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Autor Thema: ARGEN verschwenden Steuergelder wegen eines Softwarefehlers  (Gelesen 750 mal)
schimmy
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« am: November 16, 2010, 14:56:44 »


Wegen eines Rundungsproblems im Berechnungsprogramm für Hartz-IV-Leistungen verschwenden die ARGEn in Deutschland Steuergelder. Das berichtet das MDR-Magazin Umschau. Nach dem Sozialgesetzbuch hat der Hartz-IV-Empfänger beispielsweise bei einer errechneten Leistung von 658,56 Euro einen Anspruch auf den aufgerundeten Betrag von 659 Euro. Nach Auskunft der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg existiert das Rundungsproblem bundesweit und ist seit 2007 bekannt. Teuer sind jedoch nicht die Nach- oder Überzahlungsbeträge in Eurocent-Höhe, sondern die Kosten für die Bearbeitung der Widersprüche durch die ARGE, die aus Steuergeldern finanziert wird.
 
http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?pfach=1&n_firmanr_=100208&sektor=pm&detail=1&r=432289&sid=&aktion=jour_pm&quelle=0

Arbeitslos - aber nicht machtlos! ALG II abhängig - aber nicht rechtlos!

Meine Beiträge stellen keine Rechtshilfe da, sondern sind lediglich Erfahrungswerte und meine Meinung, welche ich weiter gebe.
Tom_
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« Antworten #1 am: November 17, 2010, 11:50:27 »

Aus Kostengründen wurde eine Korrektur der Software verworfen...

Ein Rundungsproblem behebt jeder mittelmäßig begabte Programmierer in ein paar Minuten.
« Letzte Änderung: November 17, 2010, 11:50:53 von Tom_ »
Rudi Wühlmaus
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Wissen ist Macht


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« Antworten #2 am: November 17, 2010, 12:01:27 »

Die Kosten der Widersprüche und Klagen sind geringer als die Gewinne die durch den Softwarefehler erzielt werden.

Ergo, es wird nichts an der Software geändert

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
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« Antworten #3 am: November 17, 2010, 12:18:52 »

Zitat
Das zuständige Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat auf Anfrage des MDR-Magazins angekündigt, dass eine Änderung der Rundungsregelung zum 1. Januar 2011 in Kraft treten soll.

Natürlich wird die Rundungsregelung geändert - sie wird nämlich in ihrer jetzigen Art komplett gestrichen!
Gesetze ändern ist doch viiiiiieeeel einfacher, als eine teure Software anzupassen  rooopfl

§ 41 Abs. 2 SGB II bislang: (2) Beträge, die nicht volle Euro ergeben, sind bis zu 0,49 Euro abzurunden und von 0,50 Euro an aufzurunden.

§ 41 Abs. 2 SGB II neu (auf Seite 43): (2) Berechnungen werden auf zwei Dezimalstellen durchgeführt, wenn nichts Abweichendes
bestimmt ist. Bei einer auf Dezimalstellen durchgeführten Berechnung wird die
letzte Dezimalstelle um eins erhöht, wenn sich in der folgenden Dezimalstelle eine der
Ziffern 5 bis 9 ergeben würde.


Zumindest klingt das komplizierter ... ob die Software das wird verarbeiten können?  nahrr

Der sozialökonomische Holocaust hat in Deutschland Einzug gehalten. Später will es wieder niemand gewesen sein - Anonym
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