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Autor Thema: Friesland - Schulabschluss statt Nullbock und Hartz IV  (Gelesen 655 mal)
Rudi Wühlmaus
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« am: Juni 17, 2010, 09:45:51 »

Friesland - Donnerstag, 17.06.2010
Schulabschluss statt Nullbock und Hartz IV

Sie heißen AQB oder VBOP: Hinter den sperrigen Abkürzungen steckt ein einzigartiges Fördermodell für Schulversager und -verweigerer.


Von Sibylle Bücher

 

Schortens - „Klassentreffen“ in der Hauptschule Schortens. Mit drastischen Worten schildern Jugendliche ihre Schulerfahrungen. Sie alle haben eine oder mehrere Ehrenrunden gedreht, hatten Stress mit Mitschülern und Lehrern und „Nullbock“ auf Schule. Ihr Leben schien in jungen Jahren schon festgelegt: kein Schulabschluss, keine Ausbildung, keinen Beruf, Hartz IV.

 

Beispiel Tobias: In seiner alten Schule hatte er viele Probleme. Seine Lern- und Sozialprognose war negativ. Immer wieder gab es wegen  seines Verhaltens und seiner Leistungen Klassenkonferenzen. „Der Jugendbetreuer, den ich hatte, sagte mir, dass mich die anderen schon  auf den Müll geschmissen haben.“  Dann kam AQB. Der Betreuer legte ihm ans Herz, in die Hauptschule Schortens zu wechseln.  Hier gibt es seit 2006 das Projekt „Abschlussquote erhöhen – Berufsfähigkeit steigern“ un ddas Modell „Vertiefende Berufsorientierung und Praxis, VBOP.

 

Die auf zwei Jahre festgelegten Projekte haben als einziges Ziel, schwächste Schüler durch die Hauptschule zu bringen, ihnen einen Abschluss zu ermöglichen und eine Berufsperspektive aufzuzeigen.  Und dieses Ziel erreichen über 90 Prozent der AQB-/VBOP-Teilnehmer. Der Unterricht ist stark praxisorientiert.

 

An drei Tagen in der Woche wird projektbezogen unterrichtet, zwei Tage in der Woche arbeiten die Schüler in Betrieben. Die Klassen sind klein – 14 bis 17 Schüler – , es gibt keine Hausaufgaben, die Schüler können sich die Betriebe selbst aussuchen. Begleitet werden sie von sogenannten Berufsstartbegleiterinnen, die engen Kontakt zu den Ausbildern und den Lehrern halten.

 

„Ich hatte wieder Spaß an der Schule“, so Tobias. „Es gibt nicht so viel Theorie und die Lehrer gehen auf die Schüler ein“. Tobias machte jetzt seinen Hauptschulabschluss und hat bereits eine Lehrstelle bei einem Tischler. Zum erstenmal erfährt er Anerkennung.  Und auch die Menschen in seinem Dorf wissen jetzt, dass er etwas kann.

 

Mehr lesen Sie heute in der "Wilhelmshavener Zeitung".



Quelle

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Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
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