Storch HeinarStorch Heinar
Aktive Erwerbslose in Deutschland (AEiD)

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Übersicht Aktuelles Hartz IV Infobank Daily News Impressum Mitglieder Registrieren
News:


Seiten: [1] 2 3 ... 7   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: Nebenkosten 2006  (Gelesen 15702 mal)
Arno Nym
vegan is life
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 493



« am: November 16, 2007, 03:34:28 »

Hi,

ich bin ein Neuer, freue mich hier gelandet zu sein, und !  Mrgreen Ich hab `ne Frage.

Und zwar, wir (d.h. eine BG aus 2 Personen) haben heute die erste Nebenkosten-endabrechnung in dieser Wohnung und somit für 2006 erhalten, wir sollen nachzahlen, eine gigantische Summe von 700 € ! refuse

Die Heizkosten-endabrechnung für 2006 wurde uns vor zwei Wochen zugestellt, wir würden 400 € Guthaben, haben. daumen  Diese 400 € Guthaben hat der Vermieter nun im Nachhinein direkt von den geforderten 700 €  abgerechnet, bleibt also eine Nachzahlung von 330 € die wir jetzt zahlen sollen.

Doch diese 330 € sind meiner Einschätzung nach nicht zu zahlen, weil nicht gerechtfertigt. Es handelt sich hierbei um Hausmeisterkosten die mit 359 € zu Buche schlagen sollen, was ich doch arg bezweifle, das riecht streng nach Verwaltungskosten und Abfallbeseitigung die mit 268 € die zweitgrößte Position ausmacht, bei ständig überfüllten Tonnen.  devilspeak Meine Frage ist folgende, ich meine nun ja zu wissen das man uns hier derb über den Tisch zu ziehen versucht, nur die absolute Gewissheit habe ich natürlich nicht. Wie kann ich vorgehen ?  keine Ahnung

Wir würden im Hinblick auf die Zukunft gerne dafür sorgen das wir uns hier kein Eigentor schießen, denn zahlen wir es einmal, dann haben wir ein konkludentes Einverständnis abgegeben, es immer zu zahlen, soweit es vom Vermieter zu tragende Positionen sind. (eigene leidvolle Erfahrung) Auf jeden Fall werden wir diese Kosten schon einmal vorsorglich beim zuständigen Träger beantragen, doch ob der diese Kosten wohl auch vollumfänglich übernimmt, wäre dann eine weitere Frage. keine Ahnung

Da diese NK aber arg hoch sind werden wohl Zweifel an der Wirtschaftlichkeit aufkommen die eigentlich sogar berechtigt wären, aber nicht in unserer Person begründet liegen, da wir ja nun wirklich wirtschaftlich haushalten „wie kein zweiter“ , bei 400 € Heizungs-guthaben, kann ich das wohl so sagen.   zwinker

Ich habe an folgende Wege gedacht.

1.Ich gehe mit den NK zum Amtsgericht und versuche einen Beratungsschein für einen Anwalt zu bekommen.

2.Ich lege erst einmal Widerspruch beim Vermieter ein um die Frist die auf den 12 Dezember datiert ist zu verlängern. Ich würde dann Einsicht in die Einzelbelege beantragen. Der Vermieter wohnt „um die Ecke“ somit wird er mir wohl einen Termin einräumen. Doch bin ich kein Mietrechtsspezialist und werde auch da nicht wirklich auf einen grünen Zweig kommen, wenn er mir einfach ein paar Belege vorenthalten sollte.

3.Ich gehe direkt zum Anwalt, was aber ein hohes Risiko birgt weil ja ein Gespräch nicht umsonst ist.

Was meint ihr ?

