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Autor Thema: Auch Minijobber sollen Elterngeld verlieren  (Gelesen 3259 mal)
Adimin
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Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« am: Juli 16, 2010, 10:21:36 »

Auch Minijobber sollen Elterngeld verlieren
Weniger in der Tasche?

Die Pläne der Bundesregierung, das Elterngeld für "Hartz IV"-Empfänger zu streichen, gehen offenbar weiter als bislang bekannt. Mit einem geringeren staatlichen Zuschuss müssen auch Mini-Jobber und Paare rechnen, die den sogenannten Kinderzuschlag erhalten, wie die "Süddeutsche Zeitung" (Freitagausgabe) berichtet. Dies gehe aus dem Referentenentwurf des Bundesfamilienministeriums hervor. Wer wegen seines geringen Verdienstes zusätzlich vom Staat "Hartz IV"-Leistungen erhält und so sein Einkommen aufstockt, wird demnach genauso wie alle "Hartz IV"-Bezieher bis zu 300 Euro weniger Elterngeld bekommen.

Die Bundesregierung habe in ihrem Sparpaket von Anfang an vorgesehen, gut ein Drittel des Sparvolumens von mehr als 13 Milliarden Euro im Jahr 2011 bei den Sozialleistungen hereinzuholen. Die Kürzungen beim Elterngeld belaufen sich auf 600 Millionen Euro. Aus dem Referentenentwurf von Familienministerin Kristina Schröder (CDU) gehe nun hervor, dass die schwarz-gelbe Koalition den Beziehern höherer Einkommen deutlich weniger zumute als den ärmsten Eltern. So wolle die Bundesregierung etwa 155 Millionen Euro durch ein niedrigeres Elterngeld bei Nettoeinkommen von mehr als 1240 Euro im Monat sparen. Fast dreimal so groß seien die Kürzungen bei den ärmeren Familien, sie summieren sich auf 440 Millionen Euro. (ddp)

Quelle: link

canigou
Gast
« Antworten #1 am: Juli 16, 2010, 12:39:56 »

Der Wahl-Slogan der FDP bei der letzten Bundestagswahl Arbeit muss sich wieder lohnen müsste wie Hohn klingen, aber er war ja nur auf ein bestimmtes Wählerklientel gemünzt.
Linchen©
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Beiträge: 1.023


Lebe den Tag als wär's der Letzte


« Antworten #2 am: Juli 16, 2010, 12:45:59 »

Jawohl, erst werden die Niedriglöhne geschaffen, damit man aufstocken muss und dann wird das Elterngeld gestrichen.
Die ReGierung ist nur noch zum Kotzen....

Was wollen die eigentlich wirklich, die Herren und Damen Minister?
Das hier in DE die "falschen" Frauen die Kinder bekommen, war ja schon länger bekannt, aber eigentlich müsste denen da oben langsam die Luft dünn werden, denn die "richtigen" Frauen wollen keine Kinder.
« Letzte Änderung: Juli 16, 2010, 12:47:43 von Linchen© »

Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich.
Anonym
rintho
Gast
« Antworten #3 am: Juli 16, 2010, 12:47:16 »

Der Wahl-Slogan der FDP bei der letzten Bundestagswahl Arbeit muss sich wieder lohnen müsste wie Hohn klingen, aber er war ja nur auf ein bestimmtes Wählerklientel gemünzt.

Aber sicher - - so erreicht die FDP, dass sich auch Dumping-Löhne "wieder lohnen" - denen ganz unten noch mehr abnehmen, damit der Abstand stimmt!
ichhabefertig
Gast
« Antworten #4 am: Juli 16, 2010, 13:18:01 »

Aber sicher - - so erreicht die FDP, dass sich auch Dumping-Löhne "wieder lohnen" - denen ganz unten noch mehr abnehmen, damit der Abstand stimmt!

