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Autor Thema: Der gläserne Tafelnutzer  (Gelesen 5493 mal)
Tom_
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« am: Dezember 27, 2013, 20:47:39 »

Als wäre es nicht genug, dass die Behörden uns ausforschen, nein auch die Tafeln möchten zumindest in meiner Stadt gerne mehr wissen, als sie wissen dürfen. Reicht nach Auskunft der Bundestafel in Berlin zum Nachweis der Bedürftigkeit z.B. die Rundfunkgebührenbefreiung völlig aus oder die ersten beiden Blätter des Weiterbewilligungsbescheids der Grundsicherung, so will man hier mehr.

Komplette Einsicht in den Bescheid will man haben. Alles sehen. Die Höhe der Miete, die Höhe der Heizkosten. Alles Informationen, die zur Feststellung der Bedürftigkeit gar nicht nötig sind. Weigert man sich, wird man wie es ja auch die Jobcenter und die Sozialämter gerne handhaben mit Hungern bestraft. Die Karte wird verweigert.

Alleine die Tatsache arme Menschen einfach wieder wegzuschicken ist ein Skandal und hier leider kein Einzelfall.

Wie handhaben es die Tafeln in anderen Städten?
Dream71
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« Antworten #1 am: Dezember 28, 2013, 19:27:40 »

hy Tom,, aber ein weiteres Mittel uns auszuspionieren,traurig und erschreckend.
Gruß Dream
Tom_
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« Antworten #2 am: Januar 02, 2014, 10:45:04 »

Bisher in dieser Angelegenheit keinerlei Einsicht der Tafel Nürnberg. Man lässt also lieber Bedürftige Hungern, als seine Datengier zu reduzieren. Eine Umfrage unter Tafelnutzern hier zeigte, dass es sich um keinen Einzelfall handelt. Wer nicht bereit ist den Wünschen der Tafel zu entsprechen, der wird mit Hunger bestraft.

Ebenso verweigert die Nürnberger Tafel die Mitarbeit an Lösungen für Betroffene, die nicht in der Lage sind selbst die Tafel aufzusuchen beispielsweise weil sie schwerbehindert und/oder krank sind. Kommentar: "Das sei nicht ihr Problem, sondern da müssten sich die Leute selber etwas einfallen lassen". Laut Bundestafel arbeiten örtliche Tafeln in vielen Städten mit u.a. Kirchengemeinden, Diakonie, Caritas etc. zusammen um gerade eine Hilfe für diese Personengruppe auch sichern zu können. Man hat kein Verständnis für die Ignoranz der Nürnberger Tafel.

Was zählt der Mensch schon in der selbsternannten Stadt der Menschenrechte?
Tom_
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« Antworten #3 am: Januar 13, 2014, 17:51:21 »

Aktueller Stand: Bundestafel sieht keine Notwendigkeit zur Einsicht in komplette Bewilligungsbögen. Es würde auch z.B. der Nachweise der Rundfunkgerätebefreiung genügen. Damit ist das Thema hier vom Tisch. Allerdings soll es Tafeln in anderen Städten geben, die ebenfalls unrechtmäßig Einblick in Daten nehmen. Die Bundestafel in Berlin sollte dann schriftlich informiert werden.
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