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Autor Thema: Zahlungsaufforderung nach Bekanntgabe der Untervermietung???  (Gelesen 12404 mal)
Dopamin
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« am: Mai 04, 2007, 00:06:58 »

So ich habe noch keinen Bescheid, ABER schon mal vorab eine Zahlungsaufforderung vom JobCenter bekommen
Zitat
Forderung:
Regelleistung                              158 € Bescheid v. 26.04.07
Leistungen Unterkunft und Heizung 375 € Bescheid v. 26.04.07
Kosten zur Wohnungsbeschaffung   438 € Bescheid v. 07.02.06

SUMME                                      971 €

SO. Den Bescheid habe ich NOCH nicht (ich weiss abwarten, aber ich MUSS es loswerden...)

Situation: Ich hab seit Anfang Februar untervermietet. Das habe ich dem Amt allerdings erst im Folgeantrag mitte März mitgeteilt (ich hatte schlicht und ergreifend ANGST das früher zu tun) Logischerweise muss ich die Mietanteile Feb + März ans JobCenter zurückzahlen, DAS wären 2 x 266 € gerundet also bummelig 520 Euronen.

Ich schätze jetzt mal die "Kosten zur Wohnungsbeschaffung" vom letzten Jahr sind anteilig die Mietsicherheit. Ich bin IMMER NOCH die Hauptmieterin (und das bleibe ich auch), dürfen sie die Mietsicherheit teilweise zurückfordern? Ich mein, MUSS ich bei Untervermietung einen Mietsicherheitsanteil verlangen? Dazu muss ich sagen, dass das Zurückzahlen des Darlehens (Mietsicherheit) immer noch läuft...

Ich bin jetzt NUR hibbelig wegen dem Posten "Kosten der Wohnungsbeschaffung"

Ich bin Hauptmieterin und es ist MEINE Mietsicherheit, die ICH vom RS abzahle, darf das JobCenter DAS???

Und warum wird dann etwas vom Regelsatz gefordert - sind ja "nur" Kosten der Unterkunft, die 1:1 an meinen Vermieter weitergereicht werden...

Dopamin
« Letzte Änderung: Mai 04, 2007, 00:13:54 von Dopamin »

Bei großen Problemen mit der "ARGE des Vertrauens" kann man sich auch an die örtliche Regionaldirektion, oder das Kundereaktionsmangement in Nürnberg wenden.

Sorgen wir dafür, dass sie nicht arbeitslos werden...
Quirie
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« Antworten #1 am: Mai 04, 2007, 00:48:57 »

Was ist denn das für ein Bescheid vom 7.2.06 ? Was steht da zu dem Thema? Du müsstest bitte die Unterlagen mal hier einstellen.

Auch wenn das als eine Beteiligung des Untermieters/der Untermieterin an der Kaution gedacht sein sollte, was im Gesetz ja gar nicht vorgesehen ist, müssten doch zunächst die Zahlen nachzuvollziehen sein.

Wenn das stimmt, was Du vermutest, erscheint es unsinnig. Den Vertrag und damit die Verpflichtung zur Kautionsleistung hast immer noch Du.

LG Quirie

Es hilft nichts, das Recht auf seiner Seite zu haben. Man muss auch mit der Justiz rechnen. (Dieter Hildebrandt)

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Dopamin
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« Antworten #2 am: Mai 04, 2007, 00:55:12 »

Gut, das sehe ich ähnlich, ich glaub jetzt kann ich etwas beruhigter ins Bett gehen, Quirie.

Da sie damls nichts anderes was unter dieser Rubrik hätte laufen können gezahlt haben nehme ich an, dass damit die Mietsicherheit gemeint ist.

Soll ich den Bescheid vom 26.04.07 abwarten, oder gleich gegen die Zahlungsaufforderung Widerspruch erheben?

Danke Quirie  daumen

Ich hatte einen langen Tag (war wieder in der Ini) komm nach Hause und finde DAS!!!

Na danke liebes Jobcenter...  wütend

Ich will morgen früher zur Arbeit ergo ich muss nu wirklich in die Falle... Schlafen geht ja jetzt besser...

Ich schaue morgen noch wieder rein.

