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Autor Thema: Hartz 4: angemessener Wohnraum > Infos  (Gelesen 38598 mal)
Sunny2
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« Antworten #45 am: August 04, 2011, 20:45:19 »

Hi Roydans, hi @all :)

hab mich exra angemeldet, um was schreiben zu können. ^^ Mich regt das auch dermaßen auf und du hast natürlich vollkommen Recht!!! Das meiste geht sie rein gar nichts an! Wo sind wir bloß hingekommen...?! Wieso entscheidet jemand anders, ob ich mir das leisten kann? "Kindermieter", oder was?!!
Natürlich handelt es sich um Nötigung, wenn ich, um etwas (Lebensnotwendiges) zu bekommen, bestimmten Dingen zustimmen muß. In diesem Fall sogar rechtswidrigen...(oft bzw. immer öfter...) Ist doch die reinste Erpressung! Verboten ist es wohl (unfassbarerweise) nicht, da es im Prinzip nicht verboten ist, irgendwelche Fragen, anscheinend sogar eindeutig gesetzeswidrige, aufzuschreiben.....Denn, angeblich hat jeder ja die freie Wahl..... An wen man vermietet, aber auch, ob man mieten möchte...(Wieso eigentlich? Jeder braucht Wohnrauam! Die Rechte und die Macht der Wohnungsunternehmensind bei Weitem zu sehr ausgdehnt! Das verhält sich ja mittlerweile "herren- und sklavengleich"...!)
Nur stimmt das so ja in der Realität nicht! Es ist kein Verhältnis auf Augenhöhe, da die Wohnungssuchden abhängig und unter Zeitdruck sind, sich eine Menge Leute um eine Wohnung bewerben und der Vermieter einfach Macht über Wohnraum hat...! Vor allem, wenn ca. 80% dieselben unfairen Regeln machen, kann man wohl nicht davon sprechen, daß man die freie Wahl hat....Es handelt sich um Machtmißbrauch! (Welcher sich aber schwer beweisen läßt...!) Ich weiß wirklich nicht, warum man sich nicht grundsätzlich in diesem Zusammenhang durch die Aufführung rechtwirdiger Fragen strafbar macht!?! Ist doch eigentlich eine versuchte Straftat...Bzw. Nötigung. Alles sehr subtile und perfide Erpressungsmethoden...Die verhalten sich mittlerweile wie bei der Mafia da...Ich hab` aber schon eine tolle Idee, was mal jeder ausprobieren sollte: einfach mal direkt bei einer Massenbesichtigung vor der ganzen Gruppe darauf hinweisen (Was nicht alles ausgefüllt werden muß...^^) und den Vermieter richtig bloßstellen. Wohnung bekommste dann zwar nicht, aber wer will auch bei jemanden wohnen, der solch unfaire Stasibögen verteilt?!
Außerdem bin ich der Meinung, daß JEDER Vermieter eine gewissen Prozentteil Risikofälle aufnehmen muß, aus Solidarität und weil es ein notwendiges Gut ist und wenn niemand Wohnraum gibt, ist es ja ein absolut auswegloses Desaster für diese Menschen! Und diesen Zustand wird es immer geben in der Gesellschaft. Deswegen hilft es auch nicht, auszugrenen. Betrachtete man es als "zum Geschäft dazugehörig" (das gilt auch für Banken..), wäre es nur eine Frage der Verteilung und es wäre nicht so entwürdigend! Denn wenn man das mal zu Ende denkt, blieben doch nur die Obdachlosigkeit.... sagnix
wrangler55
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« Antworten #46 am: Januar 09, 2012, 17:13:22 »

Zitat:
Außerdem bin ich der Meinung, daß JEDER Vermieter eine gewissen Prozentteil Risikofälle aufnehmen muß, aus Solidarität und weil es ein notwendiges Gut ist und wenn niemand Wohnraum gibt, ist es ja ein absolut auswegloses Desaster für diese Menschen!

sehr gut auf den Punkt gebracht! 
« Letzte Änderung: Januar 09, 2012, 17:16:18 von wrangler55 »
Zwergenmama
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« Antworten #47 am: Januar 09, 2012, 19:25:39 »

im grunde ist er doch "fein raus": er bewirbt sich auf wohnungen, bekommt sie aber nicht. vom jobcenter soll jetzt eine courtage übernommen werden; wenn es aber trotzdem noch immer zu keiner neuvermietung kommt ... dann bleibt er eben wohnen, wo er wohnt und führt weiter fleissig sein "ichsuchewaswasesnichtgibt!!"-buch. mehr, als sich bewerben, kann er nicht, und so lange muss jc auch die miete vollständig übernehmen.

ich hingegen kann verstehen, dass vermieter sich absichern. ich persönlich würde ehrlich gesagt auch niemanden nehmen, der mietschulden hat, DIE VON IHM FAHRLÄSSIG VERURSACHT WORDEN SIND. dass es da immer zwei seiten gibt ist klar, grundsätzlich wäre ich aber ebenfalls vorsichtig. nicht alle vermieter schwimmen automatisch in geld und können auf mieteinnahmen verzichten.

natürlich kommt man schnell unverschuldet zu schufa-einträgen: scheidung, trennung, insolvenz ... tausend möglichkeiten, die unterschieden werden müssen. wer konsumschulden angehäuft hat, hätte bei mir schlechte karten; eine alleinerziehende, die von behörden und ex hängengelassen wurde und nun mit kind auf der straße steht, nehme ich gerne.

im grunde sieht es aber doch so aus: markt und nachfrage machen den preis. mieten steigen immer weiter, weil es immer menschen gibt, die sie zahlen können. dass (noch) kleine grüppchen finanzschwacher mieter "interessiert" in diesem moment nicht. noch nicht ... 
« Letzte Änderung: Januar 09, 2012, 19:37:39 von Zwergenmama »
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