarten scheint sie nicht sonderlich auffällig zu sein.

Ich werde auf jeden Fall weiterhin versuchen, sie ein wenig anzutreiben, was wahrscheinlich auch nur über meine Tochter geht. Aber ich bleibe am Ball, denn so geht es nicht weiter.


Edit:  halb so wild,  hab nur beim Wort Jugendamt einen Buchstaben vertauscht (d)  Arco
« Letzte Änderung: April 23, 2007, 00:01:38 von Arco »
Barney
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« Antworten #27 am: April 23, 2007, 00:05:59 »

@ Left, meinst du nicht auch, dass es gut wäre, wenn du eine Beratungsstelle suchst (nicht das Jugendamt), sondern eine unabhängige, wo du dich mit Leuten vom Fach, die im Thema stecken, unterhalten kannst? Die wissen bestimmt mehr als wir hier. Einen Sozialpädagogen haben wir hier leider nicht. Die kennen sich da besser aus und wissen vielleicht, wie man die Angelegenheit packt.

Gruß Barney

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« Antworten #28 am: April 23, 2007, 00:08:21 »

Danke Arco  zwinker War mir nicht aufgefallen.

Morgen hat sie einen Termin beim SB. Ich vermute aber, dass sie dort kaum etwas sagen wird. Begleitung lehnt sie ab. Meine Tochter würde wohl noch mitgehen dürfen, aber die muss morgen auch wieder arbeiten.
Bei uns gibt es die Caritas, die recht gute Beratungen machen sollen. Ich werde mir mal einen termin geben lassen. Nur muss meine Tochter mit, denn die kennt die Situation wesentlich besser als ich.
Dass es so nicht weitergehen kann, ist klar, aber die Art, wie sie jede Hilfe ablehnt, ist schon zum verzweifeln. Mir tut es um das Kind leid, das wirklich vor dem Fernseher versauert.
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« Antworten #29 am: April 23, 2007, 00:09:49 »

@ Left, meinst du nicht auch, dass es gut wäre, wenn du eine Beratungsstelle suchst (nicht das Jugendamt), sondern eine unabhängige, wo du dich mit Leuten vom Fach, die im Thema stecken, unterhalten kannst? Die wissen bestimmt mehr als wir hier. Einen Sozialpädagogen haben wir hier leider nicht. Die kennen sich da besser aus und wissen vielleicht, wie man die Angelegenheit packt.

Ich glaube, das ist wohl die beste Möglichkeit. Ich werde mich morgen mal an die Caritas wenden.
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