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Autor Thema: Die "Tafeln" - Komfortmülltonne der Reichen mit Gewinngarantie!  (Gelesen 106866 mal)
Nielsnielson
Cajun Musicians Savoy
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Savoy


« Antworten #420 am: Mai 20, 2010, 18:26:00 »

Dein Klodeckel? Niedlich, mit Ratte.  nahrr



stell dir mal vor im becken sitzt ein ratte.

das mäuschen muss nicht hungern.


Dass dir der Hund das liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde.
Der Hund blieb mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.

Gruß Nilson
lieselotte
Gast
« Antworten #421 am: Mai 20, 2010, 18:30:19 »

Lecker!

Bedürftige brauchen auch nicht hungern, es gibt ja die Tafel!!!  teach  Da bekommen wir auch die Hinterlassenschaften, die Reste! 


lieselotte
Gast
« Antworten #422 am: Juni 02, 2010, 12:27:11 »


...Jeden Tag retten die Helferinnen und Helfer der Berliner Tafel Lebensmittel vor dem sinnlosen Abfalltod...



link   und dort auf  Dringende Informationen der Tafel  oben rechts klicken
« Letzte Änderung: Juni 02, 2010, 12:27:53 von lieselotte »
Rudi Wühlmaus
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« Antworten #423 am: Juni 02, 2010, 12:36:40 »


 und dort auf  Dringende Informationen der Tafel  oben rechts klicken


Es geht wie immer nur um Kohle

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
Windoof nur beim Kunden; Ansonsten LINUX
lieselotte
Gast
« Antworten #424 am: Juni 02, 2010, 12:47:09 »

Ja, ist klar.

Der Spruch so ist bemerkenswert! Da ist von Abfall die Rede. Von Abfall!! Jetzt ist es raus.
Und wirklich, ich bin gerührt. Sie retten ihn vor dem Tod. Abfalltod!

Wer ist denn auf diese Art von Werbung gekommen? Panne!!
lieselotte
Gast
« Antworten #425 am: Juni 05, 2010, 11:13:09 »

Berliner Tafel fehlen noch Lebensmittel

Der Berliner Tafel fehlen vor dem Ende ihrer Stadtwette noch vier Tonnen Lebensmittel. Die soziale Hilfsorganisation hatte mit dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) gewettet, dass sie es schafft, bis Samstag 50 Tonnen Lebensmittel zu sammeln. Sollte diese Menge nicht zusammenkommen, wird der Regierende einen Tag bei der Berliner Tafel arbeiten.

Die Vorsitzende der Berliner Tafel, Werth, forderte am Freitag in der rbb-Welle radioBerlin88,8 die Menschen zu Spenden auf. Lebensmittel könnten auch noch am Samstag abgeben werden. Auf dem Alexanderplatz soll ab 11.00 Uhr eine 150 Meter lange Tafel aufgestellt werden. Daran dürften alle Platz nehmen, nicht nur Bedürftige, sondern auch Politiker und Touristen.


Quelle
lieselotte
Gast
« Antworten #426 am: Juni 05, 2010, 15:56:47 »

Berliner Tafel: Wowereit gewinnt Stadtwette

Die Hauptstädter haben der Berliner Tafel in gut einem Monat rund 70 Tonnen Lebensmittel für sozial Bedürftige gespendet.

Damit hat der Regierende Bürgermeister Wowereit (SPD) eine Wette gewonnen, wonach bis zum Samstag 50 Tonnen zusammenkommen sollten, wie die Vorsitzende des sozialen Projekts, Werth, sagte.

Als Verlierer wollte Wowereit einen Tag bei der Berliner Tafel helfen. Er werde diesen Einsatz aber trotzdem leisten, ließ er über sein Büro ankündigen.

Wowereit war Schirmherr des 16. Bundestafeltreffens, das am Samstag mit einer "Langen Tafel" auf dem Alexanderplatz zu Ende ging. An einem rund 150 Meter langen Tisch nahmen Prominente, Ehrenamtliche und Kunden der Tafeln zu einer gemeinsamen Mahlzeit Platz. Dazu gehörten auch Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) und Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD), die den Einsatz der Tafel für sozial Bedürftige würdigten.

Die Berliner Tafel wurde vor 17 Jahren als die bundesweit erste Einrichtung dieser Art gegründet. Derzeit gibt es mehr als 800 Tafeln mit mehr als 2000 Ausgabestellen in Deutschland.


