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Autor Thema: Guttenberg und keine Ende: Opposition wittert politische Mauschelei  (Gelesen 761 mal)
Tom_
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« am: Februar 25, 2011, 10:28:30 »

Zitat
Nach Ansicht der Opposition hat Guttenberg sich mit den Plagiaten in seiner Doktorarbeit strafbar gemacht. Deshalb fordert sie seine Entlassung. Zudem befürchtet sie finanzielle Verflechtungen der Adelsfamilie zur Uni Bayreuth.
Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Doktortitel-Affäre scharf angegriffen. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) in einer Situation, in der die Bundeswehr komplett umgebaut werden muss, im Amt zu lassen, „ist die blanke Verantwortungslosigkeit der Kanzlerin“, sagte Trittin der „Passauer Neuen Presse“ vom Freitag. „Ein erfolgreicher Hochstapler hat keine Nachsicht verdient.“ Der Fall Guttenberg sei jetzt „eine Causa Merkel“. Es müsse immer noch geklärt werden, ob der CSU-Politiker „sich nicht strafbar gemacht hat. In vergleichbaren Fällen hat es Anklagen und Verurteilungen gegeben“.

SPD-Innenexperte Dieter Wiefelspütz forderte Aufklärung über wirtschaftliche Verflechtungen zwischen der Familie Guttenberg und der Universität Bayreuth. „Das wird das Parlament sehr intensiv interessieren“, sagte er der „Mitteldeutschen Zeitung“ vom Freitag. Wiefelspütz schloss auch die Forderung nach einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss nicht aus. „Da muss Klarheit her.“

Nach Ansicht des Parlamentarischen Geschäftsführers der Grünen, Volker Beck, könnten finanzielle Verflechtungen „eine Erklärung dafür sein, warum die Universität Bayreuth so schnell und ohne Prüfung einer vorsätzlichen Täuschung über die Aberkennung des Doktortitels entschieden hat“. Dies sei in Guttenbergs Interesse, sagte Beck der „Mitteldeutschen Zeitung“.

Ähnlich äußerte sich der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Florian Pronold. „Vielleicht hat deswegen auch die Universität vermieden, sich überhaupt zum Täuschungsvorwurf durch Herrn Guttenberg zu äußern“, sagte er dem „Handelsblatt“. „Bisher stand die Promotionsarbeit von Herrn Guttenberg unter dem Motto „Alles nur geklaut“, jetzt kommt noch der Verdacht der Käuflichkeit hinzu.“

Prüfung der Uni dauert an
Der Bayreuther Universitäts-Präsident Rüdiger Bormann sagte der „Berliner Zeitung“ vom Freitag, die Universität habe die Frage, ob Guttenberg mit seiner Dissertation bewusst getäuscht habe, auf die Schnelle nicht klären können. Dies sei auch eher eine Frage für die Staatsanwaltschaft. Die Universität wolle „gleichwohl weiterhin der Frage nachgehen, ob hier eine bewusste Täuschung vorliegt“. Dies sei jedoch ein komplexer Prozess, der noch einige Zeit in Anspruch nehmen werde.

http://www.focus.de/politik/deutschland/causa-guttenberg-opposition-wittert-politische-mauschelei_aid_603289.html
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