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Autor Thema: Der europäische Raubfisch  (Gelesen 667 mal)
Tom_
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« am: Februar 10, 2011, 12:52:05 »

Zitat
Die Meere in Europa sind überfischt und die Fangflotten gehen nach Afrika. Dort ruinieren sie die Bestände, die Preise und die regionale Wirtschaft.

Etwa 30 Prozent der afrikanischen Fische, die nach Europa exportiert werden, sind illegal gefangen. Afrika verdient an ihnen nichts.

DAKAR taz | Während Europas Meere bald leergefischt sein werden, sind die Fischgründe Westafrikas nach wie vor reich. Immer häufiger werfen europäische Fangflotten ihre Netze deshalb vor Ländern wie Senegal oder Mauretanien aus - bis auch dort nichts mehr zu holen sein wird. Das haben afrikanische Fischer auf dem Weltsozialforum in Dakar der EU vorgeworfen. Diese betreibe Raubbau an ihren Küsten und zerstöre so nicht nur hunderttausende Arbeitsplätze, sondern gefährde auch die Nahrungsversorgung in der Region.

"Die hochsubventionierten europäischen Fangflotten zwingen uns in die Knie", sagte Lamine Niass, der Sprecher des westafrikanischen Kleinfischerverbandes ICSF. "Sie fischen alles ab, zahlen hier keine Steuern und machen die Preise kaputt. Es ist ein unfairer Wettbewerb, wir können da nicht mithalten." Der Fisch aus dem Atlantik sei für die lokale Lebensmittelversorgung unverzichtbar. "Wir haben die Aufgabe, unsere Bevölkerung zu versorgen. Uns daran zu hindern ist ein Angriff auf die Ernährungssouveränität unserer Länder."

http://www.taz.de/1/politik/afrika/artikel/1/der-europaeische-raubfisch/
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