Quelle

Rudi Wühlmaus
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« Antworten #427 am: Juni 07, 2010, 23:14:00 »

7. Juni 2010

Kommentar von Conrad Bauer

Nun ist die Katze aus dem Sack und die Liste der Grausamkeiten öffentlich Hartz-IV Empfänger und ALG Bezieher dürfen nach Willen der Kanzlerin den Gürtel enger schnallen: Aus Pflichtleistungen werden wieder Ermessensleistungen, das Elterngeld wird gestrichen und die Zuschüsse zu Heizkosten und Rentenversorgung ebenfalls.Vor dem Hintergrund dieser „Sparmassnahmen“ im sozialen Bereich gewinnt eine Diskussion anlässlich der Tagung des Dachverbands Deutscher Tafeln in Berlin eine ganz andere Dimension.

Im Zusammenhang mit den angedachten rigorosen Streichungen im Sozialetat wurde auf dieser Tagung nämlich die Frage gestellt, ob die Tafeln in Deutschland bei allem lobenswerten sozialen Engagement von den Regierenden nicht vielleicht doch als nützliche Idioten angesehen und missbraucht werden um sich ihr Sozialdumping von sozialen Nichtregierungsorganisationen abfedern zu lassen.

Auch in Lörrach haben wir eine gutfunktionierende Tafel, die von dem Protagonisten Werner Merz perfekt organisiert vielen Bürgerinnen und Bürgern, die mit oder ohne Hartz-IV am Rande des Existenzminimums ihr Leben fristen müssen dabei hilft, einigermassen über die Runden zu kommen. Auch in Lörrach soll es vorkommen, dass Hartz-IV Anträge mit dem Argument der Arbeitsüberlastung wochenlang verschleppt werden und dies wohl mit dem Hintergedanken, dass hier ja eine Tafel existiert, die dafür sorgt, dass diese Menschen sich in der Zwischenzeit mit dem Nötigsten versorgen können. Auch in Lörrach haben wir eine Bürgerstiftung die elitär von oben organisiert , versucht Schwachstellen im sozialen , kulturellen und Umweltbereich zu benennen und Hilfe anzubieten, Hilfe für Kommunale Leistungsdefizite, die wiederum aus Regierungsprogrammen wie zum Beispiel Plätze für Kinderkrippen resultieren, für die der Bund die Gemeinden bei der Finanzierung im Stich lässt.

Irgendwann also wird man in diesem Zusammenhang die Frage stellen müssen, inwieweit es Sinn macht, die durch Jahrzehnte politischen Missmanagements der Bundesregierungen- inclusive der Kohl Ära und der folgenden aller Couleurs- bis zu heutigen Tag verursachte Paralyse der in der Sozialgesetzgebung verankerten Grundversorgung durch bürgerschaftliches Engagement noch zu fördern und voranzutreiben ohne die Regierenden in die Pflicht zu nehmen und in der politischen Auseinandersetzung für Veränderung zu sorgen.

Links zum Thema

    * Homepage der Dreiländereck-Tafel Lörrach und Weil/Rh.
    * Homepage tafelforum.de…
    * “Es ist angerichtet: Tafeln in Deutschland! – Kritik an der Verselbständigung einer Bewegung” Artikel von Stefan Selke vom 23.06.2009 in telepolis (heise.de) lesen…


Quelle


 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
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lieselotte
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« Antworten #428 am: Juli 14, 2010, 09:12:49 »

Kunden kritisieren die Bremer Tafel
Von Bernd Schneider

Bremen. Viele Supermärkte, Hotels, Bäckereien werfen überschüssige Lebensmittel nicht weg, sondern lassen sie sammeln und an Bedürftige verteilen - das ist die Idee der sogenannten Tafeln. Aber immer wieder werden Vorwürfe laut, bei der Verteilung gehe es nicht gerecht und nicht freundlich genug zu.



Gerade erst erreichen anonyme Erfahrungsberichte die Redaktion, die zeigen, wie tief die Verletzungen im Einzelfall gehen können.

'Vor mir bekam ein Mann seine Ware', hat zum Beispiel eine ältere Dame zu Protokoll gegeben. Wurst, Käse und Milchprodukte für drei Personen seien ihm übergeben worden, 'in solchen Mengen, dass er diese schon ablehnte'. Sie selbst aber, so das Protokoll weiter, habe nach Käse gefragt und sei harsch abgewiesen worden: 'Nimm, Alte, das, was auf dem Tresen liegt und verschwinde.' Die Frau reagierte beschämt, mag nun kaum noch hingehen zur Tafel, fühlt sich dort trotz ihres hohen Alters 'frech und grob' behandelt. Wer aber bei der Leitung vorspreche, fahre damit schlecht: 'Danach wird besonders auf den geachtet, der sich beschwert hat.'