Vielen Dank für Deine/eure Zeit und Tipps

Mit freundlichem Gruß

<-
« Letzte Änderung: November 16, 2007, 03:36:25 von skip »

----------------------------------------------------------------------------------------------
fit
Gast
« Antworten #1 am: November 16, 2007, 04:59:45 »

Hallo skip!
Herzliches Willkommen in unserem Forum! Ich bin zwar nicht Forumskompetenter, aber bin mit ihm - dem Forum - ein klein wenig verwachsen und freue mich, wenn sich neue "Gesellen" hinzu gesellen.
Außerdem freust du dich dazu, hier gelandet zu sein. Wie kommst? Du weißt ja noch gar nicht, wie krass wir sind ... äähhh ... oder so.

Du bist hier zu sehr früher Zeit gelandet. Nun, ich schlafe auch lieber über Tag - bin also ein Nachtfalter, ein maskuliner. Dir scheint es gleichermaßen zu gehen, wie ich sehe.

Doch zu deiner BG.
Da hast du eine Nachzahlung der Nebenkosten in Höhe von 700,- € angeführt. Wer hat die aufgestellt? Wie setzen die sich zusammen? Kannst du die anonymisiert - also ohne Namen und Ort - hier einstellen?

Die Abrechnung der Heizkosten bringt ein Guthaben von 400,- €.
Beide verrechnet nun der Vermieter, wie du schreibst und du sollst nun eine Nachzahlung von 330,- € tragen.
Da stimmt was nicht, denn 700,- minus 400,- sind 300,-, nicht 330,-! Gut, kleiner Rechenfehler.

Nehmen wir den Hauptpunkt. Die Hausmeisterkosten seien wohl ungewöhnlich hoch. Wie waren sie denn im Vorjahr?
Und Folgendes ist doch klar: Du kannst die Kostenbelege für Hausmeister und Abfallbeseitigung beim Vermieter anfordern! Dann weißt du, ob sie stimmen. Das würde ich vor Zahlung als Erstes tun: Überprüfung und Feststellung der Richtigkeit. Vorher keine Zahlung!
Stimmt die Rechnungslegung des Vermieters, ist zweifelsfrei die Nachzahlung zu leisten. Da du die der Arge aufs Auge drücken wirst, ist das bei ALG-II-Bezug gerechtfertigt! Handele nur zügig und fristgerecht - heißt, am Besten sofort. 

Es ist schon richtig, der Arge oder Kommune sofort mit zu teilen, welche Kosten in der Endabrechnung für den vergangenen Abrechnungszeitraum in Rechnung gestellt wurden und die Belege dazu in Kopie zu überlassen. Stelle das als Antrag zur Kostenübernahme. Die Kommune wird sich äußern müssen.

Nun solltest du nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen. Du gehst nicht gleich zum Anwalt oder zu Gericht, das ist zunächst überflüssig und du setzt dich eventuell einer Lächerlichkeit aus. Du klärst die Sache erst ein Mal auf. Das Forum hier hilft dir dabei.

Hole Dir alle Kostenbelege vom Vermieter und reiche sie der Arge/Kommune per Antrag zur Kostendeckung ein! Teile deinem Vermieter mit, wie du mit den Kosten der Nachzahlung verfährst und dass er auf die Zahlung der Behörde angewiesen ist.

Der Anwalt kommt erst dann ins Spiel, wenn die Rechtslage und der aus stehende AG-II-Bezug ihn erfordert.

Gruß
niewtor  zwinker




« Letzte Änderung: November 16, 2007, 05:02:11 von niewtor »
Arno Nym
vegan is life
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 493



« Antworten #2 am: November 16, 2007, 07:08:15 »

Hallo skip!
Herzliches Willkommen in unserem Forum! Ich bin zwar nicht Forumskompetenter, aber bin mit ihm - dem Forum - ein klein wenig verwachsen und freue mich, wenn sich neue "Gesellen" hinzu gesellen.
Außerdem freust du dich dazu, hier gelandet zu sein. Wie kommst? Du weißt ja noch gar nicht, wie krass wir sind ... äähhh ... oder so.

Big thanks ! Mrgreen

Doch zu deiner BG.
Da hast du eine Nachzahlung der Nebenkosten in Höhe von 700,- € angeführt. Wer hat die aufgestellt? Wie setzen die sich zusammen? Kannst du die anonymisiert - also ohne Namen und Ort - hier einstellen?

kommt noch, habe aber leider keinen Scanner oder so...