Dopamin (sogar das Unterzeichen vergessen...)
« Letzte Änderung: Mai 04, 2007, 00:56:49 von Dopamin »

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« Antworten #3 am: Mai 04, 2007, 01:00:45 »

Den Bescheid abwarten. Nur gegen den kannst Du Widerspruch einlegen.

Gegen die Zahlungsaufforderung nicht.

Wir reden morgen weiter darüber, ja?  zwinker

LG Quirie

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Barney
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« Antworten #4 am: Mai 04, 2007, 01:05:25 »

Mann, mann, mann. Wegen Untervermietung darf keine Regelleistung zurückgefordert werden. Die Leistungen der Unterkunft und Heizung schon, wenn sie denn wirklich so anteilig entstehen. Wenn dein Untermieter einen kleineren Teil der Wohnung bewohnt, müßte es anteilig weniger sein und umgekehrt, wenn er die größeren Räume gemietet hat.
Also bitte noch einmal selber nachrechnen.

In den Unterlagen der AA steht zur Zahlung einer Mietkaution Widersprüchliches. Jedenfalls für mich.

So heißt es im Merkblatt Seite 4, das jeder Erwerbslose in der AA oder Arge erhält:

Zitat
Außerdem kann Ihr bisheriger Träger die Kosten für das
Beschaffen der neuen Wohnung und die Umzugskosten
und (ein eventuell neuer Träger) die Mietkaution (diese in
der Regel als Darlehen
) für Sie übernehmen.

Und  in einer internen
Anweisung
:


Zitat
(7)
Die Übernahme einer Mietkaution als Darlehen kommt nicht in Betracht. Diese ist ausschließlich nach § 22 Abs. 3 zu übernehmen.


Und der zitierte Absatz in diesem § 22:
SGB II § 22 (3)

(3)5,6
1Wohnungsbeschaffungskosten und Umzugskosten können bei vorheriger Zusicherung durch den bis zum Umzug örtlich zuständigen kommunalen Träger übernommen werden; eine Mietkaution kann bei vorheriger Zusicherung durch den am Ort der neuen Unterkunft zuständigen kommunalen Träger übernommen werden.2Die Zusicherung soll erteilt werden, wenn der Umzug durch den kommunalen Träger veranlasst oder aus anderen Gründen notwendig ist und wenn ohne die
Zusicherung eine Unterkunft in einem angemessenen Zeitraum nicht gefunden werden kann.
3Eine Mietkaution soll als Darlehen erbracht werden.

Da haben wir es wieder: soll. Also ein gebundenes Ermessen.

Wenn du also gar nicht diese Kaution zurückzahlen kannst, weil du auch andere Verpflichtungemn mit den 10 %, die dafür vorgesehen sind, hast, kannst du einen Antrag auf Erlass der Zahlungen stellen. Vielleicht brauchst du auch eine Brille oder andere Dinge sind als unabwendbarer Bedarf von dir zu zahlen.

Also auch hier, noch einmal genau überlegen. Denk immer dran, die Regelleistung ist schon die Armutsgrenze.

Gruß Barney

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Informieren Sie sich bitte selbst zu den hier behandelten Themen. Meine Beiträge spiegeln nur meine persönliche Meinung wider.
Dopamin
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« Antworten #5 am: Mai 04, 2007, 08:56:58 »

Guten Morgen. Ich hatte dank euch KEINE schlaflose Nacht, hat mich ein wenig mitgenommen die Zahlungsaufforderung...

Ich möchte die Eskalationsleiter ja möglichst nicht betreten (nicht, dass ich kein streitbarer Zeitgenosse wäre, aber solange ich nicht einschätzen kann, ob die zuständigen Personen absichtlich was falsch machen oder es einfach nicht besser wissen, bin ich natürlich gerne bereit da "Aufklärung" zu betreiben.

Durch meinen Minijob KANN ich ja ein wenig kompensieren.

Die Mietsicherheit zahle ich seit Mai 06 mit 26 Euro zurück das heisst es sind noch diese 438 offen, daraus schliesse ich, dass der Rest SOFORT zurückgezalht werden soll (Was ein Unfug!)

Mein Vermieter bekommt vom Amt die Miete warm überwiesen. Ich habe also dem Verlängerungsantrag MIT dem Untermietvertrag und einem kleinen Anschreiben eingereicht.

