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Autor Thema: Hartz IV-Bezieher sollen in Berlin gesundheitsgefährdende Pflanzen entsorgen.  (Gelesen 2379 mal)
schimmy
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« am: Juli 12, 2010, 20:23:35 »

Hartz IV Bezieher sollen in Berlin die gesundheitsgefährdende Pflanze Ambrosia entsorgen. Bei vielen Menschen, die unter Allergien leiden, kommt es zu massiven Symptomen wie akute Atemnot, Husten, Asthma, Augenschwellungen, Kopfschmerzen und andere Heuschnupfenbeschwerden die bis in den Winter hinein anhalten können. Die Ambrosia ist Weltweit das stärkste Pollenallergen. Für den gefährlichen "Job" soll es gerade einmal 1,50 Euro in der Stunde geben.

Das Pollenallergen Ambrosia ist vor einigen Jahren aus Nordamerika nach Deutschland gelangt. Im letzten Jahr wurden insgesamt 15.480 Ambrosia-Pflanzen in Berlin gefunden. Schon vor 3 Jahren wurden Hartz IV Bezieher dazu verdonnert, die hoch gefährlichen Pflanzen zu entsorgen. Nur zehn Pollenkörner pro Kubikmeter Luft genügen, um Heuschnupfen und Asthma bei einigen Menschen auszulösen. Derzeit gilt die Ambrosia-Alarmstufe 1. Ambrosia ist eine


Weiterlesen hier...


http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/bei-hartz-iv-entsorgung-von-gefaehrlichen-pflanzen-1191.php

Arbeitslos - aber nicht machtlos! ALG II abhängig - aber nicht rechtlos!

Meine Beiträge stellen keine Rechtshilfe da, sondern sind lediglich Erfahrungswerte und meine Meinung, welche ich weiter gebe.
canigou
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« Antworten #1 am: Juli 12, 2010, 20:51:05 »

Zitat
„Täglich melden sich Arbeitslose bei uns und wollen auf Ambrosia-Jagd gehen“, sagt Stefanie Lippelt von dem Beschäftigungsträger Meco.

Quelle: BZ

Was in doppelter Hinsicht zu hinterfragen ist.  pfeifen
Patrik
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« Antworten #2 am: Juli 13, 2010, 00:11:55 »

Ich denke die sowas freiwillig machen sind sich des Risikos gar nicht bewusst. Aufklärung? wer gibt die schon?

HartzV
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« Antworten #3 am: Juli 13, 2010, 10:18:21 »

*Ironiean*

Wenn der Staat Glück hat, schlägt er so 2 Fliegen mit einer Klappe....

*Ironoeaus*

Was kommt als nächstes ?
1 euro Jobber für Gorleben ? 

Das "V" steht für Vrau :-)

Ich lande lieber ab und an in einer Sackgasse, als mein Leben in einer Einbahnstrasse zu verbringen !


Wer eine andere Meinung hat als ich ist nicht automatisch dumm, nicht hinterfragend, steinzeitlich, krank und nicht zur Verleumdung freigegeben
Adimin
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Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« Antworten #4 am: Juli 13, 2010, 10:32:03 »

Brennstangentaucher im AKW.
Das geht schneller. motz

HartzV
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Aus dem Rahmen gefallen....


« Antworten #5 am: Juli 13, 2010, 10:35:03 »

Brennstangentaucher im AKW.
Das geht schneller. motz

Mir schwebt gerade ein Bild vor den Augen rum......

Atommüllendlager, Tor am Eingang und darüber ein Schild "Leistung muss sich wieder lohnen" unter dem die "freiwilligen" Ein-Euro-Jobber hindurchschreiten.....

 wütend

Das "V" steht für Vrau :-)

Ich lande lieber ab und an in einer Sackgasse, als mein Leben in einer Einbahnstrasse zu verbringen !


Wer eine andere Meinung hat als ich ist nicht automatisch dumm, nicht hinterfragend, steinzeitlich, krank und nicht zur Verleumdung freigegeben
rintho
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« Antworten #6 am: Juli 13, 2010, 11:22:16 »

Ja, es sit erschreckend, dass sich für solche Tätigkeiten noch Leute freiwillig melden ...

Aber den Mechanismus, der dahintersteckt, kann ich mir schon vorstellen: da ist erstmal die LAngeweile, die man bekämpfen will, dann die Möglichkeit, aus einer Isolation raus zu kommen und Menschen zu treffen. Und um gesundheitliche Folgen machen wir uns doch auf dem einen oder anderen Gebiet alle zuwenig Gedanken!
WEnn der Druck groß genug ist, dann nimmt man halt auch an  ner 1-€-Ausbeutung teil.... Aus diesem Grund kann es sich die Arge Darmstadt leisten, bei der Vergabe dieser 1€ Dinger rein auf Freiwilligkeit zu setzen - hier wird keiner dazu gezwungen .... ##Also nicht direkt - - siehe oben ....
Barney
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« Antworten #7 am: Juli 14, 2010, 03:28:54 »

Rintho, du hast ein Argument vergessen. Das, welches auch alle Raucher anwenden: "Mich betrifft diese Allergie nicht. Ich krieg sowas nicht."