Die Abrechnung der Heizkosten bringt ein Guthaben von 400,- €.
Beide verrechnet nun der Vermieter, wie du schreibst und du sollst nun eine Nachzahlung von 330,- € tragen.
Da stimmt was nicht, denn 700,- minus 400,- sind 300,-, nicht 330,-! Gut, kleiner Rechenfehler.

Da hast du mich nun erwischt ! Zwischen den Zeilen auf dem Papier in der real world und den Zeilen in der virtuellen Welt klemmt es manchmal auf`m Stuhl und hierbei insbesondere in der Kopfregion.  Mrgreen Es sind genau genommen alles etwas andere Beträge nur die 330 €, das war schon richtig so. Die genaue NK kommt dann noch, dann erklärt sich das von selbst denke ich mal.


Nehmen wir den Hauptpunkt. Die Hausmeisterkosten seien wohl ungewöhnlich hoch. Wie waren sie denn im Vorjahr?

War die allererste Abrechnung in dieser Wohnung.


Und Folgendes ist doch klar: Du kannst die Kostenbelege für Hausmeister und Abfallbeseitigung beim Vermieter anfordern! Dann weißt du, ob sie stimmen. Das würde ich vor Zahlung als Erstes tun: Überprüfung und Feststellung der Richtigkeit. Vorher keine Zahlung!

Ich kann sie zwar anfordern nur schicken muss er mir die nicht (..mehr..da war doch ein Urteil vom BGH gefällt worden zu Ungunsten eines Mieters) und wenn ich die Belege bei ihm einsehe, dann könnte es passieren das welche fehlen. Ich würde es nicht bemerken schätze ich.

Stimmt die Rechnungslegung des Vermieters, ist zweifelsfrei die Nachzahlung zu leisten. Da du die der Arge aufs Auge drücken wirst, ist das bei ALG-II-Bezug gerechtfertigt! Handele nur zügig und fristgerecht - heißt, am Besten sofort. 

JO

Es ist schon richtig, der Arge oder Kommune sofort mit zu teilen, welche Kosten in der Endabrechnung für den vergangenen Abrechnungszeitraum in Rechnung gestellt wurden und die Belege dazu in Kopie zu überlassen. Stelle das als Antrag zur Kostenübernahme. Die Kommune wird sich äußern müssen.

Du meinst also das ich die Belege nachreichen soll und das mit in den Antrag auf Übernahme aufnehmen ?  Mh, guter Plan, danke für den Tipp !

Nun solltest du nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen. Du gehst nicht gleich zum Anwalt oder zu Gericht, das ist zunächst überflüssig und du setzt dich eventuell einer Lächerlichkeit aus. Du klärst die Sache erst ein Mal auf. Das Forum hier hilft dir dabei.

ok, thx

Hole Dir alle Kostenbelege vom Vermieter und reiche sie der Arge/Kommune per Antrag zur Kostendeckung ein! Teile deinem Vermieter mit, wie du mit den Kosten der Nachzahlung verfährst und dass er auf die Zahlung der Behörde angewiesen ist.

Mh auch ein guter Tipp, werde ich umsetzen.


Der Anwalt kommt erst dann ins Spiel, wenn die Rechtslage und der aus stehende AG-II-Bezug ihn erfordert.

also in ca 2 Monaten Mrgreen schätze ich mal .

MFG skip


----------------------------------------------------------------------------------------------
Quirie
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 9.719


Bleibt unbequem - nicht unauffällig!


WWW
« Antworten #3 am: November 16, 2007, 11:20:04 »

 Smile Hallo Skip, herzlich Willkommen bei uns im Forum. flowers

Es wäre schon sinnvoll, wenn wir zu Deinen Abrechnungen ein paar mehr Informationen hätten. Wie groß ist das Haus, in dem Ihr lebt? Und was steht im Mietvertrag?

