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Autor Thema: Gehäufte Fälle drastischer Sanktionen gegen schwangere Hartz-IV-Empfängerinnen.  (Gelesen 790 mal)
Tom_
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« am: Februar 21, 2011, 18:04:54 »

Zitat
Schwere Geburt
Regierung bestreitet Problem. NRW-Linke will Kampagne starten

Rücksichtsloser Umgang mit Schwangeren ist in der Hartz-IV-Bürokratie offenbar ein verbreitetes Phänomen. Das Erwerbslosen-Forum Deutschland (Elo-Forum) machte am Donnerstag zwei weitere Fälle publik, in denen sich werdende Mütter über willkürliche Sanktionen und schikanöses Verhalten ihrer Sachbearbeiter beklagen. Obwohl jeweils eine Risikoschwangerschaft bestehe, seien die Bezüge der jungen Frauen komplett gestrichen worden, heißt es in einer Pressemitteilung der Initiative. Die politisch Verantwortlichen sehen trotz solcher Vorgänge keinen Handlungsbedarf: Der vom Elo-Forum Ende Januar an Ursula von der Leyen (CDU) gerichteten Forderung nach einem »sofortigen Sanktionstopp bei Schwangerschaft« hat die Bundesarbeitsministerin inzwischen eine Absage erteilt.

Wie Martin Behrsing, Sprecher des Bonner Elo-Forums, am Freitag gegenüber junge Welt erklärte, wandten sich seit Jahresbeginn vermehrt schwangere Frauen an seine Organisation, die man von Amts wegen in »unzumutbare Ein-Euro-Jobs« drängen wollte und aufgrund ihrer Weigerung zur Arbeitsaufnahme deren Bezüge auf null Euro kürzte. Von zweien dieser Fälle hatte jW vor einem Monat berichtet. Ein neueres Beispiel betrifft nun eine 29jährige, die vom Jobcenter »Lippe pro:arbeit« in Blomberg nahe Detmold in Westfalen seit Oktober lediglich 9,10 Euro erhalten haben soll – angeblich wegen nicht wahrgenommener Termine. Die Frau widerspricht der Darstellung, tatsächlich konnte die Behörde selbst nach Aufforderung durch das Sozialgericht Detmold keine der vermeintlich verschickten Einladungen nachweisen.

http://www.jungewelt.de/2011/02-19/046.php
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