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Allgemeine Diskussionen => News/Tagespresse/Diskussionen => Thema gestartet von: Tom_ am September 13, 2011, 01:10:46



Titel: „Es gibt keine Alternative zur Staatspleite“
Beitrag von: Tom_ am September 13, 2011, 01:10:46
Zitat
Ferdinand Fichtner, Konjunkturchef beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
Die Staatspleite Griechenlands rückt näher. Der DIW-Konjunkturchef erklärt, warum von einer „geordneten“ Insolvenz keine Rede sein kann – und warum die Griechen der Pleite halbwegs gelassen entgegensehen können.
 
Der Wind hat sich gedreht: Nachdem Europas Politiker die Option einer Pleite des Schuldensünders Griechenland viele Monate beharrlich totgeschwiegen hatten, ist sie offenbar kein Tabuthema mehr. Als erstes Mitglied der Bundesregierung hatte Wirtschaftsminister Philip Rösler (FDP) eine so genannte geordnete Insolvenz des Landes als letztes Mittel nicht ausgeschlossen. Es dürfe keine Denkverbote mehr geben, sagte er.

Zwar herrscht unter deutschen Politikern keineswegs Einigkeit darüber, ob eine Staatspleite der richtige Weg aus der Euro-Misere wäre; gleichzeitig machte die Regierung aber klar, dass weitere Milliardenhilfen an den Pleitekandidaten nur fließen können, wenn das Land seine Sparauflagen einhält. Danach sah es freilich zuletzt nicht aus.

Der Konjunkturchef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Ferdinand Fichtner, hält die Staatspleite angesichts der verfahrenen Situation für alternativlos – und warnt gleichzeitig: Auf eine solche Situation sei die Eurozone noch nicht ausreichend vorbereitet. ...

http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/tid-23606/schuldenkrise-in-griechenland-es-gibt-keine-alternative-zur-staatspleite_aid_664530.html