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Autor Thema: Leitfaden der Diakonie  (Gelesen 7520 mal)
laukasius
Gast
« Antworten #30 am: April 23, 2007, 00:21:41 »

Left,

welche Beratungsstelle denn? Sie sind alle in irgendeiner Weise vernetzt

Du hast jetzt wieder den Eindruck einer normalen Beziehung und Situation dargestellt.

Lade doch einfach mal ein. Dann erlebst du den eigenen Eindruck.  Vielleicht fehlt nur der Kontakt?

Zumindest kann man sich dann ein Bild machen. Vielleicht benötigt garnicht ein Kind die Hilfe?

Ein wenig verworren.
Left of Life
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« Antworten #31 am: April 23, 2007, 00:31:17 »

Die Situation ist tatsächlich verworren. Ich bin überzeugt, dass das Kind Hilfe braucht, aber nicht von Ämtern. Sie macht körperlich einen guten Eindruck. Sie ist verschlossen und kann mit anderen Menschen nichts anfangen, weil ihre Mutter sie nicht rausläßt. Hochhaussiedlung, keine anderen Kinder und Spaziergänge etc. werden auch nicht gemacht. Die Entwicklung des Kindes wird nicht gefördert. Sie lebt vor dem Fernseher. Alle Aktivitäten finden vor dem Fernseher statt.
Das Problem ist sicher die Mutter, die sich völlig zurückgezogen hat und keine Hilfe annehmen will. Das bleibt natürlich letztlich auch an dem Kind hängen. Die Situation hat sich so verschärft, nachdem die Großmutter weggezogen war. Die lebt jetzt gut 500 km von hier und hat somit auch keinen Einfluss mehr.
Meine Tochter hatte mich vor einiger Zeit gebeten, ihr zu helfen, etwas gegen den bevorstehenden Zwangsumzug zu tun. Nur deshalb habe ich mich in letzter Zeit etwas intensiv um die Misere gekümmert. Aber inzwischen sehe ich auch, dass ich da allein nicht weiterkomme.
laukasius
Gast
« Antworten #32 am: April 23, 2007, 00:42:54 »

Wenn die Mutter nicht mehr reagiert, ansprechbar ist und keineswegs auf irgendwelche Reaktionen reagiert, steht das Kind im Mittelpunkt.
Es ist garantiert nicht verkehrt, das Amt darauf aufmerksam zu machen.

Scheiß Situation.

Diese solltest du allerdings in fähige Hände abgeben.

Tut weh, oder?
Left of Life
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« Antworten #33 am: April 23, 2007, 00:50:33 »

Tut weh, oder?

Ja schon. Seit heute weiß ich auch, dass ich kaum die Chance habe, da etwas zu bewirken. Ich werde mich erst einmal an die Caritas wenden. Möglicherweise können die etwas in die Wege leiten. Ich denke inzwischen, dass ich mich besser ganz raushalten werde, denn ich bin kein Fachmann und würde womöglich noch mehr kaputt machen.
Adimin
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Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« Antworten #34 am: April 23, 2007, 00:57:02 »

Hallo Left !
Das ganze in kompetente Hände zu geben ist sicherlich nicht verkehrt. Sich nun aber ganz zurückziehen ist auch nicht unbedingt ratsam.
Die Mühlen der Behörden oder caritativen oder kompetenten Organisationen mahlen auch langsam oder vergessen gerne mal den einen oder anderen.
Hier sollte wenigstens einer im Hintergrund sein, der das Ganze ein wenig überwachen kann.

Und: Dich kennt sie nun schon. Wenn jemand ganz neues kommt, wird sie mit dem reden?

Mir gehts gut und ich bekomme alles auf die Reihe. Und schon sind die verständigen Stellen wieder weg. Sie ist ja noch nicht entmündigt. Und wenn sies sagt, dann wirds ja stimmen.

Ich weiß wovon ich rede. Schwiegermutter ist genau so. Und da sie nicht entmündigt ist............... Mir gehts ja gut. Wenn  da nicht immer jemand hinter ihr stehen würde und dem Arzt mal ab und zu die Wahrheit steckt.....

Left of Life
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« Antworten #35 am: April 23, 2007, 01:05:21 »

Und: Dich kennt sie nun schon. Wenn jemand ganz neues kommt, wird sie mit dem reden?

Mir gehts gut und ich bekomme alles auf die Reihe. Und schon sind die verständigen Stellen wieder weg. Sie ist ja noch nicht entmündigt. Und wenn sies sagt, dann wirds ja stimmen.


Auch wieder richtig. Ich bin sicher, dass meine Tochter mich auf dem Laufenden halten wird. Ich werde sehen, was ich bei der Caritas erreichen kann. Möglicherweise habe ich sie auch überfordert mit all den Infos zum Zwangsumzug, ihrem EEJ und dem Geld, das sie verschenkt. Das meinte ich eigentlich mit dem zurückhalten. Sie wird, so wie die Situation jetzt ist, um den Umzug nicht mehr herumkommen, denn selbst wenn sie die Chance hätte, würde sie nichts dagegen tun - zumindest in ihrer momentanen Situation nicht.
Ich bleibe auf jeden Fall am Ball, aber ich werde sie vorerst nicht mehr mit Informationen zuschütten. Da war ich vielleicht zu voreilig.
Quirie
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« Antworten #36 am: April 23, 2007, 01:06:05 »

.........Die Entwicklung des Kindes wird nicht gefördert. Sie lebt vor dem Fernseher. Alle Aktivitäten finden vor dem Fernseher statt.
...........

Leider ist das die Situation ganz vieler Kinder heute. Solange das Kind nicht "gefährdet" ist, wird keiner eingreifen.

Der Ansatz über die Mutter erscheint mir der effektivere. Die Idee, sich bei der Caritas erst einmal selber zu informieren, halte ich im Augenblick am sinnvollsten.


LG Quirie

Es hilft nichts, das Recht auf seiner Seite zu haben. Man muss auch mit der Justiz rechnen. (Dieter Hildebrandt)

Keine Rechtsberatung, dafür gibt es Rechtsanwälte !
Left of Life
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« Antworten #37 am: April 23, 2007, 01:14:00 »

Und das werde ich gleich morgen in Angriff nehmen.
Kugelblitz
Gast
« Antworten #38 am: April 23, 2007, 01:50:49 »

Ich wünsche Euch ganz viel Glück! . Danke,dass Du hilfst
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