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Autor Thema: Frau im Jobcenter von Polizei erschossen  (Gelesen 2339 mal)
Lakota
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« am: Mai 19, 2011, 13:36:32 »




Zitat
Jobcenter-Kundin greift Polizisten an - und wird erschossen

19.05.2011, 11:31

Tödliche Schüsse im Jobcenter: Nach einem Streit mit dem Personal ist eine Frau in Frankfurt mit einem Messer auf einen Polizisten losgegangen. Seine Kollegin zückte daraufhin ihre Waffe und schoss die Angreiferin nieder.

In Frankfurt ist am Donnerstagvormittag ein Streit in einem Jobcenter eskaliert. Bei der handgreiflichen Auseinandersetzung schoss eine Polizistin eine Frau nieder. Die Jobcenter-Kundin hatte zuvor einen Polizisten mit einem Messer angegriffen. Kurz nach der Tat starb sie in einem Krankenhaus. Der Beamte erlitt Verletzungen am Bauch und im Oberarm.

Weiter:
http://www.sueddeutsche.de/panorama/frankfurt-am-main-jobcenter-kundin-greift-polizisten-an-und-wird-erschossen-1.1099359











Es ist kein Zeichen von Gesundheit gut an eine grundlegend kranke Gesellschaft angepasst zu sein.
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Zwergenmama
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« Antworten #1 am: Mai 19, 2011, 16:26:06 »

Ehrlich gesagt wundert es mich nur, dass dieses nicht schon sehr viel früher passiert ist. Jeder, der mit unseren "Freunden" von Amt&Co. zu tun  hat, kennt die Mordgelüste, die einen da so manches Mal überkommen. Dass jetzt allerdings bereits Menschen sterben, ist etwas ganz anderes. Und die, die den Vorfall provoziert haben (ARGE) kommen davon. Toten kann man natürlich einfacher die Schuld in die Schuhe schieben.
Dieter 66
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« Antworten #2 am: Mai 19, 2011, 17:36:02 »

Stellungnahme der Frankfurter Polizei und StA.
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43563/2047863/hessisches_landeskriminalamt

Ich bin nicht abergläubig. So was bringt nur Unglück!!
Sir Peter Alexander Baron von Ustinov
Hase40
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« Antworten #3 am: Mai 19, 2011, 17:41:14 »

Schuldzuweisungen sind hier fehl am Platz!
GEWALT ist KEINE Lösung, egl von wem sie ausgeht! So ein Verhalten ist inakzeptabel.
Auch als Kunde des Jobcenters oder Mitarbeiter des Jobcenters man sollte sich unter Kontrolle habe.
Ob hier nicht anders seitens der Polizei, eingegiffen werden konnte, kann von hieraus ja nicht beurteilt werden.
Linchen©
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« Antworten #4 am: Mai 19, 2011, 18:25:38 »

Zitat
Die eingeleiteten Ermittlungen, insbesondere zur Frage der Erforderlichkeit des Schusswaffengebrauches, hat das LKA Wiesbaden übernommen."


Was glaubt ihr, was dabei raus kommt?
Meiner Meinung nach: Nichts!

Wie Hase schon sagt, Gewalt ist keine Lösung, aber wir kennen keine Hintergründe, nichts, nada...
Wer weiß denn um die Umstände, warum eine Frau so reagiert? Hatte sie Familie, Kinder?
Alles unbekannt. Auch wissen wir nicht, aus welchem Grund die Frau im Jobcenter "randalierte". Scheinbar hat sie ja niemanden im Jobcenter tätlich angegriffen, sondern  wurde erst Handgreiflich mit Waffe (Messer), als die Polizei erschien.
Weiter frage ich mich, wo kam auf einmal das Messer her?
Diese ganze Geschichte klingt für mich ziemlich dubios, nebulös.. wie auch immer....

Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich.
Anonym
Zwergenmama
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« Antworten #5 am: Mai 20, 2011, 08:44:09 »

Hase...ich kenne das Gefühl, wenn der Kühlschrank leer ist und das eigene Kind davor steht. Zwar hätte ich niemals ein Messer benutzt, aber meine Hand hat doch ganz gewaltig gejuckt, wie die SB sagte, wir können ja zur Tafel gehen. Gewalt ist keine Lösung, ganz sicher nicht, allerdings gestehe ich jedem das Recht zu, auszuticken.
Dieter 66
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« Antworten #6 am: Mai 20, 2011, 09:33:36 »

aber meine Hand hat doch ganz gewaltig gejuckt, wie die SB sagte, wir können ja zur Tafel gehen.
Ganz ruhig. Irgendwann latscht genau diese Oma mal dahin!!
Denn, dass sind in aller Regel Billigkräfte, (bei denen sich auch noch Dummheit breiter macht)
die entweder selber aufstocken oder, eh irgendwann weg rationiert werden.Und dann??
Glotzt sie dümmlich durch die Gegend und weiss nicht was sie nun machen soll.
Denn Deine Erfahrung hat sie nicht.

Nur, ich teile Hases Meinung. Wenn wir Gewalt anwenden, sind wir schwach.
Das Wort ist es!! Nicht die Muskeln oder das Messer.

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« Antworten #7 am: Mai 20, 2011, 10:19:16 »

Dieter...ich bin ganz ruhig und entspannt.  Grr

Natürlich schlage ich nicht zu. Oder soll ich mir jetzt auch noch die Hand an einem Haufen voll Sch... schmutzig machen? Wohl kaum!
Es geht mir darum, dass ich durchaus verstehe, warum die Frau im jobcenter ausgerastet ist. Was noch lange nicht bedeutet, dass ich Gewalt akzeptiere.
Allerdings gibt es neben der physischen, auch die psychische Gewalt, und derer bedienen sich die ARGEn tagtäglich.
Hase40
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« Antworten #8 am: Mai 20, 2011, 10:23:42 »

Gewalt ist keine Lösung, ganz sicher nicht, allerdings gestehe ich jedem das Recht zu, auszuticken.

"Austicken" kann viele Gesichter haben, doch sollte das Gesicht niemals, aber auch niemals GEWALT sein. Jeder sollte sich soweit unter Kontrolle haben, das er sich verbal wehren kann.

Zitat von Dieter66: "Das Wort ist es!!"

Natürlich ist es schlimm, wie du schreibst, wenn Kinder vor dem leeren Kühlschrank stehen und du als Mutter nicht weiter weist, was du moergen auf den Tisch stellen sollst. Zur Tafel geschickt zu werden empfinde ich auch als erniedrigend und mir tut es echt in der Sele weh wenn ich sowas lese. Jeder von uns wird auch das Gefühl kennen, das einem in der Hose das M.... aufgeht, ABER niemals niemals bitte Gewalt anwenden!
Denn damit ist niemanden geholfen. Es bringt nur noch mehr Leid.
Rodentia
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« Antworten #9 am: Mai 20, 2011, 13:45:33 »

Hi,
ich denke auch es ist ein Unterschied ob ich mal "austicke" - dafür hab ich bis zu einem gewissen
Grad noch ein quentchen Verständnis oder ob ich ein Messer auf JC mitnehme.
Das zeigt meiner Meinung nach einen gewissen Vorsatz.

Und es gibt absolut keine Rechtfertigung dafür ein Messer zu ziehen und auf einen anderen
damit einzustechen.
Wenn sie auf einen Polizisten einsticht, dann hat sie ihr Schicksal selbst zu verantworten.

Gruß Tia.
Archetim
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Wer nicht arbeitet, muss auch nicht essen!


« Antworten #10 am: Mai 20, 2011, 15:45:05 »

Hi Ihrs,

schließe mich Rodentia hier an. Verständnis für nicht lebensgefährliches "Austicken" - sofern man hinterher auch die Konsequenzen/Strafen trägt - hab ich mehr als genug. Aber mit einer Waffe? Eindeutig nein.