Du hast schon recht, Verwalterkosten dürfen nicht umgelegt werden, die trägt der Vermieter.

Bei der Abfallbeseitigung kommt es auch auf den Schlüssel an, der da zugrunde gelegt wird. Wird nach Köpfen abgerechnet oder nach Wohnungsgröße? Da müsste man dann wissen, wie viele Leute in den anderen Wohnungen wohnen.

Also, wir brauchen  zwinker:

1. die Abrechnungen

2. die entsprechenden Teile des Mietvertrages über die Nebenkosten.



Wenn Du keinen Scanner hast, gibt es vielleicht eine Digicam in Deiner Nähe?

Dann könntest Du die Unterlagen abfotografieren.

Übrigens wäre das dann auch eine Möglichkeit Kopien der Unterlagen zu fertigen.

Der Vermieter muss Dir auch Kopien schicken, aber nur gegen kKostenerstattung ( bis zu 25 Cent pro Kopie, meine ich).

Aber wenn er ganz in der Nähe wohnt, würde ich, zusammen mit Deienr Mitmieterin/Mitmieter hingehen, und zwar gut vorbereitet und wie gesagt möglichst eine Camera mitnehmen. Wenn Du gut vorbereitet bist, wird es Dir auch auffallen, wenn Belege fehlen, weil die Zahlen dann nicht stimmen. Also Taschenrechner mitnehmen. Außerdem muss Dir eine angemessene Prüfungspflicht von zwei bis drei Wochen eingeräumt werden.

Den Widerspruch solltet Ihr umgehend einlegen, für beide und gegen Zustellungsnachweis. Also entweder persönlich abgeben und quittieren lassen  oder in Gegenwart eines unbeteiligten Zeugen in den Briefkasten werfen. 

Und schau mal hier:

Mieterverein München

Die Seiten des Mietervereins München sind meines Erachtens derzeit die besten, die es im Netz zu diesem Thema gibt.


LG Quirie  zwinker

Es hilft nichts, das Recht auf seiner Seite zu haben. Man muss auch mit der Justiz rechnen. (Dieter Hildebrandt)

Keine Rechtsberatung, dafür gibt es Rechtsanwälte !
Arno Nym
vegan is life
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 493



« Antworten #4 am: November 17, 2007, 05:32:30 »

Smile Hallo Skip, herzlich Willkommen bei uns im Forum. flowers

 Mrgreen, thx

Es wäre schon sinnvoll, wenn wir zu Deinen Abrechnungen ein paar mehr Informationen hätten. Wie groß ist das Haus, in dem Ihr lebt? Und was steht im Mietvertrag?
Du hast schon recht, Verwalterkosten dürfen nicht umgelegt werden, die trägt der Vermieter.
Bei der Abfallbeseitigung kommt es auch auf den Schlüssel an, der da zugrunde gelegt wird. Wird nach Köpfen abgerechnet oder nach Wohnungsgröße? Da müsste man dann wissen, wie viele Leute in den anderen Wohnungen wohnen.
Also, wir brauchen  zwinker:
1. die Abrechnungen
2. die entsprechenden Teile des Mietvertrages über die Nebenkosten.

reiche ich noch nach, wird aber etwas dauern da ich weder eine Digicam noch ein Scanner besitze sad


Übrigens wäre das dann auch eine Möglichkeit Kopien der Unterlagen zu fertigen.
  sad

Der Vermieter muss Dir auch Kopien schicken, aber nur gegen kKostenerstattung ( bis zu 25 Cent pro Kopie, meine ich).

Es war daher nur eine Frage der Zeit, bis der Bundesgerichtshof (BGH) sich mit diesem Problem zu beschäftigen hatte. Mit seinem Urteil vom 08.03.2006 (VIII ZR 78/05) hat er die denkbar vermieterfreundlichste Position eingenommen. Er verneint ausdrücklich einen Anspruch der Mieter/innen gegen den Vermieter auf Überlassung von Fotokopien der Kostenbelege. Nur in besonderen Ausnahmesituationen soll nach Meinung der Richter anderes gelten. Die Bereitschaft der Mieter/innen zur Kostenübernahme ändere daran nichts. ...http://www.bmgev.de/mietrecht/bgh-urteile/betriebskosten/060308-VIII-ZR-78-05-belegeinsicht-kommentar.html

Kann man da nicht eigentlich eine besondere Ausnahmesituation draus ableiten wenn es darum geht das ALG II Bezieher Unterlagen für die Leistungsträger brauchen ?

