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Autor Thema: AWO Abzocke-Vorwurf: Die Arge will eine rasche Klärung nicht nur in SH  (Gelesen 1113 mal)
Adimin
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Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« am: April 08, 2010, 14:27:09 »

Abzocke-Vorwurf: Die Arge will eine rasche Klärung


Hartz-IV-Empfänger: Nicht nur die Awo und deren Gawo sind in die Kritik geraten. Bringt ein Gespräch Klarheit?
 
 Mönhengladbach. Nicht nur die Awo-Tochter Gawo, sondern auch andere Wohlfahrtsverbände in der Stadt setzen Hartz-IV-Bezieher für 1,50 Euro die Stunde als „Putztruppe“ in Haushalten ein. Das sagt Bodo Vermaßen, stellvertretender Leiter der Arbeitsgemeinschaft für Beschäftigung (Arge).

Die Arge, die die Gelder für die Arbeitssuchenden zur Verfügung stellt, habe daher die betroffenen Verbände angeschrieben und um Aufklärung gebeten. Einige von ihnen, darunter auch die Awo/Gawo, haben zwar zurückgeschrieben. Der Inhalt der Briefe reiche aber nicht zu einer vollständigen Aufklärung. „Wir wissen immer noch nicht genau, was die Leute tatsächlich machen“, sagt Vermaßen zur WZ.

Daher habe Arge-Chef Klaus Müller die Verantwortlichen der Verbände für nächste Woche zu einem Gespräch gebeten. Hier soll es die gewünschten Informationen geben.

Wie die WZ berichtete, hat die Gawo über die Arge mehr als 30 Hartz-IV-Empfänger im Rahmen des mobilen sozialen Dienstes als Betreuer älterer und/oder behinderter Menschen verpflichtet. Sie gehen mit ihnen spazieren, lesen vor oder erledigen mal eben den kleinen Lebensmittel-Einkauf.
„Wir wissen nicht, was die Leute machen.“

BodoVermaßen Arge-Vize-Geschäftsführer

Dafür erhalten sie 1,50 Euro pro Stunde. Nicht wenige von ihnen – das bestätigte Awo-Geschäftsführer Uwe Bohlen zu einem früheren Zeitpunkt – sind als Reinemachekräfte in den Haushalten der hilfsbedürftigen Personen aktiv. Dafür kassiert die Gawo 9,20 Euro die Stunde. Können die Bedürftigen das nicht zahlen, springt die Stadt ein und bezahlt.

Mittlerweile hat auch Verdi, die Dienstleistungsgewerkschaft, ein Auge auf die „Abzocke“ der Sozial-Unternehmen geworfen (Siehe Stellungnahme auf dieser Seite). Diese Praktiken seien mit Lohndumping vergleichbar, reguläre, sozialversicherungspflichte Jobs würden so vernichtet, heißt es bei der Gewerkschaft.

Bohlen wiederum erklärte, das Ganze sei mit der Arge abgesprochen. „Dass, was wir über die Reinigungsdienste verdienen, ziehen wir von den Betreuungspauschalen ab.“ Für die gut 30 Personen der Gawo zahlt die Arge monatlich zwischen 190 und 500 Euro, je nach Persönlichkeitsstruktur des Hartz-IV-Empfängers.

Quelle: link

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