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Autor Thema: Brüderle rechnet über kurz oder lang mit Vollbeschäftigung  (Gelesen 1084 mal)
ichhabefertig
Gast
« am: Juli 29, 2010, 11:33:52 »

Wirtschaftsminister Brüderle glaubt, dass die Arbeitslosigkeit bald deutlich sinkt. Dieses Jahr werden nur noch weniger als drei Millionen Menschen arbeitslos sein, sagt er. Seine Botschaft: Vollbeschäftigung ist machbar.

28. Juli 2010 Rainer Brüderle (FDP) kann es nicht lassen. Derzeit zeigt sich der Bundeswirtschaftsminister aktiv wie selten. Er wollte die Rentengarantie streichen (siehe Brüderles Vorstoß für Abschaffung der Rentengarantie wird abgebügelt) und auch deutsche Bergwerke früher schließen (siehe Brüderle befürwortet frühes Aus der Bergwerke). Nun zeigt er sich auch optimistisch und rechnet mit einer deutlich sinkenden Arbeitslosigkeit.

http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E5C0EF465E3294CFFAB50E0BFAB0448CF~ATpl~Ecommon~Scontent.html
canigou
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« Antworten #1 am: Juli 29, 2010, 11:42:44 »

Mein Glaube ist meine Festung...  pfeifen
Linchen©
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Lebe den Tag als wär's der Letzte


« Antworten #2 am: Juli 29, 2010, 11:53:13 »

Zitat
auch deutsche Bergwerke früher schließen (siehe Brüderle befürwortet frühes Aus der Bergwerke).

Der Brüderle hat einen Schaden, der soll das Denken besser dem Schwesterle überlassen. Ironie off

Allein durch die frühere Schliessung des Bergbau, gibt es wieder neue Ewerbslose, aber nicht nur dadurch. Wer sich ein wenig mit dem Bergbau auskennt, weiß, wieviel Zulieferbetriebe, einzig für den Bergbau arbeiten, die gehen auch den Bach runter. Das heißt Firmeninsolvenzen werden folgen und noch mehr Erwerbslose.

Wie will Brüderle, die Menschen in die Vollbeschäftigung bringen? Durch die Bürgerarbeit? Damit kommen keine Lohnsteuern in die Kassen. Die Menschen, die jetzt also vollbeschäftigt sind, werden weiter auf staatliche Hilfe agewiesen sein.
Der ganze Klüngel stinkt doch.

Von seinen Rentengeschwafel mal ganz abgesehen....

Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich.
Anonym
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Wer nicht arbeitet, muss auch nicht essen!


« Antworten #3 am: Juli 29, 2010, 12:34:00 »

Da fehlen mir, ob solch einer Dummheit, die Worte - und das kommt selten vor.


Der sozialökonomische Holocaust hat in Deutschland Einzug gehalten. Später will es wieder niemand gewesen sein - Anonym
Woodruff
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« Antworten #4 am: Juli 29, 2010, 12:53:47 »

Zitat von: Wikipedia
[...] In Westdeutschland wurde in den Zeiten des Wirtschaftswunders  und des Arbeitskräftemangels noch die Ein-Prozent-Marke als Grenze zur Vollbeschäftigung betrachtet. Nach dem Ende der 1950er Jahre galt Vollbeschäftigung bei einer Arbeitslosenquote von zwei Prozent als prinzipiell erreicht. Zwischenzeitlich wurden in den 1990er Jahren mehrheitlich Marken von 4, 5 oder gar 6 % als Maßstab genommen

http://de.wikipedia.org/wiki/Vollbesch%C3%A4ftigung#Deutschland


Momentan liegt die Arbeitslosenquote u.a. dank diverser Maßnahmen, Ein-Euro-Jobs, Kurzarbeit etc. bei 7,6 Prozent. Das ist doch gar nicht so weit von den 6 Prozent entfernt, und wenn die sich in der Statistik-Kosmetik weiterhin als kreativ erweisen, dann ist "Vollbeschäftigung" (je nachdem, wie man sie definiert)  durchaus möglich.



"Jeder, der in Beschäftigung bleibt, ist wertvoller als der, der arbeitslos ist." (Heinrich Alt, SPD-Mann im Vorstand der Bundesagentur für Arbeit, in der Sendung WISO spezial vom 06. April 2009)
canigou
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« Antworten #5 am: Juli 29, 2010, 12:56:56 »

Es kommt halt immer darauf an, wer gerade den Rechenschieber eicht.  Mrgreen
Katinka
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« Antworten #6 am: Juli 29, 2010, 17:55:57 »

@Linchen:
Es hieß doch nicht, dass mehr Lohnsteuern in die Kassen kommt, sondern nur dass mehr Leute in Arbeit kommen:
Die ganzen U25 und Ü50er, die mit 75% Lohnkostenzuschuss zum Arbeiten für Bekannte und Verwandte des lokalen Politklüngels gezwungen werden, dann die Bürgerarbeit, unbezahlte Praktika und Lohndumping nicht zu vergessen. Der Rest, die junge, gesunde Truppe wird per Sanktionszwang in die ZAF gezwungen. Bei den vielen Beschwerden in den Arbeitslosenforen, dass immer mehr Erwerbslose mit Krankheiten keine AU mehr bekommen und/oder in genau solche Jobs gezwungen werden, die sie eigentlich gar nicht machen können, läßt dann auch wieder Erwägungen einer etwas makabreren Art zu, die ich hier aber der Phantasie der Leser überlassen möchte. (Die Forenbetreiber werden mir dankbar sein, vor allem wenn ich keine bestimmten Kommunen damit in Zusammenhang bringe oder gar SB namentlich erwähne...)

"Ironie an"
Wenn dadurch dann das soziale Netz ganz zusammengebrochen ist und die Leute auf der Straße vor Hunger krepieren wie in Amiland, erledigt sich dann der Rest und wir haben wieder so ziemlich Vollbeschäftigung. "Ironie off"

Ich hoffe zumindest, dass das Ironie bleiben wird und nicht zum blutigen Ernst wird.


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