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Autor Thema: Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko  (Gelesen 3575 mal)
Rotkäppchen
Gast
« am: Juli 09, 2010, 00:02:30 »

Es ist wirklich erstaunlich welche Möglichkeiten es bereits gibt und dass die Anwendung wegen gegenläufiger Interessen nicht möglich ist. Man schaue sich dies hier einmal an:

http://www.youtube.com/watch?v=hdx7oK_pSPw

Es gibt Mittelchen, die das Öl auflösen können (!!!!!!!).

Erschreckend ist die Ölkatastrophe in Mexiko. Man glaubt es kaum und kann nur dafür beten, dass diese Katastrophe bald ein Ende nimmt, damit die Tier- und Pflanzenwelt sicher wieder erholen kann. Mögen die Verantwortlichen diese Bilder sehen und merken, dass es doch Möglichkeiten gibt, Schlimmeres zu vermeiden!!!

Jetzt wird es Zeit für die alternativen Technologien, die von der Wissenschaft und den Medien abgeschmettert wurden, die aber trotzdem funktionieren. Hiervon gibt es eine Menge. Wir können uns es als Menschheit nicht mehr leisten, von Leuten regiert zu werden die solche Lösungen abschmettern.


So geht es im Golf zu, auch die Delphine leiden mittlerweile:

http://www.youtube.com/watch?v=pxDf-KkMCKQ
« Letzte Änderung: Juli 09, 2010, 13:03:09 von Rudi Wühlmaus »
Yorkfield
Gast
« Antworten #1 am: Juli 09, 2010, 01:04:11 »

Interessant.

Soweit ich weiß, gibt es einen absoluten Nachrichten-Stop für ausnahmslos alle Journalisten bezügl. Reportagen über den Zustand des Golf von Mexiko.
Wenn das Mittel aus dem ersten Videoclip wirklich funktionieren sollte, warum wurden gewisse Umweltorganisationen noch nicht kontaktiert ?

Vermutlich gibt es ein finanzielles Interesse dafür, warum die Verantwortlichen Politiker nicht auf Vorschläge reagieren, aber ich würde mehr engagement von z.Bsp. örtliche Bürgerbewegungen und Umweltaktivisten erwarten, wenn jemand sie überhaupt darüber in Kenntnis gesetzt hat.
canigou
Gast
« Antworten #2 am: Juli 09, 2010, 11:59:02 »

Von diesem Tauchgang habe ich im Radio gehört:

Zitat
«Der absolute Albtraum»
Forscher versuchen das Ausmass der Ölkatastrophe zu beschreiben. Unter ihnen Phillipe Cousteau, der im Golf von Mexiko auf Tauchgang war. Danach zeigte er sich schockiert.
(...)
Cousteau und sein Team bereiteten ihren Tauchgang drei Wochen lang vor und trugen bei dem Trip schwere Tauchanzüge und Helme. «Unter Wasser diese Ölpest zu sehen und zu wissen, dass sich die Vergiftung über hunderte Meilen ausbreitet, war eine der schlimmsten Erfahrungen meines Lebens», schreibt Cousteau in seinem Internet-Blog. «Würden mein Vater und mein Grossvater noch leben, hätten sie das auch getan und wären ebenso schockiert gewesen wie ich.» Zum Versuch des Ölkonzerns BP, das lecke Bohrloch nun mit einer Art Schlammkanone zu verschliessen, schreibt er weiter: «Auch wenn es ihnen morgen gelingen sollte, den Ölfluss zu stoppen, wird sich das bereits ausgetretene Öl noch weiter verbreiten.» Er könne nur hoffen, dass die Lektion aus der Katastrophe angekommen sei.
(...)

Quelle: Der Tagesanzeiger
« Letzte Änderung: Juli 09, 2010, 11:59:22 von canigou »
Woodruff
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« Antworten #3 am: Juli 09, 2010, 12:09:42 »

Zitat
Er könne nur hoffen, dass die Lektion aus der Katastrophe angekommen sei.

So sehr ich das begrüßen würde, so wenig glaube ich daran, wozu auch diese Meldung beiträgt: Obama scheitert schon wieder mit Ölbohr-Verbot

Das Video mit den Delphinen möchte ich mir lieber erst gar nicht ansehen... 

"Jeder, der in Beschäftigung bleibt, ist wertvoller als der, der arbeitslos ist." (Heinrich Alt, SPD-Mann im Vorstand der Bundesagentur für Arbeit, in der Sendung WISO spezial vom 06. April 2009)
canigou
Gast
« Antworten #4 am: Juli 09, 2010, 13:13:05 »

Erst wenn das letzte Öl vom Meeresgrund gefördert wurde, wird dieser Irrsinn aufhören, denn bisher haben immer wirtschaftliche Interessen vor ökologischen Interessen gestanden.
Linchen©
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Lebe den Tag als wär's der Letzte


« Antworten #5 am: Juli 09, 2010, 14:49:38 »

Sowie sich die Oelverschmutzung über die Ozeane ausbreitet und an allen Küsten dieser Welt landet, erst dann wird man diesen Irrsinn vielleicht stoppen.

