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Autor Thema: UNBEDINGT LESEN:"Jobcenter-Chronologie "  (Gelesen 714 mal)
Westzipfler
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« am: August 09, 2010, 14:01:05 »

Eine ganz persönliche Jobcenter-Chronologie hat jemand veröffentlicht, der ein Buch darüber geschrieben hat:

Fordern statt Fördern - Ein satirisches Märchen aus der Bananenrepublik Absurdistan

Hier kann das Buch GRATIS als PDF heruntergeladen werden:

http://asmodis.heimat.eu/absurdistan.pdf

Bestimmt haben es einige unter euch bereits gelesen. Wenn ich persönlich solche Beschreibungen lese, dann möchte ich mich nur noch erbrechen. So frei nach dem Motto, gar nicht so viel fressen zu können, wie ich kotzen möchte. Es zeigt sehr schön auf, welche massiv grosse kriminelle Energie seitens gewisser Personen in der Politik und in den Institutionen dazu gehört, Leute, wie diesen Erwerbslosen zu FOLTERN/ schikanieren! Ein anderer Begriff als Folter/ massive Schikane fällt mir hier eigentlich nicht mehr ein.

Wobei der Mann - sorry für die Umschreibung, die jetzt von mir folgt - noch teilweise Glück im Unglück gehabt hat, denn seine Ehegattin ist Beamtin (Sicherheit des Einkommens und des Arbeitsplatzes), er ist "nicht auf den Kopf gefallen" und kann sich deshalb recht gut auf Dauer zur Wehr setzen. Ein jeder hier kann sich ausmalen oder hat es bereits "live" erlebt, was ALG2 bedeutet.

Es bleibt zu wünschen, dass immer mehr Leute das Rückgrat besitzen, sich gegen diese beschi**enen Umstände zu Wehr zu setzen. Wenn die VIELEN Erwerbslosen bald registrieren, dass sie massiv in der Mehrheit gegenüber den Leuten sind, die "foltern/ schikanieren" (Prinzip: Teile und herrsche - halte Du sie dumm, ich halte sie arm), dann ändern sich die Umstände schlagartig.

Hier der Link zum lesenswerten Artikel aus der realasmodis.de-Blog:

http://realasmodis.blog.de/2010/08/06/jobcenter-chronologie-9137551/
« Letzte Änderung: August 09, 2010, 14:02:36 von Westzipfler »
canigou
Gast
« Antworten #1 am: August 09, 2010, 14:28:59 »

Ja, ich erinnere mich sehr gut an Asmodis  pfeifen  Smeil, er war auch in diesem Forum schon aktiv und hat u.a. diesen Thread gestartet: Galgenhumor: Eine bitter-böse Satire über Hartz-IV

Eine lohnende Lektüre.  Smeil
ELOquent
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Beiträge: 86



« Antworten #2 am: August 09, 2010, 15:31:34 »

Ein alter Kumpel und ehemaliger Kollege von mir, hat die Schikanen leider nicht überlebt. Er hatte keine Kraft mehr sich zu wehren und hat das Leben auf der Strasse gegen die "Zwickmühle" Hartz IV getauscht.
Wenn man diesen Menschen getroffen hatte, kam immer ein "ach, alles halb so schlimm, in der Ruhe liegt die Kraft", während oder nach einem Gespräch....

Das so ein Mensch dann den Weg des "geringsten" Widerstands geht, muss dann schon berechtigte Gründe haben!? Auf der Strasse lebend ist er krank geworden und hat Blasenkrebs bekommen, nach dem ihn dann jemand von der Strasse geholt hat und eine Ini ihn geholfen und unterstützt hat, musste er sich dann auch noch von seiner SB oder sonstigen Pap (Nase) anhören: "Ja Herr XXXX, wenn sie erst mal ihren Krebs besiegt haben, dann bringen wir sie auch schleunigst wieder in Arbeit...und wenn es eine im liegen ist...!"

Mein Kumpel hatte nicht gerade die beste Bildung und meistens in Fabriken in Schicht malocht, zuletzt so um die 15 Jahre in einer Gummifabrik, was ihn da schon zienlich krank gemacht hatte, er hatte auch schon ein Glasauge........ und dann kam Hartz IV, den Krebs hat er leider, leider nicht besiegt......

Der Kampf gegen die ARGEN ist einer, aber nicht das Mittel alleine um gegen Hartz IV zu kämpfen, denn den verantwortlichen Politikern geht der Widerstand gegen die ARGEN doch am Allerwertesten vorbei, das verkraften die ganz locker, aber genau diese Leute müssen angegriffen und "gezwungen" werden dieses menschenverachtende Hartz Gesetz abzuschaffen...

...in den Mainstream Medien geht es bei Hartz IV immer nur ums Geld, aber nie um das Ganze.....oder um "Anreize" für Betroffene, die ihre "Zukunfts-Chancen" bei Ausbeutern wie Leiharbeit oder im Niedriglohnsektor verplemmpern sollen.... motz


Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.

 - Albert Einstein
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