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Autor Thema: Fundstücke  (Gelesen 43576 mal)
niewtor
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« am: Juli 29, 2009, 09:05:57 »


 "Ich erinnere mich an meine Verblüffung, als ich zum erstenmal unter Landstreichern und Bettlern verkehrte und merkte, daß ein guter Teil von ihnen (...), die ich als zynische Schmarotzer anzusehen gelernt hatte, ordentliche junge Bergleute und Baumwollarbeiter waren, die ihrem Schicksal mit der gleichen stummen Verwunderung entgegensahen wie ein Tier in der Falle."

(George Orwell, Der Weg nach Wigan Pier, Zürich 1982, S.84)

Ich wünsche jedem mit viel Macht neben dieser Aufgabe etwas, bei dem es um Höheres geht, als um ihn selbst.
lieselotte
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« Antworten #1 am: Juli 29, 2009, 20:54:59 »

Tja, wer hätte das gedacht!
Und was passiert, wenn das nun gar nicht ins Denkschema passt?


Ist zwar noch keine 23.00 Uhr, macht aber sicher nichts!  nahrr
niewtor
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« Antworten #2 am: Juli 29, 2009, 21:35:25 »


Ist zwar noch keine 23.00 Uhr, macht aber sicher nichts!  nahrr

Meinst du, dass Orwell die erst so spät angetroffen hatte?     bliink

Ich wünsche jedem mit viel Macht neben dieser Aufgabe etwas, bei dem es um Höheres geht, als um ihn selbst.
lieselotte
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« Antworten #3 am: Juli 29, 2009, 21:41:12 »

 bliink  Auf´m Schlauch steh!
niewtor
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« Antworten #4 am: Juli 29, 2009, 22:00:28 »


Na ja, weil ich das früher geschrieben habe, als bei dir die Nachtschicht geginnt, hihihihi.    satisfiedt

Ich wünsche jedem mit viel Macht neben dieser Aufgabe etwas, bei dem es um Höheres geht, als um ihn selbst.
lieselotte
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« Antworten #5 am: Juli 29, 2009, 22:09:29 »

Und ich, weil ich es ebenfalls tat. 

So, aber nun verrate mal, worauf du mit diesen Worte hinaus willst. Das sich bis heute nicht viel geändert hat? Das die Verblüffung groß ist, wenn ein Vorurteil nicht stimmt? und ein Mensch bestimmte Dinge nicht nachvollziehen kann, wenn es nicht selbst erlebt wurde?
Das uns von der Politik heute Versprechen gemacht werden, die so wir wir es verstehen, niemals einzuhalten sind?

 keine Ahnung
niewtor
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« Antworten #6 am: Juli 29, 2009, 22:15:30 »


Du bist ein kluger Kopf! Das muss ich mal gestehn!   psst

Ich wünsche jedem mit viel Macht neben dieser Aufgabe etwas, bei dem es um Höheres geht, als um ihn selbst.
lieselotte
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« Antworten #7 am: Juli 29, 2009, 22:18:28 »

Wäre ich klug, brauchte ich sicher nicht fragen.  bliink
niewtor
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« Antworten #8 am: Juli 29, 2009, 22:20:56 »


Wäre ich klug, brauchte ich sicher nicht fragen.  bliink

Falsch! Eindeutig falsch, kluge Leute fragen zur Meinungsbildung, die übrigen meinen sofort.   nahrr

Ich wünsche jedem mit viel Macht neben dieser Aufgabe etwas, bei dem es um Höheres geht, als um ihn selbst.
Forumadmin
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ich guck hier nur mal so


« Antworten #9 am: Juli 30, 2009, 10:36:37 »

........

.......und manche wiederum meinen sie seien gebildetpfeifen





                            du bist damit nu nich gemeint!

Ich kann freilich nicht sagen ob es besser wird wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen, es muss anders werden, wenn es gut werden soll. Georg Christoph Lichtenberg
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niewtor
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« Antworten #10 am: Juli 30, 2009, 13:14:57 »


Latrinen-Literatur: Studentin untersucht Klo-Graffiti

Bonn (dpa) ­ "Bitte nicht so sachlich heute" - einer von unzähligen Sprüchen auf Toilettenwänden. Der stille Ort als Kommunikationszentrum. Doch so still scheinen öffentliche Toiletten nicht zu sein, jedenfalls nicht für die Sprachwissenschaftlerin Katrin Fischer.