Text des Anschreibens:
Zitat
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit beiliegendem Antrag beantrage ich die Fortzahlung von ALGII.
Es hat sich eine Veränderung der KdU ergeben, da ich einem Bekannten, der seine persönliche Situation verändern will, einen Teil meiner Wohnung vorübergehend untervermietet habe. Er ist, wie aus dem Untermietvertrag ersichtlich, aus Hessen zugezogen und hier arbeitssuchend. Der Untermietvertrag ist nicht zeitlich begrenzt, da noch nicht absehbar ist, wie zügig er hier einen Arbeitsplatz findet und sich dann entsprechend in einer eigenen Wohnung häuslich niederlassen kann. Der Vermieter stimmt dieser Untervermietung zu und hat die Gesamtmiete um 20 Euro erhöht (Beleg folgt)
Ich bitte die verspätete Meldung dieser Veränderung zu entschuldigen.
Bitte teilen Sie mir auch mit, wie ich die bei Ihnen entstandene Mietüberzahlung zu tilgen ist. Ich bin auch dankbar über Informationen, wie ich in Zukunft die Teilmietzahlung handhaben soll. Darf Herr G. seinen Mietanteil direkt an meinen Vermieter zahlen, auch wenn ich Hauptmieter bin, oder muss der Umweg über mein Konto gehen? Dass ich rechtlich der Mietschuldner bleibe ist mir bekannt.
 
Mit freundlichen Grüßen
Ich habe die Beträge hälftig geteilt (Ist, denke ich für alle Beteiligten dann einfacher)

Ich musste damals meine riesige und viel zu teure 3 1/2 Zimmer Wohnung gegen eine günstigere tauschen, was ich auch gar nicht so schlimm finde - ich wollte eh aus dem Stadtteil raus, weil zwei Strassen weiter ein Faktor meines Nervenzusammenbruchs lebt(e). Die Kaution DER Wohnung liegt auch nach 18 Monaten immer noch beim Vermieter und da soll sich wer anders drum kümmern, DIE wiederzukriegen, gibt genügend, die das für mich machen können. Aber DAS ist die Erklärung, warum ich die Kaution für DIESE Wonung vom Amt bekommen habe. Die Sache mit der Rückzahlung war mir auch damals neu...

Nein, andere Rückzahlungen sind da nicht und mit 26 € ist die Rate auch noch im 10% Rahmen.

Auf dieser Aufforderung steht auf der Rückseite (Juristen aufgepasst!)
Zitat
Sind Sie mit der Forderung grundsätzlich nicht einverstanden und/oder haben Sie Widerspruch/Einspruch bzw. Klage/Anfechtungsklage gegen die Forderung erhoben, wenden Sie sich bitte an Ihre Agentur für Arbeit bzw. Arbeitsgemeinschaft und informieren sie mich hierüber.

Bitte beachten Sie dabei, dass Sie durch die Einlegung eines Widerspruchs/Einspruchs bzw. Erhebung einer Klage/Anfechtungsklage gegen die Rückkforderung von steuerlichem Kindergeld bzw. einer Leistung nach dem SGBII nicht von Ihrer Zahlungspflicht zum genannten Termin entbunden werden.

...blablabla...
Dieser Lex hat mich irritiert, daher die Frage, worauf sich der Widerspruch beziehen soll. Bisher hatte ich nie irgendwas mit dem Amt und wenn (Überzahlung wg. Mini-jobaufnahme) dann hat mein Anwalt das erledigt (gesetzt den Fall er kam durch).

JETZT will ich ja lernen alleine mit dem Amt klarzukommen, und DAS dürft IHR jetzt ausbaden  Teufelchen

Danke nochmal

Dopamin

P.S.: Ich hab bestimmt wieder irgendwas vergessen, werde ich dann nachtragen...

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Adimin
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Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« Antworten #6 am: Mai 04, 2007, 09:35:58 »

Da hast Du eine Zahlungsaufforderung von der Landesagentur bekommen. Abteilung Eintreibung(heißt anders zwinker ) .
Nun solltest Du dort erst einmal schleunigst anrufen und einen Aufschub erwirken. Dieses geht entgegen der Lex.
Teile denen bitte mit, das Du die Angelegenheit erst klären mußt und bitte um einen ZAhlungsaufschub. Der wird eigentlich in der Regel gewährt.

