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Autor Thema: Der Ein-Euro-Streit  (Gelesen 824 mal)
schimmy
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« am: September 25, 2010, 17:10:41 »

Kein Geld mehr für Ein-Euro-Jobs: Die einen jubeln über das Ende der "Sklavenarbeit". Andere warnen vor tausenden Arbeitslosen. Rot-Grün in der Zwickmühle

Von einer "guten Nachricht" spricht der Bremer Erwerbslosen-Verband (BEV), und das darf durchaus wundern, denn im Kern geht es um einen Sparbeschluss: Die schwarz-gelbe Bundesregierung streicht die Mittel der Bundesanstalt für Arbeit für die Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen zusammen. Dies, so warnte gestern in der Sozialdeputation der Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen (Vadib), bedeute faktisch das Aus für mehr als 2.200 der in Bremen "In-Jobs" genannten Ein-Euro-Jobs im kommenden Jahr. BEV-Chef Herbert Thomsen kommentierte: "Angesichts der Unsinnigkeit dieser Jobs und ihres Zwangscharakters ist dies zu begrüßen." Zuschüsse des Landes, um Ein-Euro-Jobs zu finanzieren, lehnt er ab. Aufgaben der Daseinsvorsorge müssten stattdessen "in reguläre, sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse umgewandelt werden".


http://www.taz.de/1/nord/bremen/artikel/1/der-ein-euro-streit/

Arbeitslos - aber nicht machtlos! ALG II abhängig - aber nicht rechtlos!

Meine Beiträge stellen keine Rechtshilfe da, sondern sind lediglich Erfahrungswerte und meine Meinung, welche ich weiter gebe.
Linchen©
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Lebe den Tag als wär's der Letzte


« Antworten #1 am: September 25, 2010, 17:25:16 »

Zitat
Kein Geld mehr für Ein-Euro-Jobs: Die einen jubeln über das Ende der "Sklavenarbeit". Andere warnen vor tausenden Arbeitslosen. Rot-Grün in der Zwickmühle

Sind Ein Euro Jobber nicht erwerbslos, nur weil in den Statistiken gemauschelt wird?
Ein Euro Jobs sind und bleiben Zwangsarbeit, solange nicht darüber aufgeklärt wird, das ich im Falle der Nichtunterschrift der EGV, mit dem VA die Möglichkeit habe, diese Jobs abzulehnen.

Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich.
Anonym
Ludwigsburg
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« Antworten #2 am: September 25, 2010, 17:29:43 »

Ich glaub, hier wurde was vergessen: Es ist damit zu rechnen, daß man aus Ein Euro Jobs Bürgerarbeit macht. Der Zwang bleibt, aber den Euro gibts nicht mehr...
Rotkäppchen
Gast
« Antworten #3 am: September 25, 2010, 17:42:37 »

Ich vermute, dass die Bürgerarbeit auch billiger als der EEJ kommt.

Bei Bürgerarbeit muss auch nicht geprüft werden, ob der Job "zusätzlich" ist. So können viele Jobs vor allem bei der Stadt zur Pflege von Grünanlagen und Reinigung von Straßen, die früher der ein-Euro-Jobber ausführte, ebenfalls billig durchgeführt werden.
Katinka
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« Antworten #4 am: September 25, 2010, 18:14:45 »

Ist das sicher, dass nicht mehr auf Zusätzlichkeit geprüft werden muss? Ich dachte Bürgerarbeit muss auch zusätzlich sein, insofern wären sie dann ja genauso leicht abzuwehren wie Eurojobs!
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