'Welche Rechte haben solche Leute, uns zu erniedrigen und uns zu beschimpfen?', fragt eine zweite. Sie will unter anderem beobachtet haben, wie 'Freunde und Bekannte' der Bedienungen 'voll bepackt' von der Tafel abgezogen seien. 'Einige Waren', glaubt sie, 'sehen die anderen an der Ausgabestelle gar nicht'.

Und eine dritte Frau behauptet, bei der Tafel werde 'gestohlen ohne bestraft zu werden'. So habe 'ein großer Mann' große Mengen Wurst und geräucherten Lachs mitgenommen; als sie selbst auch davon wollte, sei sie zurechtgewiesen und vor die Tür gedrängt worden. Vergebens habe sie sich beim Vorstand beschwert.

Bei den Beratungsstellen für Arbeitslose werden derartige Beschwerden auch bekannt, allerdings nur 'ganz vereinzelt', sagt Martin Lühr von der agab (Aktionsgemeinschaft arbeitsloser Bürgerinnen und Bürger). Ullrich Peter Kokott, Sozialberater bei der Solidarischen Hilfe in Hemelingen kennt solche Fälle gar nicht. 'Aber da verkehren auch ganz andere Gruppen von Hilfeempfängern als bei uns', glaubt er.

Was hinter den immer wieder mal vorgetragenen Beschwerden steckt, lässt sich im Einzelfall schwer sagen. Zumal die Betroffenen sich nicht direkt an die Presse heranwagen und den Schutz der Anonymität suchen. Wilfred Runge, Geschäftsführer der Bremer Tafel, räumt aber ein, dass das Miteinander zwischen Kunden und Mitarbeitern nicht immer reibungslos verläuft. 'Wir versorgen 250 Bedarfsgemeinschaften allein in Hemelingen, in Gröpelingen sind es halb so viele. Dass es da auch Unzufriedenheit gibt, kann ich nicht ausschließen.'

Ein Problem: Die Ehrenamtlichen, die bei der Tafel mitarbeiten, seien oft selbst angewiesen auf die Lebensmittel, die sie verteilen. 'Die können sich nach relativ klaren Regeln selbst bedienen', erklärt Runge. Erlaubt sei das aber nur vor den Öffnungszeiten, also bis etwa 12.45 Uhr. Die Lebensmittel müssten zudem in einem Regal abgelegt werden, namentlich gekennzeichnet und eingeschlossen; so sei stets für alle einsehbar, wer was mit nach Hause nimmt.

Einige der Kunden gehen aber irrtümlich - offenbar vor ihrem kulturellen Hintergrund - davon aus, dass es sich bei der Tafel um eine 'staatliche Einrichtung' handelt. So jedenfalls die Formulierung einer Betroffenen. Die Tafel-Mitarbeiter müssten demnach also Beamte oder Angestellte sein, die sich selbst an den Lebensmitteln nicht bedienen dürften. Unmut scheint schon allein deshalb vorprogrammiert.

Dazu kommt, so Runge: 'Die Ausgabe orientiert sich an der Größe der jeweiligen Bedarfsgemeinschaft.' An eine große Familie würden daher größere Mengen abgegeben, an Einzelpersonen und Kleinfamilien spürbar weniger. Das führe gelegentlich zu Unmut, vor allem, wenn die Unterschiede an Tagen mit hohem Spendenaufkommen deutlich sichtbar würden. Wer dann in der Warteschlange etwas weiter hinten steht, sieht unter Umständen bloß die großen Tüten, und nicht, wie viele Personen dahinter stecken.

Und schließlich: Viele der ehrenamtlichen Tafel-Mitarbeiter seien selbst schon lange arbeitslos. 'Wir arbeiten hier mit leistungsgeminderten Menschen', sagt Runge, 'nicht mit Leuten vom ersten Arbeitsmarkt'. Dabei sei die Lebensmittelausgabe 'nicht nur Spaß und Vergnügen'. Die Anspannung auf beiden Seiten der Ausgabetresen schlage sich manchmal im Umgangston nieder. 'Wir führen regelmäßig klärende Gespräche', sagt Runge. 'Und wir entfernen manchmal auch Mitarbeiter', wenn sie mit der Aufgabe überfordert seien oder sich nicht an die Regeln hielten. Wenn möglich, werde ihnen Arbeit hinter den Kulissen angeboten. Aber, auch das kommt vor: Gelegentlich trenne sich der Verein endgültig von Ehrenamtlichen.