Aber wenn er ganz in der Nähe wohnt, würde ich, zusammen mit Deienr Mitmieterin/Mitmieter hingehen, und zwar gut vorbereitet und wie gesagt möglichst eine Camera mitnehmen. Wenn Du gut vorbereitet bist, wird es Dir auch auffallen, wenn Belege fehlen, weil die Zahlen dann nicht stimmen. Also Taschenrechner mitnehmen. Außerdem muss Dir eine angemessene Prüfungspflicht von zwei bis drei Wochen eingeräumt werden.


 keine Ahnung  Wo bekomme ich eine günstige Digicam her, die nicht mehr als 20 € kostet...aber dafür wird vielleicht ja auch ein normaler Apparat reichen hoffe ich. Taschenrechner werde ich einpacken, wenn es zum Termin kommt, ich hoffe aber mal das ich nur die Belege zugeschickt bekomme.


Den Widerspruch solltet Ihr umgehend einlegen, für beide und gegen Zustellungsnachweis. Also entweder persönlich abgeben und quittieren lassen  oder in Gegenwart eines unbeteiligten Zeugen in den Briefkasten werfen.


Werde ich mal versuchen umzusetzen.


Und schau mal hier:

Mieterverein München

Die Seiten des Mietervereins München sind meines Erachtens derzeit die besten, die es im Netz zu diesem Thema gibt.


LG Quirie  zwinker

Danke der link hilft mir schon mal etwas weiter

MfG
skip

----------------------------------------------------------------------------------------------
Pete
Team
*****
Offline Offline

Beiträge: 6.226



« Antworten #5 am: November 17, 2007, 09:24:13 »

Dann empfehle ich doch eher den Kauf eines Scanners, da etwas billiger als ne Cam.

Hätte da einen Guten im Auge für 40 €.

Bei Interesse meld Dich per PN.  Smile

« Letzte Änderung: November 17, 2007, 09:24:30 von Pete »

D i e   S t u n d e   d e s   S i e g e r s   k o m m t   f ü r   j e d e n   i r g e n d w a n n!
Quirie
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 9.719


Bleibt unbequem - nicht unauffällig!


WWW
« Antworten #6 am: November 17, 2007, 11:19:34 »

Vielen Dank für den Hinweis auf die Entscheidung, die ich tatsächlich noch nicht kannte.

Ich habe sie mal rausgesucht. Der BGH schließt die Anforderung von Kopie tatsächlich nicht komplett aus, sondern stellt auf den Einzelfall ab. Und auf das beliebte Verfahren nach "Treu und Glauben".

Da Du ganz in der Nähe wohnst, entfällt das Argument, die Inaugenscheinnahme vor Ort sei zu aufwendig. Aber die Abrechnungsnotwendigkeit mit der Arge könnte in der Tat ein wichtiger Grund sein.


LG Quirie  zwinker
« Letzte Änderung: November 17, 2007, 11:21:16 von Quirie »

Es hilft nichts, das Recht auf seiner Seite zu haben. Man muss auch mit der Justiz rechnen. (Dieter Hildebrandt)

Keine Rechtsberatung, dafür gibt es Rechtsanwälte !
Arno Nym
vegan is life
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 493



« Antworten #7 am: November 17, 2007, 13:33:06 »

Wie könnte eine Formulierung demnach wohl aussehen  keine Ahnung

sehr geehrter Herr Vermieter,

hiermit bestätige ich Ihnen den Erhalt der Betriebskostenabrechnung für 2006. Bevor ich diese jedoch akzeptieren kann, muss ich auf folgendes hinweisen.