"Laute Wände ­ an stillen Orten" heißt der Titel ihrer Magister-Abschlussarbeit. Die 31-Jährige analysierte Sprüche und "Diskussionen" an Wänden und Türen der Damentoiletten in der Universität Bonn. "I love Ulf", auch wenn es Ulf nicht lesen kann.

Themen wie veganische Ernährung, Probleme mit dem Freund, Krankheiten und die Hochschulpolitik beschäftigten die gebürtige Heidelbergerin acht Monate lang. Die "Klo-Graffitis" gaben ihr viel Lese- und auch Forschungsstoff. Es gab teilweise bis zu 60 Beiträge zu einem Thema. Mehr als 700 Fotos machte die Studentin von der Bonner "Latrinenliteratur". 122 wählte sie letztlich für ihre 165 Seiten lange Arbeit aus.
Ihre Forschungszeit hat sie genossen: "Mich hat immer schon fasziniert, dass Leute auf halböffentlichen Räumen miteinander kommunizieren. Warum nicht die Abschlussarbeit darüber schreiben?" Ihre Betreuerin war begeistert und los ging die Forschungsreise. Ziel war nicht eine weitere Sammlung witziger Klosprüche, sondern die sprachwissenschaftliche Untersuchung von Sätzen wie "Ihr könnt hier so viel diskutieren wie ihr wollt, die Welt bleibt so beschissen wie sie ist" oder "wer ist der geilste Junge im englischen Seminar?".

So fanden sich sachliche und ernstzunehmende Sprachweisen, wie auch aggressive und beleidigende Beiträge. Zwar gibt es seit den 80er Jahren Forschungsarbeiten zu "Klo-Graffitis", doch meist von Psychologen oder Pädagogen, der sprachwissenschaftliche Aspekt ist neu.

Für die WC- Autoren gibt es keine Regeln. Die anonymen Spruchschreiber entscheiden selbst, was richtig oder falsch ist. Korrekturen, Zensuren - alles ist erlaubt. "Öffentliche Toiletten stellen eine künstliche Privatsphäre her. Man kann sich einschließen und ist für sich", sagt Katrin Fischer der Deutschen Presse-Agentur dpa.

In ihre Forschung bezog sie zwar nur Damentoiletten ein. Doch in Gesprächen mit männlichen Kommilitonen machte die ausgebildete Schauspielerin eine interessante Entdeckung: "Mir wurde berichtet, dass auf den Männertoiletten tendenziell eher versaute Sprüche stehen. Richtige Diskussionen sind nicht zu finden." Ist das vielleicht ein Indiz für das Klischee, Frauen würden immer so viel reden? Auch auf dem Klo scheinen sie sehr kommunikativ zu sein.




gefunden in den GMX-News am 30.7.2009 an dieser Stelle:
http://portal.gmx.net/de/themen/lifestyle/leben/8615780-Forschungsthema-Latrinen-Literatur,page=1.html

Ich wünsche jedem mit viel Macht neben dieser Aufgabe etwas, bei dem es um Höheres geht, als um ihn selbst.
lieselotte
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« Antworten #11 am: August 01, 2009, 12:00:16 »

Wie spielt man Frieden?

Zitat
Der russische Schriftsteller Marschak beobachtete einmal sechs- bis siebenjährige Kinder beim Spiel. “Was spielt ihr?”, fragte er sie. “Wir spielen Krieg!” antworteten die Kinder. Darauf erklärte er ihnen: “Wie kann man nur Krieg spielen! Ihr wisst doch sicher, wie schlimm Krieg ist. Ihr solltet lieber Frieden spielen!” “Das ist eine gute Idee”, sagten die Kinder. Dann Schweigen, Beraten, Tuscheln, wieder Schweigen. Da trat ein Kind vor und fragte: “Grossväterchen, wie spielt man Frieden?”

Ein Fundstück aus: http://www.weihnachten-weihnachtsmann.de/archives/61
pathos
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« Antworten #12 am: August 04, 2009, 07:59:58 »


Lieselotte, Frieden spielen ist doch aber einfach. Du musst nur lediglich auf dein Förmchen in der Sandkiste nicht bestehen.

                                                                            pfeifen

Menschen geraten in die Fänge globalisierter Vorstellungen.
lieselotte
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« Antworten #13 am: August 04, 2009, 09:32:34 »

Und dann bin ich raus aus dem Spiel, stimmt. Und dann bleibt die Frage, welches Spiel wir spielen sollen.
Nach Vorgabe.
niewtor
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« Antworten #14 am: August 04, 2009, 10:23:14 »


Hahahahahahaha, dann spielst du eben selbstständig Frieden. Hihihihi. Schön formuliert.      freeu

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