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Autor Thema: Das Märchen von der Melkkuh Mittelstand  (Gelesen 516 mal)
Tom_
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« am: September 07, 2011, 09:35:01 »

Zitat
Mittelschicht erhält mehr Geld als sie gibt

(RP) Die Mittelschicht wird abkassiert, heißt es oft. Sie müsse immer zahlen, während sich Spitzenverdiener den Belastungen entziehen und die unteren Einkommen vom Staat gefördert werden. Doch die Realität sieht anders aus. Das zeigen nun Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

Noch Mitte Juni alarmierte eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Politik, Bürger und Medien. Kernaussage: Hohe Einkommen werden geschont, niedrige belastet. Leidtragender sei vor allem die Mittelschicht. "Mittelschicht zahlt Umverteilung", hieß es beim Institut der Deutschen Wirtschaft im Febraur. Hohe Einkommen werden geschont, niedrige belastet, kritisierten die Ökonomen.

Doch Zahlen des Statistischen Bundesamtes wecken zweifel an der Allgemeingültigkeit dieser Aussagen. Denn sie berücksichtigen auch die andere Seite der Medaille: Ihnen zufolge erhalten die mittleren Einkommensgruppen zum Teil deutlich mehr Transferleistungen vom Staat als sie an Steuern und Abgaben zahlen. ...

http://www.rp-online.de/wirtschaft/news/Mittelschicht-erhaelt-mehr-Geld-als-sie-gibt_aid_883898.html

Zitat
Unserer Mittelschicht geht es prächtig

Das Bürgertum fühlt sich vom Staat ausgequetscht wie eine Zitrone. Zu Unrecht. Neue Zahlen belegen: Die Mitte bekommt viel mehr Geld zurück, als sie zahlt. Und nutzt das Angebot des Staates ausgiebig.

Der Staat unterstützt öffentliche Einrichtungen wie Musikschulen: Davon profitiert die Mittelschicht

Er kommt öfter im Radio als das WM-Lied von Shakira und taucht öfter im Fernsehen auf als Günter Jauch. Gäbe es eine Top-10-Liste der politischen Plattitüden, dieser Satz stünde ganz oben: „Die Mittelschicht zahlt mal wieder drauf.“ Beispiele gibt es genug: Sprichwörtlich ist der „Mittelstandsbauch“ in der Einkommensteuer, also ein relativ hoher Steuersatz für mittlere Einkommen. Dass die Nettogehälter in den vergangenen Jahren kaum gestiegen sind, bekommt selbstredend auch die Mitte besonders zu spüren. Noch nicht einmal das Arbeitszimmer lässt sich von der Steuer absetzen. Und jetzt steigen auch noch die Krankenkassenbeiträge.

„Die Koalition greift der Mittelschicht einmal mehr tief in die Tasche“, mosert SPD-Chef Sigmar Gabriel. Und der scheidende hessische Ministerpräsident Roland Koch kritisiert: „Große Teile der Mittelschicht fürchten sich vor dem sozialen Abstieg.“ Die Mittelschicht fühlt sich ausgequetscht wie eine Orange in der Saftpresse von Onkel Dittmeyer.

Die Mittelschicht zieht einen Vorteil aus öffentlichen Einrichtungen

Zu Unrecht. Tatsächlich zeigen neue Zahlen, dass es der Mittelschicht gar nicht so schlecht geht. Daten des Statistischen Bundesamtes beweisen: Zwar zahlen Haushalte mit mittleren Einkommen jeden Monat mehrere hundert Euro an Steuern und Sozialabgaben – doch am Ende bekommen sie vom Staat mehr Geld zurück, als sie eingezahlt haben. „Aufgrund des progressiven Steuersystems leistet die Mittelschicht einen geringeren Beitrag als die Oberschicht“, sagt Markus Grabka am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. „Doch die Mittelschicht profitiert auch von vielen staatlichen Transfers.“ ...

http://www.faz.net/artikel/C30770/transferleistungen-unserer-mittelschicht-geht-es-praechtig-30290994.html
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