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Autor Thema: Meinhard Miegel über den Renteneintritt mit 67 Jahren  (Gelesen 609 mal)
canigou
Gast
« am: August 10, 2010, 13:28:17 »

Heute morgen habe ich das folgende Interview im DLF gehört: "Da führt überhaupt kein Weg daran vorbei" -Meinhard Miegel über den Renteneintritt mit 67 Jahren.

Darin sagte er dann auch:

Zitat
Nur müssen wir künftig ein anderes Arbeitsleben organisiert haben. Es muss also klar sein, der Dachdecker, der muss auch andere Optionen haben. Der kann auch noch anderen Tätigkeiten nachgehen. Der kann sich beispielsweise darum kümmern, dass Jungs in der Nachbarschaft Fußball spielen lernen oder so etwas. Das bedeutet, dass wir weg müssen von dieser starren Anbindung an irgendwelche Berufe, wie wir sie in der Vergangenheit entwickelt haben, sondern dass wir sagen, Erwerbstätigkeit ist auch noch mehr als jetzt die Ausübung eines ganz bestimmten Berufes.

Spätestens da schrillen sämtliche Arlarmglocken - nicht umsonst, denn auf Nachfrage des Moderators kam dann auch die zu erwartende Antwort:

Zitat
Na ja, gut, das ist ja heute schon eine Regelung, dass wir sagen, es gibt diese gemeinnützigen Tätigkeiten. Diese gemeinnützigen Tätigkeiten werden auch von den Gemeinden mitgetragen, mit unterstützt. Das ist dann nicht mehr das Einkommen, das man während der eigentlichen Erwerbstätigkeit erzielt hat, aber es ist ein Einkommen.

Zum gesamten Interview (zum nachlesen oder nachhören): Quelle: DLF




P.S.:

Zitat
Vorwurf der Verflechtung mit der Versicherungswirtschaft

Miegels Institut für Wirtschaft und Gesellschaft finanziert sich unter anderem durch Unternehmensspenden und lebt von Auftragsarbeiten, wie etwa für das Deutsche Institut für Altersvorsorge. Da Miegel öffentlich sich für private Altersvorsorge ausspricht, sieht ihn der Ökonom Albrecht Müller als ein Beispiel für die Verflechtung von Politik, Wissenschaft und Versicherungswirtschaft. Miegel selbst weist die Vorwürfe zurück.
Quelle: Wikipedia


Und hier einer der Beiträge der NachDenkSeiten zu Herrn Miegel.





rintho
Gast
« Antworten #1 am: August 10, 2010, 13:37:14 »

Ach ja: möglichst viel Arbeitskraft aus möglichst wenig Menschen rauspressen - - das hält die Kosten niedrig und die Gewinne hoch!
Deutschland wird zum Paradies - nur leider nicht für uns ....
Woodruff
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Offline Offline

Beiträge: 381



« Antworten #2 am: August 10, 2010, 14:05:30 »

Und hier einer der Beiträge der NachDenkSeiten zu Herrn Miegel.

Hier ist noch einer:

Der Running-Gag der Rentenkatastrophe: Meinhard Miegel kann hellseherisch ausrechnen, dass ein 2040 geborener Mann für 100 Euro Rentenbeitrag im Jahr 2107 gerade noch 89 Euro Rente bekommt.

 lol rooopfl lol
« Letzte Änderung: August 10, 2010, 14:05:48 von Woodruff »

"Jeder, der in Beschäftigung bleibt, ist wertvoller als der, der arbeitslos ist." (Heinrich Alt, SPD-Mann im Vorstand der Bundesagentur für Arbeit, in der Sendung WISO spezial vom 06. April 2009)
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