Storch HeinarStorch Heinar
Aktive Erwerbslose in Deutschland (AEiD)

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Übersicht Aktuelles Hartz IV Infobank Daily News Impressum Mitglieder Registrieren
News:


Seiten: [1]   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: Familiendrama in Hude  (Gelesen 1296 mal)
clivie
Gast
« am: April 12, 2010, 18:08:37 »

 
   

Hude (ddp-nrd). Bei dem Familiendrama mit vier Toten in Hude (Kreis Oldenburg) hat der Vater vor seinem Suizid seine Frau und seine beiden Kinder mit einer Bettdecke erstickt. Das Obduktionsergebnis habe bei der 51-Jährigen sowie ihrem 22-jährigen Sohn und der 17 Jahre alten Tochter stark ausgeprägte Erstickungsblutungen ergeben, teilte Sprecher der Staatsanwaltschaft Oldenburg, Rainer du Mesnil de Rochemont, am Montag mit. Da keine Kampfspuren gefunden wurden, wird zurzeit noch geprüft, ob der Mann seine Familie mit Alkohol und Medikamenten vor der Tat wehrlos gemacht hat. Ein Ergebnis dazu soll aber erst Anfang Mai feststehen.

Am vergangenen Donnerstag waren zunächst die Leichen der 51 Jahre alten Mutter, ihres 22-jährigen Sohnes und ihrer 17 Jahre alten Tochter in dem Haus der Familie gefunden worden. Einen Tag später entdeckte die Polizei in einem nahe gelegenen See die Leiche des 53-jährigen Familienvaters. Die Ermittler gehen davon aus, dass dieser sich selbst getötet hat. Bei der Obduktion stellte sich heraus, dass er ertrunken war. Als Motiv nannte die Staatsanwaltschaft am Montag mögliche Depressionen und Existenzängste des arbeitslosen Mannes.

Die Ermittler gehen nach der Obduktion davon aus, dass die Mutter und die Kinder bereits am Ostermontag umgebracht wurden. Der Vater starb demnach am Montagabend. In der Nähe des Leichenfundorts des Mannes war eine Medikamentenpackung gefunden worden. Ob diese dem 53-Jährigen gehörte, sei weiterhin unklar, sagte du Mesnil de Rochemont. Ein entsprechendes Gutachten sei erst in zwei bis drei Wochen zu erwarten.

(ddp)

http://www.dernewsticker.de/news.php?title=Obduktionsergebnis+zu+Familiendrame+in+Hude&id=184122&i=aecshe
lieselotte
Gast
« Antworten #1 am: April 12, 2010, 18:26:35 »

Ja, was soll man dazu sagen?  keine Ahnung 
lieselotte
Gast
« Antworten #2 am: April 13, 2010, 11:53:27 »

Ich sage doch was dazu. Obwohl ich da gar keine wirklichen Hintergründe kenne.

Es tut mir leid? Naja, irgendwie schon. Obwohl ich diese Menschen nicht kannte, und mir da eine persönliche Bindung fehlt. Also, bei mir hält sich das Leid dazu in Grenzen. Und es gibt viel schlimme Dinge die passieren.
Schlimm ist, sich und seine Familie wegen Geldsorgen umzubringen. 

Warum bringen sich Menschen aus Geldsorgen um? Ich will ja gar nicht sagen, selber Schuld. Was machen sich die Menschen nur so abhängig vom Geld. Gibt es da nichts besseres zu tun als morden?
Adimin
Team
*****
Offline Offline

Beiträge: 6.626


Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« Antworten #3 am: April 13, 2010, 15:39:00 »

Ich denke mal, das hat auch mit dem Selbstverständnis in unserer Gesellschaft zu tun.
Das Selbstverständnis regelt sich über das Geld/Einkommen und dieses regelt sich eben über die Arbeit.
Und wenn jemand dann die Arbeit verliert und sich das Einkommen dann nach unten regelt, dann bricht für diese Menschen die Welt zusammen.
Das ganze Lebens - und Familienbild bricht zusammen. Und der Mann in der Rolle des Beschützers und Ernährers ist dann besonders geschockt.
Und wenn es dann noch auf einen relativ labilen Menschen kommt...............

Das sind dann wieder mal die Ansichten: Glas halb leer oder halb voll.

Das man auch so weiter leben kann, wenn auch ärmer, nun ja, das kann man nicht verstehen.
Sowenig wie ich verstehen könnte, sich aus solchen Gründen umzubringen. Wenn ich es richtig bedenke, durch meine Krankheiten und Behinderungen, könnte ich mich auch schon seit den 80ern aufhängen.
Mein Motto ist immer wieder: Irgendwie geht es immer weiter. Und bisher hats auch geklappt.

Aber viele Menschen können eben nicht so denkn. Und wenn ich bedenke, das hier auch schon erwachsene Kinder von betroffen waren.......

Aber genaues kann man nicht sagen, man kennt nicht die Hintergründe.

lieselotte
Gast
« Antworten #4 am: April 13, 2010, 17:49:52 »

Wenn sich diese Gewalt wenigstens an die wirklichen Verursacher gerichtet hätten. Dann höätte ich ja noch Verständnis.
clivie
Gast
« Antworten #5 am: April 13, 2010, 17:55:33 »

 *verstehen* kann ich soetwas eh nicht. Aber wer schonmal mit Depressionen zu tun hatte, denkt dann schon anders darüber.
lieselotte
Gast
« Antworten #6 am: April 13, 2010, 19:46:49 »

Ja, ist schon richtig. Eine Depression ist übel. Und in Verbindung mit Alkohol erst recht.
dragonflyer
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 528



WWW
« Antworten #7 am: April 14, 2010, 14:03:56 »

Wenn jemand meint, sich selber töten zu müssen, schon schlimm genug.

Aber die gesamte Familie mit in den Tod zu reissen, ohne Worte.

Dieser Mann ist ein Mörder, seine Kinder waren noch so jung. Er hat Frau und Kinder wohl kaum vorher gefragt, ob sie sterben möchten...

ARGE-Dreisatz: Warum? Wo steht das? Geben Sie mir das schriftlich?     

MPD-Netzwerk, das Netzwerk für myeloproliferativen Erkrankungen
Link auf Weltkugel folgen.
Seiten: [1]   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.11 | SMF © 2006-2009, Simple Machines LLC Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Seite erstellt in 0.062 Sekunden mit 21 Zugriffen. (Pretty URLs adds 0.006s, 2q)
© Design 2010 - 2020 by Rudi Wühlmaus