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Autor Thema: Arbeitslosigkeit macht krank  (Gelesen 834 mal)
Lalelu
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« am: August 16, 2010, 10:37:59 »

Zitat
Nürnberg (dts Nachrichtenagentur) - Arbeitslosigkeit führt bei den Betroffenen nicht nur zu Einkommenseinbußen, sondern auch zu Krankheit.

Das ist das Ergebnis einer Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), die der Frankfurter Rundschau (Montagausgabe) vorliegt. Demnach sind Arbeitssuchende je nach Altersgruppe gut doppelt so häufig krank wie Erwerbstätige.

"Je länger die Arbeitslosigkeit dauert und je geringer die Perspektiven auf einen Wiedereinstieg sind, desto belastender wird die Situation für die Betroffenen und ihre Familien", sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach der Frankfurter Rundschau. Bereits in der Gruppe der 15 bis 24 Jährigen liegt die Krankenstandsquote bei Arbeitnehmern laut DGB-Studie deutlich niedriger (3 Prozent) als bei Arbeitssuchenden (4,4 Prozent). Diese Differenz wird mit zunehmendem Alter größer. In der Gruppe der 55 bis 59 Jährigen sind Arbeitslose rund 2,2 Mal so häufig krank wie die Beschäftigten. Ihre Krankenstandsquote beläuft sich auf 15,2 Prozent. "Noch immer ist in Deutschland die Gesundheitsförderung von Arbeitslosen insgesamt völlig unzureichend", kritisiert der DGB. Bundesweit seien kaum Ansätze für eine nachhaltige Gesundheitsförderung vorhanden. Die Erwerbslosen würden von den Präventionsangeboten der Krankenkassen bislang kaum erreicht. Die Krankenversicherungen müssten deshalb stärker verpflichtet werden, ihrem gesetzlichen Präventionsauftrag nachzukommen. Denn für viele Erwerbslose verhindert der schlechte Gesundheitszustand den Einstieg in einen neuen Job. Der offiziellen Arbeitslosenstatistik im Juni 2010 zufolge hatten nahezu 540.000 Arbeitslose vermittlungsrelevante gesundheitliche Einschränkungen. 45 Prozent der Hartz-IV-Empfänger sagen von sich, dass sie gesundheitlich angeschlagen seien. In einer Befragung für das Bundesarbeitsministerium gaben fast zwei Drittel der Befragten an, dass sie nicht voll arbeiten könnten.

http://www.derNewsticker.de/news.php?id=193092&i=bncbfb

Die sollten mal nach der tatsächlichen Ursache forschen, warum sich 45 % der ALG II Empfänger gesundheitlich angeschlagen fühlen.
Verfolgungsbetreuung, Gängeleien, Psychoterror, stumpfsinnig machende Maßnahmen, Sanktionen...

Die Jobcenter hier vor Ort laden alle halbe Jahr pünktlich Zwecks Abschluss einer neuen EGV vor.
Die SB wechseln ständig.
Hat man eine Wischiwaschi EGV u. einen harmlosen SB erwischt, kann man zumindest ein halbes Jahr aufatmen. Wenn nicht, dann steht man permanent unter massiven Druck.
Endet eine Wischiwaschi EGV, geht das Bibbern von vorne los.

Gesundheitsmaßnahmen werden hier dauerhaft angeboten von den Jobcentern

Es wäre zu begrüßen, wenn sich die Krankenkassen zu mehr Gesundheitsförderung entschließen würden, welche auch für die untere Schicht finanziell tragbar wäre-
« Letzte Änderung: August 16, 2010, 10:39:04 von Lalelu »
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« Antworten #1 am: August 16, 2010, 10:52:40 »

Soll ich mal ganz provokant das wiedergeben, was ich dazu im (passenderweise) Wartezimmer vernahm? "Die sind ja gar nicht krank, die lassen sich nur krankschreiben, weil sie nicht arbeiten oder zu Terminen gehen wollen".

 sagnix
Lalelu
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« Antworten #2 am: August 16, 2010, 10:59:45 »



Was will man anderes erwarten .


Unvorstellbar bei den Hetzern, daß man aus lauter Angst vor einem Termin Durchfall, Kopfschmerzen ......und starke psychosomatische Beschwerden hat.

So wurden ja auch nach Kriegsende etliche überlebende KZ Insassen weiterhin als Verbrecher angesehen. Es ging sogar so weit, daß von Krankenschwestern eine Versorgung der Wunden abgelehnt wurde.

Patrik
Gast
« Antworten #3 am: August 16, 2010, 14:44:55 »

Ich sehe schon wieder die Schlagzeilen in der Blöd: Faule Arbeitslose sind am meisten krank....Vermutlich um nicht arbeiten zu müssen? motz

Übrigends die Blöd erinnert mich mit ihrer Hetze stark an ein schundblatt aus einer vergangenen zeit. der name ist auch eine Position bei Fussball. Ich denke ihr wisst welches ich meine zwinker
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