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Autor Thema: Ein Euro Stundenlohn schafft Unmut  (Gelesen 677 mal)
schimmy
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« am: Oktober 25, 2010, 22:51:44 »



(Tuttlingen/sz) Möbel schleppen für einen Euro pro Stunde: Einzelne Hartz-IV-Empfänger halten diesen Stundenlohn für eine Zumutung. Das Zentrum für Arbeitslose, einer der Anbieter von Ein-Euro-Jobs im Landkreis, hat zwar ein offenes Ohr für diese Klage. „Aber es ist eben auch ein Zuverdienst und kein Verdienst“, betont Geschäftsführer Walter H. Hornung.

Detlev Kraus (Name geändert) ist unzufrieden. Der Tuttlinger war Kursteilnehmer beim Zentrum für Arbeitslose (ZfA) in der Tuttlinger Bahnhofstraße, das Langzeitarbeitslose auf die Rückkehr in den Beruf vorbereitet. Die gemeinnützige Einrichtung hilft Hartz-IV-Empfängern, ihren Alltag zu strukturieren. Zu den Dienstleistungen des Zentrums gehören Grünanlagen-Pflege, Entrümpelungen, Renovierungen, Brennholzverkauf und Umzüge.

„Das Zentrum für Arbeitslose stellt den Kunden unsere Arbeit mit zehn Euro pro Stunde in Rechnung, aber zahlt uns Arbeitern nur einen Euro aus. Das ist ungerecht“, findet Detlev Kraus. Für 50 Stunden harte Arbeit im Monat erhält gerade mal 50 Euro. „Und was macht das Zentrum mit dem Rest?“ Kraus hat mitbekommen, wie viel Geld das Sozialamt monatlich ans ZfA zur Betreuung der Hartz-IV-Empfänger überweist: „400 Euro pro Teilnehmer, und zwar unabhängig ob er da ist oder ob er fehlt.“ Kraus: „Wo bleibt da die Gemeinnützigkeit?



http://www.schwaebische.de/lokales/tuttlingen-spaichingen-trossingen/tuttlingen-region_artikel,-Ein-Euro-Stundenlohn-schafft-Unmut-_arid,4179942.html

Arbeitslos - aber nicht machtlos! ALG II abhängig - aber nicht rechtlos!

Meine Beiträge stellen keine Rechtshilfe da, sondern sind lediglich Erfahrungswerte und meine Meinung, welche ich weiter gebe.
Adimin
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Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« Antworten #1 am: Oktober 26, 2010, 08:59:23 »

Es könnten einem fast die Tränen kommen bei soviel selbstlosigkeit.
 motz schlagk

Linchen©
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Lebe den Tag als wär's der Letzte


« Antworten #2 am: Oktober 26, 2010, 09:20:52 »

Dieser Absatz ist Hohn pur :
Hornung verweist auf das Lohnabstandsgebot. „Ich finde es gerecht, dass derjenige, der von einer regulären Arbeit lebt, am Monatsende mehr in der Tasche hat als jemand, der von Sozialleistungen lebt.“

Wenn jemand 50 Wochenstunden arbeitet, und hierfür 1 EUR pro Stunde erhält, so ist die Aussage des Herrn Hornung ein Witz. Ist reguläre Arbeit eine andere als "Schwarzarbeit" (nichts anderes ist dies doch), die dazu noch vom Staat befehligt und begünstigt wird, wo der Träger gleixh doppelt verdient?

Der Träger in diesem Fall erhält pro "Teilnehmer" 400 EUR, aus Steuerzahlers Taschen, zusätzlich erhält er die Arbeitskraft des EEJobbers gratis obenauf, denn die "Entlohnung" des "Teilnehmers" Wird auch noch aus Steuermitteln gezahlt.

Die EEJobber leben weiterhin am Existenzminimum aus staatlicher Hilfe und die Träger verdienen sich eine goldene Nase aus staatlicher "Subvention".

Wenn das nicht so traurig wäre, könnte man darüber lachen.

Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich.
Anonym
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