Storch HeinarStorch Heinar
Aktive Erwerbslose in Deutschland (AEiD)

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Übersicht Aktuelles Hartz IV Infobank Daily News Impressum Mitglieder Registrieren
News:


Seiten: [1]   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: Farbe und Steine gegen Leiharbeit: Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung  (Gelesen 1143 mal)
schimmy
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 1.898



« am: Mai 26, 2013, 12:18:27 »

Bereits in der Nacht zum 16. Mai verübten Unbekannte einen Anschlag auf eine Leipziger Niederlassung der "Trenkwalder Personaldienste GmbH" in der Karl-Liebknecht-Straße. Die Täter warfen Pflastersteine in die Fensterscheiben der Büroräume. Am Eingang des Gebäudes prangte der fehlerhafte Schriftzug "Leiharbeit kaput". Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

Der Konzern war im Zusammenhang mit dem Leiharbeiter-Skandal bei dem globalen Versandhändler "Amazon" in die Schlagzeilen geraten. Laut Medienberichten soll "Trenkwalder" ausländische Mitarbeiter vermittelt haben, die unter Tarif bezahlt worden sind. Das Unternehmen bestreitet die Vorwürfe.

Hinter dem Anschlag auf die Leipziger Zweigstelle stecken offenbar linke Aktivisten. "Im Windschatten des scheinheiligen Aufschreis in den Medien über die menschenverachtenden Arbeitsbedingungen beim Versandhaus Amazon, haben die gewerkschaftlich organisierten Arbeiter_innen die Gelegenheit genutzt und sich für einen Streik entschieden", heißt es in einer Bekenner-Mail, die L-IZ.de erreichte. "Auch hier in der Fabrik in Leipzig, in der 2.000 Arbeiter_innen malochen, hat es am 14. Mai zum ersten Mal seit bestehen des Werks, einen Tag Streik gegeben."

Der Vorwurf der mutmaßlichen Steinewerfer: Trenkwalder böte sich gerne an, um Streiks zu brechen, indem das Unternehmen in solchen Fällen zügig neue Arbeiter vermittele. Die anonymen Verfasser kritisieren zudem, dass der Personaldienstleister für Amazon zur Bewältigung des personalintensiven Weihnachtsgeschäfts Menschen "von den Rändern Europas" angeworben habe. "Gerade die Leiharbeitenden aus anderen Ländern schuften unter großen Druck und immenser Unsicherheit", so die Verfasser. "Innerhalb weniger Tage können sie ohne stichhaltige Begründung wieder entlassen und nach Hause geschickt werden. Kein Wunder, dass sich unter diesen einschüchternden Bedingungen kaum Widerstand regen kann."

"Trenkwalder" äußerte sich auf Nachfrage von L-IZ.de weder zu dem Anschlag noch zu den Vorwürfen der Linksaktivisten.

http://www.l-iz.de/Leben/F%C3%A4lle%20und%20Unf%C3%A4lle/2013/05/Farbe-und-Steine-gegen-Leiharbeit-Polizei-ermittelt-48484.html

Arbeitslos - aber nicht machtlos! ALG II abhängig - aber nicht rechtlos!

Meine Beiträge stellen keine Rechtshilfe da, sondern sind lediglich Erfahrungswerte und meine Meinung, welche ich weiter gebe.
Seiten: [1]   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.11 | SMF © 2006-2009, Simple Machines LLC Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Seite erstellt in 0.071 Sekunden mit 22 Zugriffen. (Pretty URLs adds 0.007s, 2q)
© Design 2010 - 2017 by Rudi Wühlmaus