Storch HeinarStorch Heinar
Aktive Erwerbslose in Deutschland (AEiD)

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Übersicht Aktuelles Hartz IV Infobank Daily News Impressum Mitglieder Registrieren
News:


Seiten: [1]   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: Eine andere Variante: Spaß mit dem Amtsgericht und Anwalt  (Gelesen 3669 mal)
Tom_
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 1.901



« am: Mai 16, 2013, 20:10:05 »

Nicht weniger skuril aber doch wahr.

2012 reichte ich über einen Fachanwalt für Mietrecht Klage gegen meinen Vermieter ein. Die Sache war eigentlich ganz einfach. Mein Mietvertrag beinhaltet eine rechtswidrige Übertragung der Renovierungspflicht. Das heißt, der Vermieter bleibt für Schönheitsreparaturen in vollem Umfang zuständig.

Der Anwalt kümmerte sich und im März kam es zum Erörterungstermin. Alles geklärt...einige Punkte, wie die Farbwahl, gingen zwar nicht zu meinen Gunsten, denn leider gibt es noch kein Höchstrichterliches Urteil in dem Punkt, so dass der Vermieter hier nur weiß streichen muß. Unerfreulich. Ich konnte mich aber dahingehend einigen, dass ich Abtönfarbe besorgen dürfe und diese würde beigemischt.

Ich bekam dann einige Tage nach dem Urteil das Protokoll. Meldete mich bei meinem Anwalt, weil in diesem Protokoll drei gravierende Fehler drin waren. U.a. fehlte die Einigung bezüglich der Abtönfarbe. Mein Anwalt meinte darauf hin...da könne man nachträglich nichts mehr ändern. Ein Gerichtsprotokoll mit Fehlern das nicht mit der beim Gericht erzielten Einigung übereinstimmt und man kann nichts tun?

Ebenso hatte ich eine Vereinbarung bezüglich Keller getroffen. Dieser ist nach einer Überschwemmung schimmlig und der Richter meint, das könne bei Kellern schon vorkommen und sei hinzunehmen. Seltsame Ansichten. Ich einigte mich dahingehend, dass ich den nun für mich nicht mehr brauchbaren Keller zurückgebe und die Miete dafür reduziert wird. Vereinbart war Juni den Keller zu räumen, weil ja im Mai die Renovierungen stattfinden und das zeitlich sonst nicht zu meistern wäre. Nun im Protokoll steht falsch Mai.

Der dritte Fehler betrifft eine Mietkürzung die anzurechnen sei. Nun steht im Protokoll 9 Monate. Die Kürzung war aber 14 Monate.

Die Anwaltskammer meinte ich solle den Anwalt mit den Fehlern und den Konsequenzen konfrontieren und ihn auf die Anwaltshaftung aufmerksam machen.

Mein anderer Anwalt, der u.a. meine Sozialrechtsfälle bearbeitet meinte, das ein fehlerhaftes Protokoll sehr wohl korrigert werden könne und ich solle das Gericht anschreiben. Ok, beides heute erledigt. Nun harren wir der Dinge.

Geht heute eigentlich noch irgendetwas ohne unnötige Probleme?

Nett auch: Ich bin schwerbehindert und soll die Tapeten selbst ablösen...wie? SozA verweigert die Helfer. Also wieder Klage? Problem...Renovierung findest ab 27.5. statt. Termin vom Gericht vorgegeben. Mich hat keiner gefragt. Bisher konnte ich niemanden finden der mir dabei hilft.
Dream71
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 573



« Antworten #1 am: Mai 16, 2013, 20:20:22 »

hallo Tom,hast du das schon einmal Bei Tacheles eingestellt?
Gruß Dream
Tom_
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 1.901



« Antworten #2 am: Mai 16, 2013, 20:28:11 »

Da bekam ich über 5 Jahre nie eine einzige brauchbare Antwort.

Hilfe beim Zimmer ausräumen/Möbel verrücken wurde vom SozA ebenso abgelehnt. Glaubt hier noch jemand es seien keine Schikanen?
« Letzte Änderung: Mai 16, 2013, 20:30:29 von Tom_ »
Seiten: [1]   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.11 | SMF © 2006-2009, Simple Machines LLC Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Seite erstellt in 0.039 Sekunden mit 21 Zugriffen. (Pretty URLs adds 0.008s, 2q)
© Design 2010 - 2017 by Rudi Wühlmaus