Gruß Barney

Unsere Forderung:  Mindestlohn, Grundsicherung, Arbeitszeitverkürzung

Informieren Sie sich bitte selbst zu den hier behandelten Themen. Meine Beiträge spiegeln nur meine persönliche Meinung wider.
Woodruff
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« Antworten #8 am: Juli 14, 2010, 10:39:43 »

Zitat
Einen ersten Nachahmer hat das Berliner Modell in Calau (Oberspreewald-Lausitz) gefunden. Ab kommender Woche durchforsten drei Ein-Euro-Jobber das Stadtgebiet nach der Ambrosie. In Zusammenarbeit mit dem örtlichen Jobcenter sollen später weitere drei Personen helfen, die Pflanzen zu beseitigen. Auch andere Städte in der Niederlausitz planen den Einsatz von Hartz-IV-Empfängern.

Quelle

"Jeder, der in Beschäftigung bleibt, ist wertvoller als der, der arbeitslos ist." (Heinrich Alt, SPD-Mann im Vorstand der Bundesagentur für Arbeit, in der Sendung WISO spezial vom 06. April 2009)
rintho
Gast
« Antworten #9 am: Juli 14, 2010, 11:13:33 »

Rintho, du hast ein Argument vergessen. Das, welches auch alle Raucher anwenden: "Mich betrifft diese Allergie nicht. Ich krieg sowas nicht."




Zitat
Und um gesundheitliche Folgen machen wir uns doch auf dem einen oder anderen Gebiet alle zuwenig Gedanken!
Woodruff
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« Antworten #10 am: Juli 23, 2010, 12:29:10 »

Zitat
Gefährliche Staude

Kreis Herford. Der Riesen-Bärenklau ist kein gern gesehener Einwanderer im Kreis Herford. Einer dieser großen Pflanzen, auch Herkulesstaude genannt, rückten gestern Mitarbeiter des Vereins Maßarbeit am Stadtweg in Herford zu Leibe – mit dicken Handschuhen, in langärmeligen T-Shirts und mit Heckenscheren, mit denen sie vorsichtig die Blütenstängel abzwackten, um sie der Müllverbrennungsanlage zuzuführen.

Die Vorsicht hat ihren Grund: Alle Pflanzenteile enthalten hoch giftige Substanzen. Eine kleine Berührung kann zusammen mit Sonnenlicht schmerzhafte Hautverbrennungen mit nässenden Brandblasen hervorrufen. Gefährdet sind besonders Allergiker und Kinder. Für eine Reizung der Atemwege genügt bei Bronchitis-Anfälligen oft schon das Einatmen des Pflanzendufts.
[...]
Das Saison-Geschäft zur Bekämpfung der Pflanzen, das meist im April beginnt und im November endet und von der unteren Landschaftsbehörde und den Kommunen finanziell unterstützt wird, übernehmen Ein-Euro-Jobber: Fünf Personen sind mit der "Gemeinwohlarbeit", so der stellvertretende Geschäftsführer, Herbert Busch-Prüßing, betraut. Und sie seien hoch motiviert, ergänzt Garten- und Landschaftsbauer Stephan Brenner, der die Leute anleitet.

Auch bei größter Hitze suchten sie komplett mit Kleidung bedeckt zumeist unwegsames Gelände nach den jungen Stauden ab, die sie dann ausgraben. Sollte einer von ihnen allergische Reaktionen auf die Pflanze zeigen, werde er natürlich sofort von der Aufgabe entbunden, sagt Busch-Prüßing.

Zum vollständigen Artikel

"Jeder, der in Beschäftigung bleibt, ist wertvoller als der, der arbeitslos ist." (Heinrich Alt, SPD-Mann im Vorstand der Bundesagentur für Arbeit, in der Sendung WISO spezial vom 06. April 2009)
Ludwigsburg
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« Antworten #11 am: Juli 23, 2010, 13:14:57 »



Aber den Mechanismus, der dahintersteckt, kann ich mir schon vorstellen: da ist erstmal die LAngeweile, die man bekämpfen will, dann die Möglichkeit, aus einer Isolation raus zu kommen und Menschen zu treffen.

Das kann man auch anders haben, indem man sich selbst etwas für einen Passenden sucht...wer sich für so etwas verpflichten läßt dem ist nicht zu helfen!
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