Runge: 'Wir gehen allen Vorwürfen nach.' Nicht jeder Vorfall lasse sich jedoch befriedigend klären, trotz redlichen Bemühens. Die soziale Belastung mit Armut hinterlasse auch in der Persönlichkeit der Kunden Spuren. Er betont aber vor allem den ehrenamtlichen sozialen Charakter des Projekts, wenn er sagt: 'Wir werden hier jedenfalls keinen Sicherheitsdienst einsetzen.'


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Rudi Wühlmaus
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« Antworten #429 am: April 16, 2011, 20:56:51 »

Dir kannst Du auch fragen

Soziales: Caritas lässt Wirksamkeit existenzunterstützender Hilfen überprüfen
Derwesten.de
Inzwischen leben 16.000 Menschen - vom Kind bis zum Rentner - Woche für
Woche von Essensspenden der Essener Tafel. Essen. 16.000 Menschen werden
Woche für Woche von der Essener Tafel mit Nahrungsmitteln versorgt. Jetzt
haben Wissenschaftler für die ...


http://www.derwesten.de/staedte/essen/Caritas-laesst-Wirksamkeit-existenzunterstuetzender-Hilfen-ueberpruefen-id4550145.html

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« Antworten #430 am: April 17, 2011, 10:39:14 »

Dir kannst Du auch fragen

Soziales: Caritas lässt Wirksamkeit existenzunterstützender Hilfen überprüfen

Klar doch. Ausgerechnet die!! schlagk schlagk
Die Tafeln gehören ersatzlos abgeschafft.
Wir wohnen im Essener Süden. Zu Fuss dahin, 50 Minuten. Mit dem Bus über 2 €
Uns geht es, wie vielen, nicht rosig. Aber Tafeln?? Wahrhaftig nicht. looser

Ich bin nicht abergläubig. So was bringt nur Unglück!!
Sir Peter Alexander Baron von Ustinov
Tom_
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« Antworten #431 am: April 17, 2011, 12:04:31 »

Hier in Nürnberg haben die Tafeln vor allem die Menschen vergessen, die wegen Alter, Krankheit, Behinderung nicht hin können aber dringend die Unterstützung brauchen würden. Die Bundestafel ist sehr verwundert darüber, dass Nürnberg nicht schafft, was in vielen Städten normal ist, nämlich die Zusammenarbeit mit Kirchengemeinden, Caritas, Diakonie, Stadtmission etc. die für diese Gruppen Nahrungsmittel abholen und nach Hause bringen.

Übrigens hatten wir bei infopartner.net (Site gibt es nicht mehr) schon vor vielen Monaten eine Aktion gestartet gehabt, die Wirklichkeit und Schein der Tafeln prüfen sollte. Leider erhielten wir wie immer keine Unterstützung und so war Monate nach dem Start und der Bekanntgabe der Aktion gerade einmal zwei Einträge vorhanden.

Also nicht über die Tafeln meckern, denn letztendlich sind selbst die Meckerer im Notfall dafür dankbar,dass es sie gibt. Die Tafeln sind natürlich ein Armutszeugnis für einen Sozialstaat, aber bevor keine Alternative da ist, wäre es eine menschliche Katastrophe, würden sie abgeschafft, so wenig man sie auch mag. Wer vorher für deren Abschaffung ist, der hat wohl im Gegensatz zu den Nutzern alternative Hilfe oder Einnahmequellen.
Rudi Wühlmaus
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« Antworten #432 am: April 17, 2011, 12:33:36 »


Die Tafeln gehören ersatzlos abgeschafft.

Uns geht es, wie vielen, nicht rosig. Aber Tafeln?? Wahrhaftig nicht. looser

Stimme ich dir voll zu!