Die Oelkonzerne sind einfach zu mächtig, mit einer noch mächtigeren Lobby....

Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich.
Anonym
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« Antworten #6 am: Juli 09, 2010, 16:44:45 »

Teilweise werden ja Ölauflösende Mittel eingesetzt, das Problem ist aber das auch diese Chemikalien
Probleme verursachen, stark Krebserregend sind und für die Tiere und Natur auch nicht wirklich bessern sind.

Das wäre den Teufel mit dem Beelzebub austreiben.

Das Video mit den Delfinen schau ich mir lieber nicht an.

Wie kann man dermaßen tief bohren wo man doch genau weiß das man in so einem Katastrophenfall im Prinzip warten muss bis sich die Öltasche geleert hat und man die Technik nicht hat um das Leck zu stopfen.
Ich versteh es einfach nicht.
rintho
Gast
« Antworten #7 am: Juli 09, 2010, 16:48:49 »

Nun, für überzeugte Kapitalisten ist das kein Problem - und so wird es bleiben, solange wir eine solche Gesellschaftsordnung haben ....
canigou
Gast
« Antworten #8 am: Juli 09, 2010, 17:01:59 »

Und selbst wenn der BP-Konzern weiter strauchelt, es wird nichts ändern, solange dieses System - welches auf Ausbeutung in jeglicher Hinsicht aufgebaut ist - fortbesteht.
ELOquent
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« Antworten #9 am: Juli 09, 2010, 18:18:52 »

Etwas OT!

Und die Richtung lässt sich auch schwer ändern, das aus meiner Sicht von den Unternehmensberatern/Lobbyisten/Manipulierern gepredigte und von den damaligen Sozialdemokratischen Regierungen (siehe Schröder) gerne übernommene Sozialabbaudenken und die maximale Vorteilsmentalität in allen Bereichen des Lebensalltags, zeigt schon lange Wirkung.

Der Mensch ist ja nicht von Natur aus grundtief böse, aber beim Versuch so einiges durchzusetzen, kann das Gewissen oder soziale Gewissen ein großes Hindernis sein, also muss Gefühlskälte und Abgestummpftheit her.

Das sich diese Denke durchgesetzt hat, kann man ja nun täglich bei Behörden oder ähnlichen Anstalten erleben.

Kleines Beispiel von mir "Krankenkasse", wenn man da noch einen Menschen mit relativ guten sozialem Gewissen trifft, dann muss man damit rechnen, das man es kurze Zeit später mit einem Eiskalten zu tun bekommt.

Ein Freund von mir ist tragisch ums Leben gekommen. Er hatte ein kleines Fitnessstudio betrieben. Bei der Beerdigung waren viele Leute, die ich nicht kannte. Nach der Beerdigung beim zusammensitzen meinte plötzlich eine Frau, ob man sich nicht Abends zum Training im Studio verabreden wollte. Einige stimmten fröhlich zu. Mein Kumpel fragte dann, wie man jetzt ans trainieren denken und ins Studio gehen könnte.

Da meinte dann eine Frau: "Sowas darf man doch nicht so ansich ranlassen, dass Leben muss doch weiter gehen!" Ich habe meinen Kumpel gefragt was das für Leute wären, er sagte, die arbeiten bei Krankenkasse, Versicherung und Behörden. Blos keine Emotionen zulassen und zum Nachdenken kommen.

Als ich mal eine Bewerbungstraining gemacht habe, meinte ein Dozent tatsächlich, man muss lügen lernen, wenn man beim Vorstellungsgepräch zu gehemmt ist.

Global betrachtet sind die Menschen, die eh am unteren Ende der Nahrungskette liegen, abhängig von den Mächtigen und Verantwortlichen und die Leute die sich gegen die Ungerechtigkeiten stemmen, zu wenige!

Friss oder stirb! Die Menschen in die Zange nehmen und dann sagen, mach mit uns mit, oder du wirst zerquetscht. Das nennen Kapitalisten dann Freiheit. Oder ich mache dir ein Angebot, was du besser nicht ablehnen solltest.

Die Zange ist Global betrachtet schon nah am quetschen. Und das Soziale- und Umweltgewissen bei vielen schon aus dem Gehirn ausradiert.

 shark
« Letzte Änderung: Juli 09, 2010, 18:24:53 von ELOquent »

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.

 - Albert Einstein
Rotkäppchen
Gast
« Antworten #10 am: Juli 09, 2010, 18:39:10 »

Teilweise werden ja Ölauflösende Mittel eingesetzt, das Problem ist aber das auch diese Chemikalien
Probleme verursachen, stark Krebserregend sind und für die Tiere und Natur auch nicht wirklich bessern sind.

Das wäre den Teufel mit dem Beelzebub austreiben.


Gem. dem Video sprüht der sich das aber in den Mund.
Yorkfield
Gast
« Antworten #11 am: Juli 09, 2010, 18:43:58 »

Als ich mal eine Bewerbungstraining gemacht habe, meinte ein Dozent tatsächlich, man muss lügen lernen, wenn man beim Vorstellungsgepräch zu gehemmt ist.