Wie Sie wissen sind Mieter 2 und ich im ALG II Bezug nach dem SGB II, bei der „AGLa“. Unter diesem Umstand darf ich Sie daher freundlich auffordern mir Kopien der Originalunterlagen, selbstverständlich gegen Kostenrückerstattung für selbige, zu schicken, damit ich der „AGLa “ diese vorlegen kann zwecks Begleichung. Oder wenn ihnen dies zu große Umstände macht, mir einen Termin für einen Einblick in die Originalunterlagen zu schicken, ich würde die Belege dann selbst kopieren.

Unterschrift skip

Ist aber irgendwie schon bald zuviel Text und einen Einspruch erhebe ich ja so eigentlich auch nicht wirklich. Das wäre ergänzungswürdig m.E.

Ich habe sowieso noch einiges mehr an großen Fehlern (kleine würd ich erst gar nicht merken Mrgreen) in der NKAbrechnung entdeckt, aber das kann ich erst am Montag (Da habe ich auch noch einen Termin für das "abschließen" einer EGV ->  devilspeak)  hochladen, wenn es denn einen Copyshop hier gibt, indem ich die Möglichkeit habe, meine Sachen zu digitalisieren.

Und Pete, danke, aber ich habe keine 40 € ! Eigentlich nicht mal 20 €. Zudem werde ich noch vom Amt besch...  Grr aber das ist noch ein anderes Thema. 

MfG skip  coffee
« Letzte Änderung: November 17, 2007, 13:52:20 von skip »

----------------------------------------------------------------------------------------------
Pete
Team
*****
Offline Offline

Beiträge: 6.226



« Antworten #8 am: November 17, 2007, 13:37:22 »

Kein Ding.

D i e   S t u n d e   d e s   S i e g e r s   k o m m t   f ü r   j e d e n   i r g e n d w a n n!
Quirie
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 9.719


Bleibt unbequem - nicht unauffällig!


WWW
« Antworten #9 am: November 17, 2007, 13:53:58 »

 coffee Ich würde es so machen.  zwinker

Und bitte daran denken, dass Ihr für beide schreibt.

LG Quirie  zwinker



Zitat
Sehr geehrter Herr Vermieter,

hiermit bestätigen wir den Erhalt der Betriebskostenabrechnung für 2006.

Gegen diese legen wir hiermit Einspruch ein.

Dies geschieht, weil wir die Abrechnung derzeit nicht vollständig nachvollziehen können, so bei den Hausmeisterkosten, den Müllbeseitigungskosten etc.

Wir möchten daher Einsicht in die der Abrechnung zu Grunde liegenden Unterlagen nehmen.

Wie Sie wissen sind wir im ALG II Bezug nach dem SGB II, bei der „AGLa“. Unter diesem Umstand möchten wir Sie daher freundlich bitten, uns Kopien der Originalunterlagen, selbstverständlich gegen Kostenrückerstattung für selbige, zu übersenden, damit wir diese  der „AGLa “  vorlegen können zwecks unverzüglicher Begleichung der von uns nach Prüfung zu erstattenden Beträge.

Für Ihre Mühe bedanken wir uns im Voraus.

Unterschrift skip

Es hilft nichts, das Recht auf seiner Seite zu haben. Man muss auch mit der Justiz rechnen. (Dieter Hildebrandt)

Keine Rechtsberatung, dafür gibt es Rechtsanwälte !
Pete
Team
*****
Offline Offline

Beiträge: 6.226



« Antworten #10 am: November 17, 2007, 14:12:12 »

Hätte ich vielleicht auch so machen sollen, hab das jetzt einfach gezahlt.  deenk

D i e   S t u n d e   d e s   S i e g e r s   k o m m t   f ü r   j e d e n   i r g e n d w a n n!
Barney
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 13.571



« Antworten #11 am: November 17, 2007, 15:04:47 »

Hätte ich vielleicht auch so machen sollen, hab das jetzt einfach gezahlt.  deenk