Wir haben eine die 8 km entfernt ist. Für 2 Euronen bekommst Du dann als Einzelperson  2 Kartoffeln, 1 Ei, hartes Weiß-Brot, angefaultes Gemüse und schimmliges Obst. (für 1 Woche)

90 % dieser milden Gabe kannst gleich in die Tonne werfen

Die Tafel hat wöchentlich 2 Stunden geöffnet. (Fahrzeit mit ÖVP (Kosten 5,80 Euronen) ca. 6 Stunden, incl. Wartezeiten
Übrigens, es werden Termine im 1/4 Stunden takt vergeben an die man sich halten muß. Die Gruppe der 1 Personen BG´s sind in der letzten 1/4 Stunde drann. Ganz zuerst kommen die "Großfamilien" (meist ausländische Mitbewohner). In den ersten ! 1/2 Stunden verstehst kein Wort, weil sich alle "Großfamilien" untereinander kennen.

Mein Fazit: Ich kann mir für 7,80 Euronen wesentlich mehr frische Lebensmittel kaufen , die auch knapp 1 Woche reichen.


Die Tafeln gehören ersatzlos abgeschafft.


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« Antworten #433 am: April 17, 2011, 12:52:49 »


Also nicht über die Tafeln meckern,
Ich meckere nicht gegen diese Institution. (Während des II. Weltkrieg gab es Ähnliches
"Suppenküchen". Mit wesentlichen besseren Waren, trotz sehr schlechter Zeit.
Und wesentlich besserer Menschlichkeit. Ich durfte es noch mit erleben)
Ich meckere aber hier gegen:
Wir haben hier oben ein paar H4ler, denen ich helfe indem ich ihre Probleme in Foren wie diesem bringe.
Einheiitliche Meinung dieser Leute: Die Essener Tafeln sind unter aller Sau!!!
Vergammeltes Zeug (gibt es bei Aldi und co fürs selbe Geld besser und frischer)
und, die Behandlung der Bedürftigen. Ebenfalls absolut menschenunwürdig.
Wobei man bedenken muss, dass diese "Behandler" Ausgabepersonal, bis auf eine
samt und sonders ebenfalls H4 Empfänger sind. Also frei nach dem Motto, was 1930 ging
geht heute auch.
Und da sollte ich jemals hin? Klar, aber nur mit einer Kalaschnikow.
Und ich soll mich auch noch für diese Schinder stark machen??
Aber mit nichten (ohne Tanten)
Sorry, so sehe ich das.

Komme mir jetzt niemand damit dass es auch Bessere gibt.
Bei den allermeisten H4ler ist es mal so. Gib ihnen eine vermeintliche Macht
und Du kennst sie nicht wieder.

Kann man auch auf viele Foren übertragen. Mache mal einem zum Mod oder gar Admin.
Aber hallo.

Ich bin nicht abergläubig. So was bringt nur Unglück!!
Sir Peter Alexander Baron von Ustinov
lenny
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« Antworten #434 am: April 17, 2011, 13:15:46 »



 Die Tafeln sind natürlich ein Armutszeugnis für einen Sozialstaat, aber bevor keine Alternative da ist, wäre es eine menschliche Katastrophe, würden sie abgeschafft, so wenig man sie auch mag. Wer vorher für deren Abschaffung ist, der hat wohl im Gegensatz zu den Nutzern alternative Hilfe oder Einnahmequellen.

Das ist ist richtig, denn der Mensch neigt immer dazu den bequemsten Weg zu gehen, was heisst, sieht er irgendwo Hilfe, nimmt er sie in Anspruch.Wären die Stadtküchen nicht da, Oma, Tante, Geschwister würden nicht helfen, wäre er gezwungen sich umzuorientieren, dass Problem anzugehen!
Es muß endlich einmal in die Köpfe!
So lange Hilfen angeboten werden, richtet sich der HartzIV Empfänger demnach ein!

Das er dabei nur verlieren kann, jetzt auch seine Kinder , benötigt eine gewisse Intelligenz,um die Situation richtig einzuschätzen, denn die Sau die jetzt durch das Dorf gejagt wird, überrollt unsere Schulkinder, die sich sofort outen werden, sofern sie das Bildungspaket in Anspruch nehmen.

Der HartzIV Empfänger, der das Bildungspaket nicht annimmt, ist faul, dumm ,ein Säufer und will für seine Kinder nicht einstehen, letzteres stimmt sogar.     
 So die allgemeine Meinung !
Das wird den nicht H4ler eingebläut, die geben das an ihre Kindern weiter,  die Diskriminierung auf dem Schulhof  ist eröffnet.
An die Zukunft dieser Kinder darf man gar nicht denken, sie werden unter der Trägheit ihrer Eltern  lange leiden müssen.Dabei kann einem nur übel werden.
Die Eltern  haben Mitleid nicht verdient, sondern die Opfer, ihre Kinder!
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