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Autor Thema: Bild: Im Namen des Volkes gegen dessen Interessen  (Gelesen 2246 mal)
Tom_
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« am: April 12, 2011, 16:32:37 »

Zitat
Das Mysterium „Bild“ beschäftigte schon Generationen von Medienkritikern, auch die Nachdenkseiten haben ihre Kampagnen gegen den Sozialstaat, gegen Transfer-Empfänger und Minderheiten analysiert. Nun haben sich auch Hans-Jürgen Arlt und Wolfgang Storz im Auftrag der Otto Brenner Stiftung (OBS) an die Aufgabe herangewagt, Deutschlands größte Tageszeitung zu analysieren. In ihrer Studie »Drucksache „Bild“ – Eine Marke und ihre Mägde« gelingt es den beiden Autoren, die Bild ein Stück weit zu entmystifizieren und einen Blick auf einige ihrer Wirkmechanismen zu werfen. Auch wenn noch viele Fragen offen bleiben, so stellt die aktuelle OBS-Studie eine wertvolle Hilfe für all diejenigen dar, die sich ein genaueres Bild von der Bild machen wollen. Jens Berger

Wer würde der Aussage widersprechen, dass die Bild-Zeitung das am stärksten polarisierende Medium der Republik ist? Wahrscheinlich niemand – und genau in der Polarisierung besteht der große Erfolg der Bild-Zeitung. Doch streng genommen ist diese Aussage falsch – zum Polarisieren gehört nämlich nicht nur eine große Gegnerschaft, sondern auch eine große Anhängerschaft. Die Bild ist zwar Deutschlands auflagenstärkste Tageszeitung, öffentlich bekennende Anhänger sind jedoch eher Mangelware. Bild stützt sich vielmehr auf eine von ihr selbst ernannte „schweigende Mehrheit“.

Die wohl überraschendste These des Medienwissenschaftlers Hans-Jürgen Arlt und des Publizisten Wolfgang Storz ist, dass es sich bei der Bild gar nicht um ein journalistisches Produkt handelt. Um journalistischen Mindeststandards zu genügen, müsste die Bild nicht nur journalistisch arbeiten, sondern zunächst einmal überhaupt den Vorsatz haben, den Leser zu informieren. Das ist bei der Bild aber gerade nicht der Fall. Die Bild bildet die Realität nicht ab, sie versucht die Wirklichkeit nach ihrer Weltsicht zu formen, und wenn ihr das nicht gelingt, beschreibt sie eben eine Scheinrealität. Was nicht in das Raster der Bild-Meinung passt, wird ignoriert. Statements werden nicht rezipiert, sondern selbst produziert. Diese Charakterisierung mag in abgeschwächter Form auf viele Medien zutreffen, in einer derartigen Konzentration ist sie jedoch nur bei der Bild-Zeitung zu finden. Die Bild ist demnach eher ein PR-Organ in eigener Mission, nicht „Fakt“, sondern „Fiktion“. Der fehlende Wahrheitsanspruch und die mangelnde Übereinstimmung mit der Realität werden dabei nicht nur billigend in Kauf genommen, sondern sind geradezu Grundpfeiler der Blatt-Strategie. ...

http://www.nachdenkseiten.de/?p=9018
Rudi Wühlmaus
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« Antworten #1 am: April 12, 2011, 18:39:27 »

wie wurde in den 68'er gesagt ?

"Mutter drehte Kind durch den Wolf, BILD sprach zuerst mit dem Toten"

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
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« Antworten #2 am: April 12, 2011, 18:44:19 »

Nö. Nicht mit dem Toten.
Mit der Frikadelle.  looser

Ich bin nicht abergläubig. So was bringt nur Unglück!!
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Rudi Wühlmaus
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« Antworten #3 am: April 12, 2011, 18:48:33 »

Nö. Nicht mit dem Toten.
Mit der Frikadelle.  looser


Tschuldigung  zwinker

"Mutter drehte Kind durch den Wolf, BILD sprach zuerst mit der Frikadelle"
« Letzte Änderung: April 12, 2011, 18:49:02 von Rudi Wühlmaus »

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
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« Antworten #4 am: April 12, 2011, 18:50:36 »


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Tom_
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« Antworten #5 am: April 12, 2011, 18:55:30 »

Und eine Seite später stellen sie dann die Volksfrikadelle und das Rezept dazu vor...
Rudi Wühlmaus
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« Antworten #6 am: April 12, 2011, 18:57:19 »

Ich habe da noch einen  zwinker

Willst Du das Zeitgescheh´n erfassen,
dich bestens unterrichten lassen,
dann kauf Dir statt ´ner Chesterfield,
lieber "Fünfzig Pfennig"-Bild.
Menschenmord im Schneegestöber,
Rattengift in Gänseleber
Flugzeugabsturz - 13 Tote,
Rabe war der Unglücksbote.
Einbruchsdiebstahl im WC,
Schwein ertrank im Bodensee,
Untermieter totgeschlagen,
Täter floh im Kinderwagen.
Zweieinhalb - Millionen Leser,
von der Donau bis zu Weser,
Vater, Mutter, Greis und Knabe
warten auf die Bildauflage.
Hund biss Kind aus Eifersucht,
Raubmörder ergriff die Flucht,
Greis ein Auge ausgeschlagen,
Helmut Kohl, der hat´s am Magen,
Polizei verfolgt Sadist,
Bauernlümmel warf mit Mist,
Riesensummen unterschlagen,
Kronjuwel im Mantelkragen.
Hat der Leser dies erfahren,
schlägt es ihm gleich auf den Magen
jene Dinge die passieren,
bringen ihn zum Phantasieren,
hinter Zäunen, hinter Mauern,
sind die Mörder die da lauern,
um mit Messern, Dolch, Pistolen,
ihn ins Traumland abzuholen;
Doch am nächsten Morgen dann,
schafft er Bild sich wieder an.
Kind im Walde ausgesetzt,
Amokläufer wird gehetzt,
Liebespärchen nicht mehr sicher,
aus dem Grabe kam Gekicher,
Drohbrief an die Tür geklebt,
nach dem Tode noch gelebt.
Faruk nicht mehr aktuell,
Ehedrama im Tunnel.
Englands Frauen sind gut dran,
kriegen Kinder ohne Mann;
Von der Zeitung tropft das Blut,
aber dennoch:
Bild ist gut!

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
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« Antworten #7 am: April 12, 2011, 19:01:27 »

Und eine Seite später stellen sie dann die Volksfrikadelle und das Rezept dazu vor...
Ja Tom , das würde ich auch gern wissen, wie so eine Volksfrikadelle - oder war es doch die Volksbullette - gebrutzelt wird  Mrgreen

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
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« Antworten #8 am: April 12, 2011, 19:04:52 »

Und eine Seite später stellen sie dann die Volksfrikadelle und das Rezept dazu vor...
Ach ja.
Da man dem H4ler so ziemlich alles nach sacht.
Warum nicht auch Kannibale?

 rooopfl

 phobiie

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« Antworten #9 am: April 12, 2011, 22:45:56 »

Darauf wollte ich eigentlich nicht hinaus...mir ging es eigentlich um die geschmacklose Art der BILD besonders unpassende Werbung zu platzieren.
Rudi Wühlmaus
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« Antworten #10 am: April 13, 2011, 10:48:36 »

Michel schnallt die Geschmacklosigkeiten nicht  teach

Absolut hörig

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