Wenn die Pressemeldungen stimmen und die Frau tatsächlich ein Messer benutzt hat, dann ist die Reaktion der Polizistin "rechtlich" von wegen Gefahrenabwehr wohl angemessen. Sie wurde mit Ihrem Kollegen zu Hilfe gerufen, der  wurde mit einem Messer angegriffen und auch verletzt (Schnittwunde im Arm, Stichwunde im Bauch). Soweit ich informiert bin, gibt es da die Möglichkeit eines gezielten Schusses in z.B. Bein, Arm, Schulter usw. um einen Angreifer zu stoppen. Warum die Polizistin nun einen tödlichen Bauchschuss abgegeben hat weiß ich nicht. Da in der Presse jedoch steht, dass sie wegen eines schweren Schocks nicht vernommen werden konnte kann man zumindest spekulieren, dass es ihr erster echter Schuss war, die Ausbildung an der Waffe vielleicht nicht gut genug war ... und so weiter und so weiter. Ist aber letztendlich auch egal, denn diese Eskalation hätte vermieden werden können.

Das Frankfurter Jobcenter, auf dem dieses Drama passiert ist, ist laut Presse eine Außenstelle für Wohnungslose und Suchtkranke. Eine Klientel, bei der die einen nichts mehr zu verlieren haben und die anderen krank und absolut unberechenbar sind. Ob die Jobcentermitarbeiter hierauf explizit geschult sind wage ich zu bezweifeln. In der Regel sind das doch auch nur noch schlechtbezahlte Verwaltungsfuzzies mit Zeitvertrag. Zusammen mit der grausamen, unmenschlichen Hartz-IV Gesetzgebung entsteht hier doch staatlich gewollt - oder zumindest geduldet - eine gefährliche Mischung.

Meiner Meinung nach haben hier sowohl alle Beteiligten, als auch das System Hartz-IV versagt.
Wie man es auch dreht und wendet:
- Das Opfer hätte kein Messer zum Jobcenter mitnehmen dürfen.
- Der Jobcentermitarbeiter hätte vermutlich besser deeskalieren müssen.
- Die Polizistin hätte dem Opfer nicht in Bauch schießen dürfen.
- Das System Hartz-IV sollte seine Angestellten nicht schlecht ausgebildet arbeiten lassen dürfen.
- Das System Hartz-IV sollte Menschen nicht staatlich verordnet in die Verzweiflung und Ausweglosigkeit schicken und sich mit der und über die Presse in Hetztiraden gegen die Abgehängten ergehen.

Der sozialökonomische Holocaust hat in Deutschland Einzug gehalten. Später will es wieder niemand gewesen sein - Anonym
Dieter 66
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« Antworten #11 am: Mai 20, 2011, 16:23:38 »

Warum die Polizistin nun einen tödlichen Bauchschuss abgegeben hat weiß ich nicht.
Das ist ziemlich einfach zu erklären.
Diese Frau hatte schon zweimal zu gestochen. Die Polizistin war in einer extremen
Ausnahmesituation. Sie musste davon ausgehen, dass diese Frau eine Tötungsabsicht
hatte (war ja wohl auch bei Bauchverletzung). Sie hatte nicht die geringste Zeit zu zielen.
Sie musste sofort reagieren. Das hat auch nichts damit zu tun, dass das Opfer auch Polizist
war.
Kein Gericht der Welt wird sie belangen.

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Sir Peter Alexander Baron von Ustinov
Fußmatte
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« Antworten #12 am: Mai 20, 2011, 23:41:35 »

Schuldzuweisungen sind hier fehl am Platz!

Genau, die gibt es ja schon!
Die wahren Übeltäter sind alle Macher und Befürworter von Hartz-IV... teach
Fränki-Boy
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« Antworten #13 am: Mai 22, 2011, 14:03:41 »


Die wahren Übeltäter sind alle Macher und Befürworter von Hartz-IV... teach

bloß das die niemand anklagt!
Dopamin
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Hauptberuf: Krawallnudel Nebenberuf: Telefontante


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« Antworten #14 am: Mai 28, 2011, 15:25:04 »

bloß das die niemand anklagt!
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Na Fränki-Boy,

dann zimmer mal bitte eine wasserdichte Kette an Argumenten um das hinzubekommen...

Jammern kann jeder - ich auch.

Dopamin

Bei großen Problemen mit der "ARGE des Vertrauens" kann man sich auch an die örtliche Regionaldirektion, oder das Kundereaktionsmangement in Nürnberg wenden.

Sorgen wir dafür, dass sie nicht arbeitslos werden...
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