Welcher Abstand? Der ist Abstand ist doch jetzt schon so groß, der lässt sich nicht mal mehr messen! Die Reichen werden immer reicher und die Armen bekommen einen Tritt nach dem anderen... wütend
canigou
Gast
« Antworten #5 am: Juli 16, 2010, 15:48:21 »

Zitat
Bundesregierung bezeichnet Elterngeld-Kürzung als "Gerücht"

Die Bundesregierung will einen Bericht der "Süddeutschen Zeitung" nicht bestätigen, demzufolge auch für Mini-Jobber und Bezieher des sogenannten Kinderzuschlags das Elterngeld gekürzt werden soll. Dies sei ein Gerücht, sagte eine Sprecherin des Familienministeriums in Berlin. Sie räumte allerdings ein, dass verschiedene Papiere ausgetauscht und diskutiert würden. Die "Süddeutsche Zeitung" beruft sich in ihrem Bericht auf einen Referentenentwurf. - Kritik an den Überlegungen äußerten Politikerinnen von SPD und CSU.

Quelle: dradio
Patrik
Gast
« Antworten #6 am: Juli 16, 2010, 15:57:39 »

Robin Hood anders rum


Nehmt es den Armen und gebt es den Reichen.

Dennoch wehren sich nur die wenigsten.
Klaus07
Zugang jbarth
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Beiträge: 26



« Antworten #7 am: Juli 16, 2010, 16:40:13 »

So wird die Lage in Deutschland sicher nicht besser.

Wenn nun die Eltern, welche mit hartz 4 dreck eh schon an der Armutsgrenze leben oder die minnijoberauch noch das Elterngeld gestrichen bekommen. Wird das auch wieder Folgen für die Kinder haben. ( Da noch weniger an Geld im Haushalt ist werden die Bedingungen einfach schlechter). Darunter werden auch die Kinder leiden. (Von denen Wiederum ist die Zukunft abhngig)

Und da ja bekanntich die jetzige Jugend schon teilweise ernste Probleme hat, glaube ich persönlich nicht das es Sinnvoll ist, für die Zukunft, dass Elterngeld zu streichen. Das geht auf allen Bereichen daneben, und bewirkt, dass erstmal etwas an Geld eingespart wird. Später werden sich die Folgen zeigen in Form von vermehrten psychischen Problemen (was den Staat das gesparte Geld wieder los werden lässt, da Therapien und andere Maßnahmen notwendig werden)  zusätzlich werden die betroffenen Kinder  ihre Fähigkeiten (im schnitt) schlechter Ausbilden bez. entwickeln können, da die Bedingungen in den betroffenen Famielien schlechter sind (weniger Mittel). Das führt dazu, dass sich die Situation mit der Arbeitslosigkeit bestimmt nicht verbessert.   

Aber das ist eindeutig der falsche Weg für uns alle. Diese Sparmaßnahmen für die, die es eh schon schwer haben.
Das wird so immer schlimmer, hier müsste etwas völlig neues her. So wird es nicht funktionieren!

grüße Kaus07
canigou
Gast
« Antworten #8 am: Juli 16, 2010, 16:44:33 »

Dennoch wehren sich nur die wenigsten.

Leider.

Aber in einigen Medien scheint es wenigstens angekommen zu sein:

Zitat
(...)
Wer es immer noch nicht glaubte, weiß seit Bekanntwerden des schwarz-geleben "Sparpakets": Das ist Vergangenheit. Unverhohlen und trotz allen Streits verfolgt diese Regierung eine Politik, die die Unterschicht abhängt - und dabei das Versprechen, die Mittelschicht zu fördern, nicht einmal einlöst, wie die Lastenverteilung bei der Gesundheitsreform beweist.

Ob nun der nächste Schlag gegen die Minijobber und Aufstocker tatsächlich kommt oder nicht, das macht für die Betroffenen einen gewaltigen Unterschied. Für die Bedürftigsten aber, die Hartz-IV-Empfänger, bleibt es beim Kahlschlag. Und es bleibt bei der immer deutlicher werdenden Tatsache, dass sich unsere hochgeschätzte Konsens-Kanzlerin längst wieder als Sozialabbauerin entpuppt.

Zum gesamten Beitrag von Stephan Hebel in der FR
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