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Autor Thema: Ein ganz normaler Hartz IV-Arbeitsmonat  (Gelesen 488 mal)
Rudi Wühlmaus
Maschinist
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Wissen ist Macht


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« am: September 07, 2010, 17:22:55 »


Niemand sollte glauben, ich hätte mir für die nachfolgende Dokumentation einen ganz besonders arbeitsreichen Monat ausgesucht, in welchem besonders viele „Hartz IV“-Probleme zu bewältigen gewesen wären und gerade wegen der neuen Antragstellung zum neuen Bewilligungszeitraum vermehrt Arbeit anfiele.

Als Gegenargument möchte ich ins Feld führen, dass nach dem hier dokumentierten Zeitraum zunächst einmal eine größere Arbeit auf mich wartet:

Der GEZ ist es zum wiederholten Male in den Sinn gekommen, mir zwar zu bestätigen, daß meine gefaxten Unterlagen für den Antrag auf Befreiung von der Rundfunkgebühr eingegangen seien, nicht jedoch die Originale, ohne welche der Antrag abgelehnt werden müßte.

Dabei schicke ich immer erst die Unterlagen per Fax, zur Sicherheit, und am selben Tage die Originalunterlagen per Briefpost hinterher. Allerdings weigere ich mich aus Kostengründen, jedes Mal die Unterlagen per Einschreiben mit Rückschein zu versenden.

Nun, ich werde also wieder einmal den Weg über den NDR wählen, wie beim letzten Mal, und …

Ja, und dann ist ja bisher nur der Antrag auf Einstweilige Anordnung ans Sozialgericht gegangen, das heißt, es wird jetzt die Klage vorbereitet, da mit einem ablehnenden Widerspruchsbescheid zu rechnen ist.

Ja, und wer weiß, was dann noch wieder ins Haus steht.

Der aktuelle Bewilligungszeitraum geht bis Ende Februar 2011, und ab 1. Januar 2011 muß nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgericht die Regelleistung neu berechnet sein.

Wie beim Lauschangriff wird es da wohl auch immer wieder denselben Versuch von Regierung und Parlament geben, die Verfassungsrechte zu torpedieren, so daß gegen die Regelleistungen eine zweite, nach neuem Gesetz eine dritte … und so weiter … Verfassungsklage notwendig werden.

Und dann fangen Anfang 2011 schon wieder die Vorbereitungen für die neue Antragstellung für den neuen Bewilligungszeitraum ab März 2011 an.

Also, niemand solle behaupten, die nachfolgende Dokumentation sei ein Ausnahmemonat mit überdurchschnittlicher Arbeitsbelastung.

Und wer es immer noch nicht verstanden hat:

    „Hartz IV“ ist ein Beschäftigungsprogramm, da werden die Hilfeempfängerinnen und -empfänger, die Verwaltungsangestellten der Sozialleistungsbehörden, die Richterinnen und Richter, die Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen, alle werden beschäftigt, und das nicht zu knapp – nur (bezahlte) Arbeit können die Hilfeempfängerinnen und -empfänger als Einzige dies nicht nennen.

Doch im Einzelnen aufgelistet - der tägliche Wahnsinn unter Hartz IV … dokumentiert bei: Herbert Masslau link
« Letzte Änderung: September 07, 2010, 17:23:34 von Rudi Wühlmaus »

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Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
Windoof nur beim Kunden; Ansonsten LINUX
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