Und dann solltest Du ganz schnell die Sachen klären. Frage nach, wo denn die Bescheide sind.
Lege gegen die Bescheide vorsorglich Widerspruch ein. Eine Begründung musst Du beim Widerspruch noch nicht angeben. Die kannst Du auch nachreichen. Hauptsache, die Fristen sind gewahrt. Und schreibe gleich in den Widerspruch, das Du eine Begründung nach Erhalt der Bescheide en Detail nachreichen wirst.
Wenn vom 26.04. der Bescheid noch nicht da ist, dann ist was faul. Also lege Widerspruch ein und hole Dir eine Abschrift der Bescheide von Deiner Arge. Auch dieses ist möglich.

UNd wenn Du dann die Bescheide hast, dann werden wir uns, resp. Quirie , mal genau um die Begründung kümmern.

Und den Widerspruch z.B. als Kopie an die Stelle mit der Forderung faxen. Dann sehen die, das Du etwas tust. zwinker

Dopamin
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« Antworten #7 am: Mai 04, 2007, 10:06:18 »

Adimin,

angerufen habe ich dort schon und ein Fax für Montag angekündigt. Ich werde am Wochenende also kreativ sein... Angel

Die Dame hat mir übrigens eine Ratenzahlungsvereinbarung vorgeschlagen, ich denke ich wähle die Option "Aussetzung der Zahlung", bzw. die 26 € wie bisher für die "Kosten der Wohnungsbeschaffung" und Aussetzung für den Rest, bis zur endgültigen Klärung der Sachlage... Andererseits habe ich das erste Jahr rum, ob ich den Erlass auf die Kaution beantragen kann/sollte? Hab da mal was gelesen, dass es ginge... So viele Möglichkeiten zur Auswahl...

Ich nehme an, dass der Bescheid bei meinem Juristen eingegangen ist und bitten mir das Ding auf mein Postfach zu faxen, damit ich das vor Montag bekomme. Naja die Nachricht für ihn ist hinterlassen, mal sehen ob der schon etwas hat.

Ich werd mich dann mal wieder jobfein machen (gut, dass mich ausser den Kollegen niemand sieht) und wieder hochmotiviert den Freitag überlebe...

Dopamin

« Letzte Änderung: Mai 04, 2007, 10:18:30 von Dopamin »

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Forumadmin
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ich guck hier nur mal so


« Antworten #8 am: Mai 04, 2007, 10:13:39 »

Ich würde das auch mal unter den Gesichtspunkten

§ 43 Aufrechnung

1Geldleistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts können bis zu einem Betrag in Höhe von 30 vom Hundert der für den Hilfebedürftigen maßgebenden Regelleistung mit Ansprüchen der Träger von Leistungen nach diesem Buch aufgerechnet werden, wenn es sich um Ansprüche auf Erstattung oder auf Schadenersatz handelt, die der Hilfebedürftige durch vorsätzlich oder grob fahrlässig unrichtige oder unvollständige Angaben veranlasst hat.

§ 44 Veränderung von Ansprüchen

Die Träger von Leistungen nach diesem Buch dürfen Ansprüche erlassen, wenn deren Einziehung nach Lage des einzelnen Falles unbillig wäre.

prüfen.

Ich kann freilich nicht sagen ob es besser wird wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen, es muss anders werden, wenn es gut werden soll. Georg Christoph Lichtenberg
Für Rechtschreibfehler ist meine Tastatur zuständig
Dopamin
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« Antworten #9 am: Mai 04, 2007, 10:29:23 »

Ich würde das auch mal unter den Gesichtspunkten

§ 43 Aufrechnung

1Geldleistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts können bis zu einem Betrag in Höhe von 30 vom Hundert der für den Hilfebedürftigen maßgebenden Regelleistung mit Ansprüchen der Träger von Leistungen nach diesem Buch aufgerechnet werden, wenn es sich um Ansprüche auf Erstattung oder auf Schadenersatz handelt, die der Hilfebedürftige durch vorsätzlich oder grob fahrlässig unrichtige oder unvollständige Angaben veranlasst hat.< - gilt ja für KdU Feb und März in meinem Fall, aber NICHT für die Mietsicherheit
§ 44 Veränderung von Ansprüchen

Die Träger von Leistungen nach diesem Buch dürfen Ansprüche erlassen, wenn deren Einziehung nach Lage des einzelnen Falles unbillig < - (Quirie sei mir nciht böse) Juristen-"wischiwaschi" was auslegbar ist und bedeutet für Nicht-Juristen?wäre.

prüfen.

