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Autor Thema: Hartz-IV-Empfänger sollen besser betreut werden  (Gelesen 849 mal)
ichhabefertig
Gast
« am: Juli 04, 2010, 12:42:03 »

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will die Betreuung von Hartz-IV-Empfängern durch öffentliche Leistungsvergleiche verbessern. Die Vermittlung der Langzeitarbeitslosen solle "flächendeckend besser werden", sagte von der Leyen der "Wirtschaftswoche".


http://de.news.yahoo.com/2/20100704/tde-hartz-iv-empfaenger-sollen-besser-be-a4484c6.html
rintho
Gast
« Antworten #1 am: Juli 04, 2010, 12:52:02 »

...und wieder wird die Arbeitsmarktsituation einfach ausgeblendet! Zugegebener Weise diesmal nicht gleich zu Lasten der Erwerbslosen - diesmal solls die Jobcenter treffen. Wieviele werden vermittelt heisst die Fragestellung - und nicht, wieviele freie Arbeitsstellen gibt es eigentlich ...
Linchen©
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Lebe den Tag als wär's der Letzte


« Antworten #2 am: Juli 04, 2010, 14:38:31 »

Allein der Titel gibt doch schon einen Negativ Touch wieder...

Besser betreut.. die von dem Leiden soll sich mal Gedanken darüber machen, das Altenbetreuerinnen entlastet werden, du Einstellung von mehr Pflegekräften, damit unsere "Alten" besser BETREUT werden.
Mich muss niemand betreuen, ich bin alt genug für mich zu sorgen und wäre auch beruflich dazu in der Lage, wenn in DE eine andere Politik geschaffen würde.
Was in DE auf dem Arbeitsmarkt los ist, wurde doch erst durch die Politik begünstigt (man könnte auch sagen, durch die Marionetten in der Politik, die am Tropf der Wirtschaft hängen).

Die Von dem Leiden soll die Politik aufgeben, da taugt sie nämlich nix und wieder in die Gynäkologie gehen.. Schwangere BETREUEN... vielleicht versteht sie dort ihr Handwerk.

Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich.
Anonym
Patrik
Gast
« Antworten #3 am: Juli 04, 2010, 19:09:20 »

Besser "betreut"

Das heisst soviel wie besser schickaniert, drangsaliert, ausgebeutet und ausgegrenzt werden.

wie schon erwähnt...Stellen gibts nicht. die auf der Bundesagentur für Arbeit Seite sind auch mehr schein als sein. bedenkt man das viele stellen leiharbeitsfirmen sind die ihren bewerberpool auffrischen oder arbeitsvermittlungsfirmen die "Kunden" brauchen dann weiss man was sache ist.

Katja Kipping von der Linken sagte ja mal das im Bundesdurchschnitt auf eine freie Stelle 9 Bewerber kommen. Branchenspezifisch siehts da meist noch trüber aus.

Ich glaub auch die Linke war es die mal die reale Erwerbslosenzahlen nannte. 9-10 Millionen. Klasse Deutschland daumen motz
Hotta Lunta
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« Antworten #4 am: Juli 05, 2010, 10:56:29 »

Im Artikel steht: "Wenn die Reform der Jobcenter in Kraft trete, könnten in jeder Region zeitnah Daten veröffentlicht werden, wie erfolgreich die jeweiligen Arbeitsvermittlungen seien."

Wo ist denn da das Novum? Solche Statistiken und Zahlen gibt's doch auch jetzt schon?! Und wie sie daraus den Schluß zieht, dass dies dazu führt, dass die Argen besser in Arbeit vermitteln, ist für mich ebenfalls nicht nachvollziehbar.

Es fehlt ja tatsächlich in der Regel der Zusammenhang mit den örtlichen Gegebenheiten und der Arbeitsplatzsituation. Was sagt es aus, wenn in Köln 10.000 Jobs im Jahr vermittelt werden und in Kuhdorf nur 10 - nichts, absolut nichts.

Aber von der Leyen möchte ja, dass die Argen zukünftig die Menschen "innovativ in Arbeit bringen" - wie das wohl aussehen soll? Ernsthaft ... Bessere Ausbildung und Schulung der Arbeitsvermittler, damit sie effektiver vermitteln und persönlich beraten können? Bessere Planung von Fortbildungen (statt sinnlosen Maßnahmen), Förderung von Umschulungen/2. Bildungsweg in Berufen, die tats. Zukunft haben? "Überlandverschickung" von Arbeitslosen in Regionen, wo Stellen nicht besetzt werden konnten?

Aber schaut mal - immerhin ist bei den Arbeitsvermittlern doch alles okay:

*ironie on*
Zitat
Einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zufolge bewerten Bezieher des ALG II ihre Arbeitsvermittler grundsätzlich als freundlich und vertrauenswürdig.
Quelle: http://www.sozialleistungen.info/news/21.04.2010-studie-hartz-iv-empfaenger-loben-arbeitsvermittler/
*ironie off*




Verallgemeinerung ist die Philosophie der Primitiven.
(Mose Ya'aqob Ben-Gavriêl)

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Barney
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« Antworten #5 am: Juli 05, 2010, 21:01:54 »

Nachtijall ick hör dir trapsen.

War es nicht die CDU, die mehr Optionskommunen will, weil die "selbständiger" arbeiten können, d.h. ihre eigenen Richtlinien herausgeben?

Erfahrungen mit Optionskommunen hat sie ja schon. Schließlich hat sich Hessen um "übrig gebliebene" gerissen. Obwohl nur 5 Stimmen im Bundesrat gibt es in Hessen 13 Optionskommunen und die einzige mit mehr als 250.000 Einwohnern.

Nun muß sie nur nachweisen, dass Argen längst nicht das geeignete Mittel der Wahl ist und man noch mehr Optionskommunen einführen sollte.




Gruß Barney

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