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Autor Thema: Cannabis auf Rezept  (Gelesen 3473 mal)
RobinH
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« Antworten #15 am: August 18, 2010, 16:33:49 »

Das stimmt die grundsätzlich Frage der Freigab stand nicht an, das ist doch auch klar, aber das Medikament gab es schon vorher auf Rezept und ist nichts neues.
canigou
Gast
« Antworten #16 am: August 18, 2010, 16:44:05 »

Dann verstehe ich die Ausführungen u.a. von Ulrike Flach nicht:

Zitat
„Zur geplanten Änderung des Betäubungsmittelrechts erklärte die Stellv. Fraktionsvorsitzende und gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Ulrike Flach: Die Koalitionsfraktionen haben über eine Änderung des Betäubungsmittelrechts beraten. Um cannabishaltige Fertigarzneimittel zulassen und für Patienten verschreiben zu können, soll nach einer Vorlage des Bundesgesundheitsministeriums eine Änderung des Betäubungsmittelgesetzes erfolgen. Diese soll dafür Sorge tragen, dass in Deutschland cannabishaltige Arzneimittel hergestellt und als Therapieoption verschrieben werden können. Die Änderungen bringen auch eine bessere Versorgung schwerstkranker Menschen in ihrer letzten Lebensphase mit Schmerzmitteln. Zukünftig sollen Heime, Hospize und Palliativ-Care-Teams Notfallvorräte für nicht mehr benötigte, patientenindividuell verschriebene Betäubungsmittel anlegen dürfen. Damit stehen schwerstkranken Menschen jederzeit schmerzlindernde Mittel zur Verfügung. Die Änderung ermöglicht auch eine freiere Entscheidung zwischen einer Pflege zu Hause, in einem Hospiz oder einer stationären Versorgung im Krankenhaus."

Quelle

Nachtrag: Patienten mussten früher beim zuständigen Bundesinstitut für Arzneimittel eine Erlaubnis beantragen - erst mit einer Entscheidung des Bundesverfassungsgericht (war es 2000?) wurde dies etwas gelockert.
« Letzte Änderung: August 18, 2010, 17:02:28 von canigou »
RobinH
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« Antworten #17 am: August 18, 2010, 17:35:28 »

Nun, Frau Flach......(pfeife) was die wohl meint...?

Dronabinol wird bereits auch in Deutschland hergestellt und ist wohl auch schon verschreiben worden.
http://www.thc-pharm.de/index.html

Und was diese FDP so alles verspricht....So was wie „Arbeit muss sich wieder lohnen“ kennt man ja schon., hier geht’s auch um neue Absatz Möglichkeiten und viel Geld was die Pharmaindustrie verdienen kann.

Die Herstellung von Sythetischem THC ist auch sehr aufwendig und teuer.
Es muss auch etwas am Gesetzt geändert werden damit es eine leichter Erwerbsmöglichkeiten für Ärzte und Patienten gibt und besser Erforschung werden kann sowie eine billigere Herstellung.
Vielleicht ist das ganze auch nur eine PR-Kampagne zur Images Aufpolierung der  Pharmaindustrie
und der FDP.
« Letzte Änderung: August 18, 2010, 17:37:01 von RobinH »
canigou
Gast
« Antworten #18 am: August 18, 2010, 20:39:13 »

Vielleicht auch einmal Gerhard Müller-Schwefe zu Wort kommen lassen:

Zitat
Werden die Kassen diese Cannabis Medikamente komplett bezahlen?

Sie machen es jetzt schon - aber nur auf speziellen Antrag, oft mit langen Argumentationen und Diskussionen und auch oft nur zeitlich begrenzt. Das ist für die Patienten unwürdig. Es ist eine unklare Situationen, denn sie wissen nicht, ob sie die Hilfe weiterhin bekommen. Wir hoffen, dass es jetzt zu einer erstatteten Medikation wird.

Zum gesamten Interview: "Cannabis aus der Schmuddelecke holen"
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