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« Antworten #10 am: Mai 04, 2007, 11:59:56 »

Zitat
Die Träger von Leistungen nach diesem Buch dürfen Ansprüche erlassen, wenn deren Einziehung nach Lage des einzelnen Falles unbillig < - (Quirie sei mir nciht böse) Juristen-"wischiwaschi" was auslegbar ist und bedeutet für Nicht-Juristen?wäre.

Du darfst beantragen, dass du die Ratenzahlungen erlassen bekommst (die für die Kaution). Das Amt prüft dann, ob das geht. Eine Chance, sie erlassen zu bekommen hast du, weil du ja mehrere Sachen jetzt zurückzahlen sollst.

Erlassen heißt, du brauchst nichts mehr zu bezahlen. 0, niente, gar nicht ein bißchen.  Teufelchen

Gruß Barney

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« Antworten #11 am: Mai 04, 2007, 14:52:23 »

Barney, nee nä???

Wer mir nun böses will würde sagen das hätte ich Extra gemacht, allerdings wusste ich bis vor zwei drei Wochen überhaupt nicht, dass es überhaupt machbar ist... Wie hiess das noch gleich "vorsätzlich"Huh?

Andererseits bin ich Aufstocker, sehe also da wenig Chance auf Erfolg vom Erlassen der Restschulden...

Ich finde dieses Schriftstück einfach derbe, mal eben fast 1000 € zurückfordern...

SO nich mit mir - nicht ohne Diskussion, sollten doch aber die Mitlesenden begriffen haben... Soll ja Mitarbeiter geben, die sich hier (oder anderswo) mit Infos versorgen...

Bin für jede Diskussion dankbar  Mrgreen

Dopamin

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« Antworten #12 am: Mai 04, 2007, 15:01:25 »

Dopi, nur Versuch macht kluch. Bevor du keinen Bescheid in den Händen hältst, weißt du nicht, was abgelehnt oder bewilligt wird. Oder bist du mit der seltenen Gabe des Hellsehens ausgestattet.  Angel Angel

Es wird dort ja nicht nur vom Vorsatz gesprochen, sondern auch noch von grob fahrlässig. Und das ist schon wieder Auslegungssache. Und wenn beides nicht zutrifft, du also sagst, ich habe weder grob fahrlässig noch mit Vorsatz gehandelt, dann kann es nach § 44 bewilligt werden. Nur der § 43 geht doch von diesen bösen Dingen aus.  Teufelchen Teufelchen


Stell mal ruhig den Antrag. Die §§ solltest du gar nicht nennen. Antragsteller müssen die nicht kennen.

Gruß Barney

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« Antworten #13 am: Mai 04, 2007, 15:20:32 »

Barney,

nööö hellsichtig bin ich leider nicht, auch wenn ich manchmal ein gutes Gespür habe... pfeifen

Was mich gerade FÜRCHTERLICH ärgert: Der Bescheid liegt beim Anwalt und da ich Montag dort einen Termin habe, hat er ihn mir nicht zugefaxt...

Also nix mit Widerspruch stricken...

Werd ich halt die Papiere, die ich seit (ungelogen) 5 Monaten ordnen wollte, durchackern...

Sollte noch der ein oder andere Bewilligungsbescheid bei sein.

Allerdings werde ich die wohl auf die ersten Bescheide (2005) mal einen Überprüfungsantrag stellen. Ich war im Krankenhaus und habe VOR Ablauf der ersten sechs Monate "Einkommen" gehabt, weil ich ja verpflegt worden bin... Die sind aber bestimmt noch in den Umzugskartons, weil DAS war vor meinem Umzug *urgs*

Irgendwas zum schreiben werde ich finden  Teufelchen

Und wenns Wetter so bleibt - AB ZUM STRAND!!!

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« Antworten #14 am: Mai 04, 2007, 15:23:06 »

Da pass aber auf, dass dir der Computer nicht versandet.  lol lol

Gruß Barney

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