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Autor Thema: Das Jobwunder, das keines ist  (Gelesen 794 mal)
Tom_
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« am: Oktober 29, 2010, 13:06:43 »

Zitat
Ursula von der Leyen: "Ein Erfolg für die Regierung Merkel"
Die Regierung feiert sich: In Deutschland gibt es so wenige Arbeitslose wie zuletzt vor 18 Jahren, die Zahl der freien Stellen legt deutlich zu. Doch die offiziellen Daten beschönigen die tatsächliche Lage auf dem Jobmarkt. Noch immer fehlen Millionen Jobs.

Hamburg - Ursula von der Leyen weiß, wie eine Politikerin sich perfekt inszeniert. Am Mittwoch stand die Arbeitsministerin vor einer Stellwand mit der Aufschrift "Weniger als 3 Mio Arbeitslose wollen wir nicht feiern, sondern in Arbeit bringen", breitete ihre Gehet-hin-in-Frieden-Arme aus und feierte sich dann doch: Dass die Arbeitslosigkeit auf den niedrigsten Wert seit 18 Jahren zurückging, sei ein "Erfolg für die Menschen, für die Tarifpartner, für die Regierung Merkel und für die Mitarbeiter der Bundesagentur".

Bei so viel Schulterklopfen wollte der Wirtschaftsminister nicht zu kurz kommen. Rainer Brüderle kramte tief in seiner Metapherkiste: "Wir befinden uns auf der Schnellstraße zur Vollbeschäftigung." Der deutsche Arbeitsmarkt entwickle sich "vom Sorgenkind zum Musterschüler". Alles prima also in Deutschland? Schön wär's!

Zwar sind offiziell nur noch knapp 2.950.000 Menschen ohne Arbeit. Das ist, keine Frage, zunächst einmal eine gute Nachricht. Zumal es vor wenigen Jahren noch fünf Millionen waren. Allerdings sagt diese amtliche Jubelzahl nur bedingt etwas über die tatsächliche Situation auf dem Arbeitsmarkt aus.

Entscheidend ist, welche Jobs die einstigen Arbeitslosen bekommen, wie hoch die tatsächliche Unterbeschäftigung ist und ob die Arbeitslosenquote in Zukunft weiter sinkt.

Zu diesen Aspekten hört man wenig von den zuständigen Politikern. Dass sich von der Leyen, Brüderle und Kanzlerin Angela Merkel bei den Details zum Arbeitsmarkt vornehm zurückhalten, hat einen simplen Grund: Diese sind nicht wirklich prickelnd.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,725853,00.html
Herbstzeitlose
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« Antworten #1 am: Oktober 30, 2010, 13:15:00 »

Also mich hat selten eine Lüge dermaßen wütend gemacht, es ist alles andere als ein Jobwunder. Es werden derzeit massiv Langzeitarbeitslose, U25 und Ü50 per subventionierte Jobs in sozialversicherungspflichtige Jobs "vermittelt", fast alle über ZAF. Das heißt der Rest der eigentlich unsubventioniert arbeitenden Bevölkerung bezahlt das mit ihren Steuern auch noch aus eigener Tasche, dass sich skrupellose AG (ZAF meist) sich für fast lau eine Arbeitskraft kaufen.
Dieses "Jobwunder" wird über Steuern von der Allgemeinheit bezahlt. Der bräsige deutsche Michel rafft das mal wieder nur ganz langsam, wie grandios er diesmal wieder verarscht wird, der bezahlt es auch  noch selber wie er belogen und betrogen wird,
lanny
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« Antworten #2 am: Oktober 30, 2010, 13:45:26 »

Das sieht FvdL ganz anders,  zur Not hilft ja immer, sich selbst etwas in die Tasche zu lügen, denn lt ihrer Aussage wird der Staatshaushalt  aufgrund der steigenden freien  Arbeitsplätze 10Mrd€ einsparen, da viele Arbeitslose Tritt fassen werden!
Und die Erde ist doch eine Scheibe, denn sie hat in ihrer Berechnung , die Subventionskosten von Arbeitsplätzen,  völlig ausser Acht gelassen. !

Herbstzeitlose
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« Antworten #3 am: Oktober 30, 2010, 13:54:47 »

Ich höre es zwar immer wieder auf der Straße, dass es etliche Leute gibt, die sich da kein X für ein U vormachen lassen, aber es schadet nicht, wenn man das auch außerhalb unserer Foren noch einmal verstärkt den Leuten mitteilt, die das sonst tatsächlich glauben!
Es müßten endlich die öffentlichen Gelder transparenter gemacht werden und die Bürger sollten mitbestimmen können, wie sie verwendet werden.
lanny
Gast
« Antworten #4 am: Oktober 30, 2010, 14:11:37 »

Ich höre es zwar immer wieder auf der Straße, dass es etliche Leute gibt, die sich da kein X für ein U vormachen lassen, aber es schadet nicht, wenn man das auch außerhalb unserer Foren noch einmal verstärkt den Leuten mitteilt, die das sonst tatsächlich glauben!
Es müßten endlich die öffentlichen Gelder transparenter gemacht werden und die Bürger sollten mitbestimmen können, wie sie verwendet werden.

Gegen BILD, RTL kommen wir nicht an, auch nicht dagegen, dass es immer genug Menschen gibt, die das glauben, was sie glauben wollen!
Man stelle sich einmal vor es würde uns sowie Migranten nicht geben, auf wen sollte die werte Gesellschaft einschlagen können? Der Mensch ist nicht nur vom Neid zerfressen , er besitzt statt einem Herz, eine Registrierkasse!
Viele Familien halten nicht einmal zusammen, die Realität, der Egoismus, die Habgier sind viel grausamer als wir und vorstellen können.Denn wenn dem nicht so wäre, hätten wir keine böse Vergangenheit gehabt.
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