Pete, wieso fragst du eigentlich nie vorher? Ich werde das einfach nicht begreifen. Na, vielleicht wirst du doch eines Tages erwachsen. Hast du noch deine elektrische Eisenbahn? Das soll ja ein Erkennungsmerkmal sein. Obwohl ich das nicht glaube.  Teufelchen Teufelchen

Gruß Barney

Unsere Forderung:  Mindestlohn, Grundsicherung, Arbeitszeitverkürzung

Informieren Sie sich bitte selbst zu den hier behandelten Themen. Meine Beiträge spiegeln nur meine persönliche Meinung wider.
Pete
Team
*****
Offline Offline

Beiträge: 6.226



« Antworten #12 am: November 17, 2007, 15:11:32 »

 keine Ahnung  wütend

Teufelchen  zwinker

Nächstes Mal mok wi dat so..  telephone

D i e   S t u n d e   d e s   S i e g e r s   k o m m t   f ü r   j e d e n   i r g e n d w a n n!
Arno Nym
vegan is life
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 493



« Antworten #13 am: November 17, 2007, 15:15:55 »

Hallo,

erst einmal ein dickes fettes Danke an Quirie ! Ich denke aus Einspruch mach ich wohl besser Widerspruch und dann ist das Supi !!

Pete, ich habe gerade ein wenig in deinem Thread gestöbert und habe „lustige“ Analogien zu meinem Fall entdeckt. Nämlich, ich habe auch eine „Heiz und Nebenkosten- Abrechnung von der Ista bekommen auf der ich ein „Guthaben“ zu verzeichnen hätte und dann 2 Wochen später  noch eine vom Hausverwalter(Vermieter), der sich dieses Geld dann wiederum in seine Ausstände „einrechnete“ und nun seinerseits, die 330 € von mir fordert.

Vor allem wollte man von mir noch in der ersten Heiz und Nebenkostenabrechnung wissen auf welches Konto das „Guthaben“ soll. Ich wollte eigentlich schon zur „AGLa“ und dort um Bekanntgabe eines Ihrer Konten bitten, deshalb verzögerte sich die Annahme meinerseits ! Zum Glück !

Ich habe herausgefunden das ich eigentlich gar kein Heizkostenguthaben, habe, sondern das in der Abrechnung von der Ista -die ich von einer Urlaubsvertretung meines Vermieters geschickt bekommen habe- meine/unsere gesamten NK-Vorauszahlungen für das vergangene Jahr gegenübergestellt wurden, ohne die Betriebskosten, die ja dann 2 Wochen später -dann vom Vemieter persönlich- kamen, zu berücksichtigen.

Ich schätze der Vermieter wusste wohl erst gar nicht was seine Vertretung so alles an mich sendet und nun weiß er selber nich einmal was das war, was ich da bekommen sollte.

MfG
« Letzte Änderung: November 17, 2007, 15:27:21 von skip »

----------------------------------------------------------------------------------------------
Pete
Team
*****
Offline Offline

Beiträge: 6.226



« Antworten #14 am: November 17, 2007, 15:36:43 »

So ist es hier auch.

Mieter - Zwischenstelle "Verwalter" (hier im Hause)  -Vermieterin (Wohnsitz München und Ihre eigene Wohnung noch nie zu Gesicht bekommen).

Laut Ihrer Aussage hat man sie mit Ihrer Wohnung schön übern Tisch gezogen, weil man ihr erzählte mit einer Mietwohnung den Reibach machen zu können.
« Letzte Änderung: November 17, 2007, 15:37:36 von Pete »

D i e   S t u n d e   d e s   S i e g e r s   k o m m t   f ü r   j e d e n   i r g e n d w a n n!
Seiten: [1] 2 3 ... 7   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.11 | SMF © 2006-2009, Simple Machines LLC Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Seite erstellt in 0.122 Sekunden mit 21 Zugriffen. (Pretty URLs adds 0.013s, 2q)
© Design 2010 - 2020 by Rudi Wühlmaus