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Autor Thema: AOK-Chef schimpft über Arbeitsmoral der Ärzte  (Gelesen 525 mal)
Tom_
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« am: September 03, 2011, 11:44:49 »

Zitat
Der zukünftige Bundesvorsitzende der AOK erhebt schwere Vorwürfe gegen deutsche Ärzte. Das Gesundheitssystem werde ständig teurer, die Behandlung schlechter und Mediziner arbeiteten zu wenig, beklagt Graalmann.
 
Ärzte sind schuld daran, dass Kassenpatienten oft unnötig lange im Wartezimmer sitzen – so die Ansicht des AOK-Bundesverbands: Sie arbeiteten zu wenig für das erhaltene Geld, sagte der künftige Verbandsvorsitzende Jürgen Graalmann am Freitag. „Aktuell bringen die Versicherten rund vier Milliarden Euro mehr für die ärztliche Versorgung auf, als sie real dafür bekommen.“ Vor allem Fachärzte hielten die zugesagte Arbeitszeit von 51 Wochenstunden für die Behandlung von Kassenpatienten nicht ein.

Das pauschale Argument ärztlicher Standesvertreter, Wartezeiten seien dem Ärztemangel geschuldet, wies Graalmann zurück. Er forderte die Kassenärztlichen Vereinigungen auf, den Missstand zu beenden. Sie hätten dafür zu sorgen, dass Mediziner ihre zugesagten 51 Wochenstunden für die Behandlung von Kassenpatienten auch tatsächlich leisten. Viele der niedergelassenen Mediziner widmeten einen zu großen Teil ihrer Arbeitszeit Privatpatienten und sogenannten Wahl-Leistungen, so Graalmann – Leistungen, die Kassenpatienten selbst bezahlen müssen.

AOK: Hausärzte arbeiten „nur“ 47 Stunden die Woche ...

http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/krankenkasse-aok-chef-schimpft-ueber-arbeitsmoral-der-aerzte_aid_661544.html

Das mit der immer schlechteren Behandlung kann ich leider bestätigen. Das ist aber nicht erst aktuell ein Problem, sondern der Trend zur mieserablen Diagnostik und den massiven Wissenslücken der Ärzte war schon vor 20 Jahren deutlich erkennbar, wenn auch heute natürlich noch ausgeprägter.

Da werden selbst so simple Probleme, wie Karpaltunnelsyndrom oder Leistenbruch nicht mehr erkannt. Eigene Erfahrung. Ich brauche 9 Ärzte, um endlich eine korrekte Diagnose zu erhalten. Und dann natürlich noch die Chirurgen für die Behebung der Probleme.

Bei Problemen der Halswirbelsäule wird vom Orthopäden nicht mehr die Ursache diagnostiziert und versucht an der Stelle anzusetzen...nach 6 Wochen Wartezeit auf einen Termin bekommt man zwei Spritzen und eine Wärme- plus Reizstrombehandlung. Problem bleibt, lediglich die Symptome werden für ein paar Wochen unterdrückt.

Klinische Untersuchung zeigte dann, dass praktisch keine Bandscheiden im Halswirbelbereich mehr vorhanden sind. Die Wirbel liegen direkt aufeinander und die Reibung verursacht die Probleme. Dazu kommt dann noch eine Schwächung der Stützmuskulatur der Wirbelsäule und schon gibt es auch noch Wirbelverschiebungen. Diese Nettigkeiten verursachten dann Hörausfälle auf beiden Ohren, einen Schlaganfall, Schwindel, Übelkeit, Schmerzen verschiedenster Varianten und noch einiges mehr.

Nur den Zusammenhang hat über mehrere Jahre kein Arzt erkannnt obwohl ich mehrfach fragte, ob es denn nicht auch von der Halswirbelsäule kommen könnte.

Dann wurde eine sehr heftige anaphylaktische Reaktion bei einer Hyposensibilisierung gegen Hausstaubmilben von zwei Ärzten verharmlost mit der Begründung es könne keine gewesen sein, da sie erst 10 Stunden später aufgetreten ist. Natürlich Unsinn, denn selbst in den Beipackzetteln des Allergenmixes steht, dass die Reaktionen bis zu 48 Stunden nach der Injektion auftreten können.

Bei meiner Mutter wurde 2004 beispielsweise eine Kopfwunde nach einem Sturz ungereinigt einfach vernäht. Es kam wie es kommen mußte, die Wunde war infiziert und die Folgen äußerst unangenehm. Auf einer mehr als handtellergroßen Fläche hatte sich das Gewebe unter der Kopfhaut innerhalb von 10 Tagen restlos verflüssigt. Monatelange Behandlungen folgten. Übrigens hielt der Prüfdienst eben der AOK das für keinen Kunstfehler...nun ja...die berühmte Krähe...

So sind unsere Ärzte heute: Inkompentent, unfähig, geldgeil, unfreundlich und ohne echte Freude am Job, verantwortungslos sollte man nicht vergessen...und mir würde da schon noch mehr einfallen. Ausnahmen gibt es glücklicherweise auch, aber die wurden in den letzten 20 Jahren deutlich seltener.
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