Teil des globalen Kommunikationsproblems.
Grund Nummer 1 für sämtliche zwischenmenschliche und gesellschaftliche Probleme ist die allgegenwärtige Unehrlichkeit.
Sie durchzieht unser aller Leben von Geburt bis zum Tod. Tagsüber in der Schule, im Beruf, im Fernsehen, im Schlaf während des Träumens - überall.
Wer heutzutage eine ehrliche Haut ist, ist verraten und verkauft. Das ist eine Erkenntnis aus eigenen Erfahrungen .. wieder und wieder.

Zitat
Friss oder stirb! Die Menschen in die Zange nehmen und dann sagen, mach mit uns mit, oder du wirst zerquetscht. Das nennen Kapitalisten dann Freiheit. Oder ich mache dir ein Angebot, was du besser nicht ablehnen solltest. [...] Und das Soziale- und Umweltgewissen bei vielen schon aus dem Gehirn ausradiert.
Genau das mag ein anderes Schlüsselproblem sein, daß bei so vielen Menschen das Gewissen stark unterentwickelt oder sogar nicht vorhanden ist.

Diese art Menschen erlangen die einflußreichsten und höchsten Positionen, nach ihnen werde Straßen und öffentliche Gebäude benannt.

Ist die menschliche Specie zum Aussterben verdammt ?
Wenn man sich vorstellt wie es ist, und wie es sein könnte, dann ja ...
ELOquent
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« Antworten #12 am: Juli 09, 2010, 19:35:44 »

Die größte Waffe in heutigen Zeiten ist die Psychologie. Und sie funktioniert hervorragend. Ich kenne Leute, die sich sehr stark verändert haben, seit dem z.B. Bahn/Post und ähnliches privatisiert wurde.
Was früher kritisiert wurde, wird heute als selbstverständlich angesehen. Ein Kumpel von mir arbeitete bei Siemens, wenn man dieses Unternehmen mal kritisiert hat, ist der hochgegangen wie eine Rakete, bis aufs Blut loyal und völlig kritiklos gegen seine Firma.

Eigentlich müsste man sich ja totlachen, wenn man diese Unternehmensberater betrachtet. Ein paar Flippcharts vollkritzeln und das erzählen, was auch jede Sekretärin locker weiß und vermitteln könnte.
Aber diese Leute haben meist hochqualifizierte Ausbildungen und Abschlüsse. Und sie haben ja aus ihrer Sicht Erfolg, sie werden genutzt und verdienen ein Schweinegeld. Alles Komplizierte wird auf eine Schwarzweiß-Sprache reduziert, damit es auch den "Dämlichsten" eingebläut werden kann und wird.

Überall haben sie sich eingenistet und verbreiten erfolgreich das, wofür sie bezahlt werden. Und es ist ihnen völlig egal ob dabei Existenzen vernichtet werden können oder man ihnen die Schuld gibt, wenn etwas schief läuft, hauptsache die Kohle stimmt und die Mitarbeiter übernehmen das Denkmuster, was ihnen vermittelt wird. Alleine schon der durch die Rationalisierungsphase vor Jahren erzeugte Leistungsdruck unter den Arbeitnehmern, macht es einfach, den Selbsterhaltungsinstinkt zu wecken und ein Ich oder Du Denken zu erzeugen, anstatt Solidarität zu zeigen. Und die Interessen der Mächtigen ohne Protest zu unterstützen.

Man kann diese Einflüstererbande ja belächeln, aber sie und ihre Auftraggeber sind mir leider zu erfolgreich........... shark

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.

 - Albert Einstein
Woodruff
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« Antworten #13 am: Juli 13, 2010, 12:29:04 »

Zitat
UN werfen Unternehmen Raubbau vor

Tierarten, selbst ganze Ökosysteme verschwinden in einem nie dagewesenen Tempo. Unternehmen verweigern sich dennoch dem Naturschutz, die Schäden gehen in die Billionen.


Die Vereinten Nationen werfen den größten Konzernen der Welt beim Umweltschutz schwere Versäumnisse vor. Das Artensterben schreitet angeblich 100 Mal schneller voran als bisher angenommen. Die Umweltschäden, die allein die 3000 größten Unternehmen der Welt verursachen, beziffern die Vereinten Nationen auf umgerechnet 1,7 Billionen Euro, wie aus einer Studie des UN-Umweltprogramms Unep hervorgeht.

"Das natürliche Kapital der Welt wird im großen Stil vernichtet", warnte UN-Umweltchef Achim Steiner in der Süddeutschen Zeitung.

Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko steht laut den UN für weit mehr als die Probleme eines einzelnen Konzerns: Die Wirtschaft schenke dem Natur- und Artenschutz kaum Beachtung.[...]

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Ludwigsburg
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« Antworten #14 am: Juli 13, 2010, 12:43:30 »

Ich kanns einfach nicht in Worte fassen, was mir alles durch den Kopf geht, wenn ich zu diesem Thema etwas sehe oder lese...und mich macht selten etwas sprachlos...
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